

Petition gegen Treibjagd,— und gegen die Schlachthöfe, das Auschwitz der Tiere


Petition gegen Treibjagd,— und gegen die Schlachthöfe, das Auschwitz der Tiere
Das Problem

Das obigen Bild als Kontrast zu den stolzen Jägern mit ihrem Halali vor der erlegten "Strecke": niederländische Winterszene mit Schlittschuhläufern, - und einem Schweinehirten, der zwei Schweine an der Leine spazieren führt!
Beschreibung dieser Petition, wohl die siebte Fassung, jetzt auch mit Hashtags (#) zur leichteren Auffindbarkeit:einzelner Stichworte.
Eine Petition gegen die #Treibjagd, die #Schlachthöfe, die #damit verbundenen Tiertransporte und speziell auch gegen die heute übliche #Schweinehaltung.
Text der Petition
Achtung: dies ist im Zorn geschrieben, nachdem ich einen kleinen Filmbericht über Treibjagden gesehen hatte!
Die #Treibjagd_eine_unmenschliche-Tierquälerei, müßte eigentlich längst verboten sein. Schaut euch nur mal irgend ein Youtube-Video an.
Aber die politisch Maßgeblichen sind zweifellos zum guten Teil begeisterte Jäger und werden dementsprechend auch ein ganzes Arsenal von Argumenten zur Rechtfertigung der Treibjagd in petto haben, Halali!.
Und wie sich die Hunde freuen, wen sie ihrem „Herrchen“ den halbtoten Hasen apportieren können!
Ganz am Ende, wenn der wohlorganisierte Massenmord dann vorüber ist und die ganze „Strecke“ von zig toten Tier fein säuberlich vor den Herren Jägern auf dem Boden liegt, dann dieses pseudoreligiöse Zeremoniell des Hutabnehmens (mei Hut, der hat an Gamsbart...),- als ob man sich bei den qualvoll gemordeten Tieren entschuldigen könnte und wollte!
„Was mir behagt, ist nur die muntere Jagd“! (Zitat aus der „Jagdkantate“ von Bach, einer Geburtstagskantate für seinen Fürsten, er selber ist sicher nie zur Jagd gegangen...)
Das Jagdwild ist für den Menschen bei der Treibjagd nur seelenloses Tötungsobjekt, und je mehr Haken in ihrer Panik die Hasen schlagen, desto größer ist die Befriedigung für den vom Jagdfieber ergriffenen Jäger, wenn er wieder einen erwischt hat...
Wenn es um den eigenen Hund, die eigene Katze, den eigenen Wellensittich geht, empfinden natürlich auch die Jäger ganz anders: Die Tiere sind in ihrer Arglosigkeit und Zutraulichkeit in keiner Weise seelos (#Tiere_nicht_seellos), und im übrigen bessere und ehrlichere Freunde als ein Mensch es jemals sein könnte.
Ich erinnere an den Hund, dem man in Tokyo ein Denkmal setzte (#Tiere_nicht_seellos, #Denkmal_für_einen_Hund):
Der Akita-Hund Hachiko begleitete in den 1920er-Jahren jeden Morgen sein Herrchen, zum Bahnhof Shibuya, wo dieser den Zug zu seiner Arbeit an der Kaiserlichen Universität Tokio bestieg. Wenn der Professor am Abend nach Hause zurückkehrte, empfing ihn Hachiko jeweils voller Vorfreude am Bahnhof. 1925 verstarb der Professor während der Arbeit an einer Hirnblutung. Unverdrossen kam Hachiko in den folgenden neun Jahren jeden Tag zum Bahnhof Shibuya, wo er vergeblich auf sein Herrchen wartete und zeitweise von Passanten geschlagen und getreten wurde. Heute steht vor dem Bahnof eine Statue für Hachiko, die sich zu einem der bekanntesten Treffpunkte und Wahrzeichen von Tokio entwickelt hat.
Doch zurück zu den Treibjagden und sonstiger Tierquälerei in unserer heutigen nur sehr begrenzt (und eigentlich schizophren) tierfreundlichen Gesellschaft:
An die Tiere in den Schlachthöfen und die vorausgehenden qualvollen Tiertransporte darf man gar nicht denken. Und das Quälen und Morden muß erst noch von Tierärzten absegnet werden (nicht etwa zum Schutz der Tiere, sondern der Menschen!), bevor man ein Ende mit den zum Tode Verurteilten macht...
