Petition zur Änderung des Sozialgesetzbuch (SGB)


Petition zur Änderung des Sozialgesetzbuch (SGB)
Das Problem
Sehr geehrte Damen und Herren,
als Mitarbeiter einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen und Bewohner eines Wohnheims, der sein Einkommen aus dem Bürgergeld bezieht, möchte ich Ihre Aufmerksamkeit auf eine dringende Angelegenheit lenken.
Es ist eine weit verbreitete Meinung, dass Menschen mit Behinderungen in Werkstätten den Mindestlohn erhalten sollten. Allerdings sehe ich dies anders. Die Konsequenzen einer solchen Maßnahme wären katastrophal. Innerhalb kürzester Zeit würden die meisten Werkstätten bankrott gehen, was dazu führen würde, dass Menschen mit Behinderungen ihre Tagesstruktur und Beschäftigung verlieren würden.
Statt produktiv zu arbeiten, wären wir gezwungen, in unseren Wohnheimen zu verbleiben, ohne eine sinnvolle Beschäftigung. Mein Name ist Marcus Petersen-Clausen, und ich setze mich daher für eine Änderung des Sozialgesetzbuches (SGB) ein.
Es ist unfair, dass Menschen, die vom Bürgergeld leben, 80 % ihres zusätzlichen Einkommens an den Kostenträger abgeben müssen. Obwohl das Bürgergeld für viele nicht ausreicht, ist es auch keine Lösung, sie sofort mit dem ersten Arbeitsmarkt gleichzustellen.
Viele von uns haben unterstützende Familien und eigene Ideen, wie sie sich selbstständig machen könnten. Einige arbeiten sogar in Bereichen außerhalb der Werkstatt und verdienen mehr als den üblichen Werkstattlohn. Doch eine Erhöhung des Werkstattlohns würde ihnen wenig nutzen.
Es gibt auch diejenigen unter uns, die Kleinkram auf dem Flohmarkt oder im Internet verkaufen oder andere Einnahmequellen haben. Wenn das Sozialgesetzbuch geändert würde, könnten wir zumindest einen größeren Anteil unseres verdienten Geldes behalten und wären nicht gezwungen, den Großteil abzugeben.
Natürlich gibt es auch einige, die versuchen, zusätzliches Einkommen zu verschweigen. Doch die meisten von ihnen würden einsichtig sein, wenn sie die Konsequenzen von Sozialbetrug verstehen würden.
Meine Bitte an Sie ist daher: Ändern Sie das Sozialgesetzbuch, damit wir nicht mehr 80 % an den Kostenträger abgeben müssen. Geben Sie uns die Möglichkeit, mehr Geld zu verdienen, ohne in rechtliche Schwierigkeiten zu geraten.
Mit freundlichen Grüßen,
Marcus Petersen-Clausen
Köche-Nord D E
9
Das Problem
Sehr geehrte Damen und Herren,
als Mitarbeiter einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen und Bewohner eines Wohnheims, der sein Einkommen aus dem Bürgergeld bezieht, möchte ich Ihre Aufmerksamkeit auf eine dringende Angelegenheit lenken.
Es ist eine weit verbreitete Meinung, dass Menschen mit Behinderungen in Werkstätten den Mindestlohn erhalten sollten. Allerdings sehe ich dies anders. Die Konsequenzen einer solchen Maßnahme wären katastrophal. Innerhalb kürzester Zeit würden die meisten Werkstätten bankrott gehen, was dazu führen würde, dass Menschen mit Behinderungen ihre Tagesstruktur und Beschäftigung verlieren würden.
Statt produktiv zu arbeiten, wären wir gezwungen, in unseren Wohnheimen zu verbleiben, ohne eine sinnvolle Beschäftigung. Mein Name ist Marcus Petersen-Clausen, und ich setze mich daher für eine Änderung des Sozialgesetzbuches (SGB) ein.
Es ist unfair, dass Menschen, die vom Bürgergeld leben, 80 % ihres zusätzlichen Einkommens an den Kostenträger abgeben müssen. Obwohl das Bürgergeld für viele nicht ausreicht, ist es auch keine Lösung, sie sofort mit dem ersten Arbeitsmarkt gleichzustellen.
Viele von uns haben unterstützende Familien und eigene Ideen, wie sie sich selbstständig machen könnten. Einige arbeiten sogar in Bereichen außerhalb der Werkstatt und verdienen mehr als den üblichen Werkstattlohn. Doch eine Erhöhung des Werkstattlohns würde ihnen wenig nutzen.
Es gibt auch diejenigen unter uns, die Kleinkram auf dem Flohmarkt oder im Internet verkaufen oder andere Einnahmequellen haben. Wenn das Sozialgesetzbuch geändert würde, könnten wir zumindest einen größeren Anteil unseres verdienten Geldes behalten und wären nicht gezwungen, den Großteil abzugeben.
Natürlich gibt es auch einige, die versuchen, zusätzliches Einkommen zu verschweigen. Doch die meisten von ihnen würden einsichtig sein, wenn sie die Konsequenzen von Sozialbetrug verstehen würden.
Meine Bitte an Sie ist daher: Ändern Sie das Sozialgesetzbuch, damit wir nicht mehr 80 % an den Kostenträger abgeben müssen. Geben Sie uns die Möglichkeit, mehr Geld zu verdienen, ohne in rechtliche Schwierigkeiten zu geraten.
Mit freundlichen Grüßen,
Marcus Petersen-Clausen
Köche-Nord D E
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Petition am 23. Juni 2024 erstellt