Da kann ich nur sagen: für die Schlachttiere in den Schlachthöfen ist Ausschwitz überall! ( #Schlachthöfe_das_Auschwitz_der_Tiere) Und sage niemand, dies sei eine Verharmlosung des Holocaust!
Bei dieser Gelegenheit ein Lektürehinweis: Eugen Drewermann, Über die Unsterblichkeit der Tiere (ein Auszug aus einer früheren größeren Veröffentlichung desselben Autors)..
Übrigens – und diese Klarstellung ist mir sehr wichtig - bin ich keineswegs gegen die Jagd im allgemeinen. Der schnelle Tod beim Äsen im Morgengrauen oder in der Abenddämmerung ist der gnädigste und schönste, den ich einem Tier nur wünschen kann
Daß der Mensch Tiere auf schnelle, und wenn er will, auf mehr oder weniger schmerzlose Art töten kann (freilich ein sehr sehr weites und abgründiges Feld mit vielen Gletscherspalten), gehört meiner Meinung nach zur höheren Freiheit des Menschen, die grundsätzlich, wie ich finde, nicht nur dem Jäger, sondern auch dem Hirten zusteht.
Deswegen halte ich den Fleischverzehr (und gerade den von Jagdwild) an sich auch keineswegs für unmoralisch.
So kann ich es auch durchaus bejahen, wenn manche Biobauern (sicher wenige, sehr sehr wenige) die Kuh oder das Kalb irgendwohin auf die Weide führen und dort - in aller Liebe - erschießen.
Viele Tierfreunde finden da sicher einen unerträglichen Widerspruch (etwa Karlheinz Deschner in seiner Kriminalgeschichte des Christentums).
Aber ich finde, das gehört eben zu der höheren Freiheit das Menschen, so wie es zu der ganz anderen Freiheit des Tiers gehört, daß es den Tod NICHT voraussieht und im Normalfall sicher auch keine Todesfurcht kennt.
Nebenbei: Über das Verhalten der Raubtiere und das Leiden ihrer Opfer kann man sich natürlich viele Gedanken machen. Die psychische Verfassung einer Antilope, welche der Gepard erwischt hat und langsam zu Tode bringt, ist für uns ein Abgrund, in welchen wir kaum Einblicke haben. Ich vermute, daß die Antilope im Maul des Geparden in einer Art Empfindungs-Schockstarre verfällt, in welcher sie vielleicht gar nichts mehr spürt. Und der Gepard selber ist ja keineswegs „grausam“,- er sieht in der Antilope einfach das potentielle Nahrungsmittel, er muß sie verfolgen und töten (wenn er sie ausnahmsweise mal tatsächlich erreicht), um nicht vor Hungers zu sterben, oder die Gepardenmutter: um ihre Jungen den Hungertod sterben zu lassen.
Dagegen der Mensch mit seinen Schlachthöfen und Tiertransporten: er unterdrückt sein Mitleid mit Gewalt, der Mensch HAT ja von Natur aus Mitleid, mehr als ein Tier es jemals haben kann (was freilich, ja nach Erziehung, selbst einem Kind schon ein Stück weit ausgetrieben werden kann).
Schließlich noch ein Nachtrag zu den Schweinen, von denen heutzutage die meisten ihr ganzes Leben in schrecklichen Gefängnissen zubringen müssen, bis sie der Tod erlöst:
Früher hat man sie an der Leine, wie auf niederländischen Bildern zu sehen ist, an der Leine spazieren geführt spazieren geführt und dabei wohl alles beschnuppern und verspeisen lassen, was ihnen in den Weg kam!
Ich erinnere an den berühmten Schweinehirten Eumaios (#Schweinehirt_Eumaios) aus Homers Odyssee, der Odysseus als einziger seines Gesindes unerschütterlich treu blieb.
Auf alten niederländischen Bildern ist zu sehen, daß man damals die Schweine – diese klugen und liebenswürdigen Tiere - an einer Leine ausgeführt hat.(#Schweinehaltung_alternativ)
Wie sind wir seither mit unseren Schlachthöfen pervertiert und gefühllos geworden, mag man sich sich unter Berufung auf die heutigen Methoden (Elektroschock zur Betäubung) auch noch so human und tierfreundlich vorkommen!
Zum Abschluß nochmal ein Bach-Zitat (diesmal aus einer seiner geistlichen Kantaten): O Menschenkind, wach auf geschwind!!! (#Wacht_auf)
Nachtrag:
In meinem engeren Freundes- und Bekanntenkreis hat sich fast niemand dieser Petition angeschlossen, mit dem Argument, die Erwähnung von Auschwitz grenze schon fast an "strafbare Holocaustleugnung".
Dazu kann ich in aller Bescheidenheit sagen: Ich hab mich mit dem Holocaustso intensiv beschäftigt wie sicher kaum jemand in meinem Umkreis.
Wer weiß schon etwas von dem heldenhaften #Aufstand_der_Gefangenen_von_Sobibor, für den man nur grenzenlose Bewunderung haben kann?
(Darüber der erschütternde autobiographische Bericht von Thomas T.Blatt: "Nur die Schatten bleiben. Der Aufstand im Vernichtungslager Sobibor".)
Oder oder von den #Frauen_in_Auschwitz, deren Schicksal Margarita Schwalbová: beschreibt (Elf Frauen. Leben in Wahrheit. Eine Ärztin berichtet aus Auschwitz-Birkenau)
Darunter Mala Zimetbaum:(#Mala_Zimetbaum)
Bevor sie nach einem Fluchtversuch gehängt wurde, gelang es ihr, sich mit einer Rasierklinge eine Pulsader zu öffnen. Als ein SS-Aufseher versuchte, ihr die Rasierklinge abzunehmen, schlug sie diesen vor aller Augen ins Gesicht. Daraufhin wurde Mala von den Aufsehern, die dieser Akt des selbstbewussten Widerstandes einer Jüdin rasend machte, brutal durch Schläge und Tritte misshandelt. Nach einem kurzen Aufenthalt im Krankenbau, wo ihre Wunden nicht versorgt werden durften, wurde zum Krematorium gebracht, um sie lebendig zu verbrennen (nach https://de.wikipedia.org/wiki/Mala_Zimetbaum
Und nun regen sich meine politisch überkorrekten Freunde darüber auf, daß ich die Erinnerung an Auschwitz wachrufe, um auf die schreckliche Wirklichkeit der Schlachttiere aufmerksam zu machen.
Ein tadellos frommer Pfarrer (und Bauernsohn) aus meinem Familienumfeld sagte einmal, als ich über das beklagenswerte Schicksal der Kälbchen in den Bauernhöfen sprechen wollte, die meist nicht mal am mütterlichen Euter trinken dürfen: "Ach, das sind doch #nur_Tiere".
"Nur Tiere!" Wie sehr uns bereits die deutsche Sprache die Augen verblendet! Tiere essen nicht, sie "fresssen". Tiere haben keinen Mund, sondern ein "Maul". Tiermütter gebären nicht, sie "werfen", sie sterben nicht, sie „gehen ein“ oder „verenden“, usw.
Das lateinische „animal“ steht ja für alles was Atem („anima“) hat, so wie das altgriechische Wort "zôon“ Mensch und Tier gleichermaßen umfaßt.
Im Englischen und Französischen, Spanischen und Italienischen gebraucht man, soviel ich weiß, in der Regel nur ein einziges Wort für „essen“ und „fressen“ der Menschen und der Tiere (manger, eat, comer, mangiare). Wann sich der Sprachgebrauch im Deutschen wohl zu diesen Unterscheidungen entwickelt hat? Wollte der deutsche Bauer, wenn es z.B. um die Schweinehaltung und das Schweineschlachten ging, das Faktum des Tierquälens und des Tötens schon rein sprachlich aus seinem Bewußtsein ausblenden?
In meinem Elternhaus kam zum Schlachten immer ein Onkel, meine Eltern hatten eine kleine Landwirtschaft, und für uns Kinder war die „Metzelsuppe“, die es dann gab, immer ein Fest.
Damit verabschiede ich mich von den heutigen Bauern (die von der EU so schamlos zu immer neuen Investitionen gezwungen werden, und damit zu immer größerer Rücksichtslosigkeit gegenüber den Tieren und der Natur überhaupt, heute gibt es ja fast nur noch die Großbauern mit ihren riesigen Traktoren und sonstigen immer neuen Maschinen, für die sie immer nur am Abzahlen sind,- #EU_als_Unheil) . . .
. . . und komme zum Schluß noch zu den Künstlern, zu den Malern das alten China.
Eine Anweisung des Kunstkritikers Tang Hou (14.Jh., der Namens wird sicher auch anders wiedergegeben) lautete:
Folge deinem Herzen ohne Vorbehalt,
und dein Pinsel wird beseelt sein.
Schreiben und Malen dienen einem einzigen Ziel:
der Offenbarung der angeborenen Güte (#angeborene_Güte).
2.828
Das Problem

Das obigen Bild als Kontrast zu den stolzen Jägern mit ihrem Halali vor der erlegten "Strecke": niederländische Winterszene mit Schlittschuhläufern, - und einem Schweinehirten, der zwei Schweine an der Leine spazieren führt!
Beschreibung dieser Petition, wohl die siebte Fassung, jetzt auch mit Hashtags (#) zur leichteren Auffindbarkeit:einzelner Stichworte.
Eine Petition gegen die #Treibjagd, die #Schlachthöfe, die #damit verbundenen Tiertransporte und speziell auch gegen die heute übliche #Schweinehaltung.
Text der Petition
Achtung: dies ist im Zorn geschrieben, nachdem ich einen kleinen Filmbericht über Treibjagden gesehen hatte!
Die #Treibjagd_eine_unmenschliche-Tierquälerei, müßte eigentlich längst verboten sein. Schaut euch nur mal irgend ein Youtube-Video an.
Aber die politisch Maßgeblichen sind zweifellos zum guten Teil begeisterte Jäger und werden dementsprechend auch ein ganzes Arsenal von Argumenten zur Rechtfertigung der Treibjagd in petto haben, Halali!.
Und wie sich die Hunde freuen, wen sie ihrem „Herrchen“ den halbtoten Hasen apportieren können!
Ganz am Ende, wenn der wohlorganisierte Massenmord dann vorüber ist und die ganze „Strecke“ von zig toten Tier fein säuberlich vor den Herren Jägern auf dem Boden liegt, dann dieses pseudoreligiöse Zeremoniell des Hutabnehmens (mei Hut, der hat an Gamsbart...),- als ob man sich bei den qualvoll gemordeten Tieren entschuldigen könnte und wollte!
„Was mir behagt, ist nur die muntere Jagd“! (Zitat aus der „Jagdkantate“ von Bach, einer Geburtstagskantate für seinen Fürsten, er selber ist sicher nie zur Jagd gegangen...)
Das Jagdwild ist für den Menschen bei der Treibjagd nur seelenloses Tötungsobjekt, und je mehr Haken in ihrer Panik die Hasen schlagen, desto größer ist die Befriedigung für den vom Jagdfieber ergriffenen Jäger, wenn er wieder einen erwischt hat...
Wenn es um den eigenen Hund, die eigene Katze, den eigenen Wellensittich geht, empfinden natürlich auch die Jäger ganz anders: Die Tiere sind in ihrer Arglosigkeit und Zutraulichkeit in keiner Weise seelos (#Tiere_nicht_seellos), und im übrigen bessere und ehrlichere Freunde als ein Mensch es jemals sein könnte.
Ich erinnere an den Hund, dem man in Tokyo ein Denkmal setzte (#Tiere_nicht_seellos, #Denkmal_für_einen_Hund):
Der Akita-Hund Hachiko begleitete in den 1920er-Jahren jeden Morgen sein Herrchen, zum Bahnhof Shibuya, wo dieser den Zug zu seiner Arbeit an der Kaiserlichen Universität Tokio bestieg. Wenn der Professor am Abend nach Hause zurückkehrte, empfing ihn Hachiko jeweils voller Vorfreude am Bahnhof. 1925 verstarb der Professor während der Arbeit an einer Hirnblutung. Unverdrossen kam Hachiko in den folgenden neun Jahren jeden Tag zum Bahnhof Shibuya, wo er vergeblich auf sein Herrchen wartete und zeitweise von Passanten geschlagen und getreten wurde. Heute steht vor dem Bahnof eine Statue für Hachiko, die sich zu einem der bekanntesten Treffpunkte und Wahrzeichen von Tokio entwickelt hat.
Doch zurück zu den Treibjagden und sonstiger Tierquälerei in unserer heutigen nur sehr begrenzt (und eigentlich schizophren) tierfreundlichen Gesellschaft:
An die Tiere in den Schlachthöfen und die vorausgehenden qualvollen Tiertransporte darf man gar nicht denken. Und das Quälen und Morden muß erst noch von Tierärzten absegnet werden (nicht etwa zum Schutz der Tiere, sondern der Menschen!), bevor man ein Ende mit den zum Tode Verurteilten macht...
Da kann ich nur sagen: für die Schlachttiere in den Schlachthöfen ist Ausschwitz überall! ( #Schlachthöfe_das_Auschwitz_der_Tiere) Und sage niemand, dies sei eine Verharmlosung des Holocaust!
Bei dieser Gelegenheit ein Lektürehinweis: Eugen Drewermann, Über die Unsterblichkeit der Tiere (ein Auszug aus einer früheren größeren Veröffentlichung desselben Autors)..
Übrigens – und diese Klarstellung ist mir sehr wichtig - bin ich keineswegs gegen die Jagd im allgemeinen. Der schnelle Tod beim Äsen im Morgengrauen oder in der Abenddämmerung ist der gnädigste und schönste, den ich einem Tier nur wünschen kann
Daß der Mensch Tiere auf schnelle, und wenn er will, auf mehr oder weniger schmerzlose Art töten kann (freilich ein sehr sehr weites und abgründiges Feld mit vielen Gletscherspalten), gehört meiner Meinung nach zur höheren Freiheit des Menschen, die grundsätzlich, wie ich finde, nicht nur dem Jäger, sondern auch dem Hirten zusteht.
Deswegen halte ich den Fleischverzehr (und gerade den von Jagdwild) an sich auch keineswegs für unmoralisch.
So kann ich es auch durchaus bejahen, wenn manche Biobauern (sicher wenige, sehr sehr wenige) die Kuh oder das Kalb irgendwohin auf die Weide führen und dort - in aller Liebe - erschießen.
Viele Tierfreunde finden da sicher einen unerträglichen Widerspruch (etwa Karlheinz Deschner in seiner Kriminalgeschichte des Christentums).
Aber ich finde, das gehört eben zu der höheren Freiheit das Menschen, so wie es zu der ganz anderen Freiheit des Tiers gehört, daß es den Tod NICHT voraussieht und im Normalfall sicher auch keine Todesfurcht kennt.
Nebenbei: Über das Verhalten der Raubtiere und das Leiden ihrer Opfer kann man sich natürlich viele Gedanken machen. Die psychische Verfassung einer Antilope, welche der Gepard erwischt hat und langsam zu Tode bringt, ist für uns ein Abgrund, in welchen wir kaum Einblicke haben. Ich vermute, daß die Antilope im Maul des Geparden in einer Art Empfindungs-Schockstarre verfällt, in welcher sie vielleicht gar nichts mehr spürt. Und der Gepard selber ist ja keineswegs „grausam“,- er sieht in der Antilope einfach das potentielle Nahrungsmittel, er muß sie verfolgen und töten (wenn er sie ausnahmsweise mal tatsächlich erreicht), um nicht vor Hungers zu sterben, oder die Gepardenmutter: um ihre Jungen den Hungertod sterben zu lassen.
Dagegen der Mensch mit seinen Schlachthöfen und Tiertransporten: er unterdrückt sein Mitleid mit Gewalt, der Mensch HAT ja von Natur aus Mitleid, mehr als ein Tier es jemals haben kann (was freilich, ja nach Erziehung, selbst einem Kind schon ein Stück weit ausgetrieben werden kann).
Schließlich noch ein Nachtrag zu den Schweinen, von denen heutzutage die meisten ihr ganzes Leben in schrecklichen Gefängnissen zubringen müssen, bis sie der Tod erlöst:
Früher hat man sie an der Leine, wie auf niederländischen Bildern zu sehen ist, an der Leine spazieren geführt spazieren geführt und dabei wohl alles beschnuppern und verspeisen lassen, was ihnen in den Weg kam!
Ich erinnere an den berühmten Schweinehirten Eumaios (#Schweinehirt_Eumaios) aus Homers Odyssee, der Odysseus als einziger seines Gesindes unerschütterlich treu blieb.
Auf alten niederländischen Bildern ist zu sehen, daß man damals die Schweine – diese klugen und liebenswürdigen Tiere - an einer Leine ausgeführt hat.(#Schweinehaltung_alternativ)
Wie sind wir seither mit unseren Schlachthöfen pervertiert und gefühllos geworden, mag man sich sich unter Berufung auf die heutigen Methoden (Elektroschock zur Betäubung) auch noch so human und tierfreundlich vorkommen!
Zum Abschluß nochmal ein Bach-Zitat (diesmal aus einer seiner geistlichen Kantaten): O Menschenkind, wach auf geschwind!!! (#Wacht_auf)
Nachtrag:
In meinem engeren Freundes- und Bekanntenkreis hat sich fast niemand dieser Petition angeschlossen, mit dem Argument, die Erwähnung von Auschwitz grenze schon fast an "strafbare Holocaustleugnung".
Dazu kann ich in aller Bescheidenheit sagen: Ich hab mich mit dem Holocaustso intensiv beschäftigt wie sicher kaum jemand in meinem Umkreis.
Wer weiß schon etwas von dem heldenhaften #Aufstand_der_Gefangenen_von_Sobibor, für den man nur grenzenlose Bewunderung haben kann?
(Darüber der erschütternde autobiographische Bericht von Thomas T.Blatt: "Nur die Schatten bleiben. Der Aufstand im Vernichtungslager Sobibor".)
Oder oder von den #Frauen_in_Auschwitz, deren Schicksal Margarita Schwalbová: beschreibt (Elf Frauen. Leben in Wahrheit. Eine Ärztin berichtet aus Auschwitz-Birkenau)
Darunter Mala Zimetbaum:(#Mala_Zimetbaum)
Bevor sie nach einem Fluchtversuch gehängt wurde, gelang es ihr, sich mit einer Rasierklinge eine Pulsader zu öffnen. Als ein SS-Aufseher versuchte, ihr die Rasierklinge abzunehmen, schlug sie diesen vor aller Augen ins Gesicht. Daraufhin wurde Mala von den Aufsehern, die dieser Akt des selbstbewussten Widerstandes einer Jüdin rasend machte, brutal durch Schläge und Tritte misshandelt. Nach einem kurzen Aufenthalt im Krankenbau, wo ihre Wunden nicht versorgt werden durften, wurde zum Krematorium gebracht, um sie lebendig zu verbrennen (nach https://de.wikipedia.org/wiki/Mala_Zimetbaum
Und nun regen sich meine politisch überkorrekten Freunde darüber auf, daß ich die Erinnerung an Auschwitz wachrufe, um auf die schreckliche Wirklichkeit der Schlachttiere aufmerksam zu machen.
Ein tadellos frommer Pfarrer (und Bauernsohn) aus meinem Familienumfeld sagte einmal, als ich über das beklagenswerte Schicksal der Kälbchen in den Bauernhöfen sprechen wollte, die meist nicht mal am mütterlichen Euter trinken dürfen: "Ach, das sind doch #nur_Tiere".
"Nur Tiere!" Wie sehr uns bereits die deutsche Sprache die Augen verblendet! Tiere essen nicht, sie "fresssen". Tiere haben keinen Mund, sondern ein "Maul". Tiermütter gebären nicht, sie "werfen", sie sterben nicht, sie „gehen ein“ oder „verenden“, usw.
Das lateinische „animal“ steht ja für alles was Atem („anima“) hat, so wie das altgriechische Wort "zôon“ Mensch und Tier gleichermaßen umfaßt.
Im Englischen und Französischen, Spanischen und Italienischen gebraucht man, soviel ich weiß, in der Regel nur ein einziges Wort für „essen“ und „fressen“ der Menschen und der Tiere (manger, eat, comer, mangiare). Wann sich der Sprachgebrauch im Deutschen wohl zu diesen Unterscheidungen entwickelt hat? Wollte der deutsche Bauer, wenn es z.B. um die Schweinehaltung und das Schweineschlachten ging, das Faktum des Tierquälens und des Tötens schon rein sprachlich aus seinem Bewußtsein ausblenden?
In meinem Elternhaus kam zum Schlachten immer ein Onkel, meine Eltern hatten eine kleine Landwirtschaft, und für uns Kinder war die „Metzelsuppe“, die es dann gab, immer ein Fest.
Damit verabschiede ich mich von den heutigen Bauern (die von der EU so schamlos zu immer neuen Investitionen gezwungen werden, und damit zu immer größerer Rücksichtslosigkeit gegenüber den Tieren und der Natur überhaupt, heute gibt es ja fast nur noch die Großbauern mit ihren riesigen Traktoren und sonstigen immer neuen Maschinen, für die sie immer nur am Abzahlen sind,- #EU_als_Unheil) . . .
. . . und komme zum Schluß noch zu den Künstlern, zu den Malern das alten China.
Eine Anweisung des Kunstkritikers Tang Hou (14.Jh., der Namens wird sicher auch anders wiedergegeben) lautete:
Folge deinem Herzen ohne Vorbehalt,
und dein Pinsel wird beseelt sein.
Schreiben und Malen dienen einem einzigen Ziel:
der Offenbarung der angeborenen Güte (#angeborene_Güte).
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Petition am 9. Juni 2023 erstellt