

Petition gegen die unverhältnismäßige Erhöhung der OGS-Beiträge in Ratingen 2026/27


Petition gegen die unverhältnismäßige Erhöhung der OGS-Beiträge in Ratingen 2026/27
Das Problem

Wir, die unterzeichnenden Eltern, Familien und Bürgerinnen und Bürger der Stadt Ratingen, sprechen uns gegen die drastische Erhöhung der OGS-Beiträge ab dem Schuljahr 2026/2027 aus.
Wir begrüßen ausdrücklich, dass Familien mit geringem Einkommen entlastet werden. Eine soziale Staffelung der Beiträge ist richtig und wichtig. Die aktuelle Neuregelung führt jedoch dazu, dass insbesondere Familien mit mittleren Einkommen überproportional belastet werden. In einigen Einkommensgruppen fallen die Erhöhungen um ein Vielfaches höher aus als die Anpassungen der vergangenen Jahre – zum Teil beträgt die Erhöhung das Vierfache dessen, was Familien aus früheren Beitragsanpassungen gewohnt waren. Dies ist für viele Familien angesichts ohnehin stark gestiegener Lebenshaltungs-, Energie- und Wohnkosten nicht mehr nachvollziehbar.
Besonders kritisch sehen wir, dass die Beitragserhöhungen unter anderem mit dem Ausbau der Ganztagsbetreuung begründet werden. Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ist seit Jahren bekannt. Die notwendige Planung und Finanzierung hätte frühzeitig erfolgen müssen. Es kann nicht sein, dass Familien nun die finanziellen Folgen verspäteter Investitionen und steigender Ausbaukosten tragen sollen.
Die OGS ist kein Luxus, sondern ein wichtiger Bestandteil der Bildungs- und Betreuungslandschaft sowie eine Voraussetzung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Gerade für viele Mütter stellt sich durch die höheren Beiträge zunehmend die Frage, ob sich eine Erwerbstätigkeit oder eine Ausweitung der Arbeitszeit überhaupt noch lohnt. Die Folge könnte sein, dass vor allem Frauen ihre Arbeitszeit reduzieren oder ganz auf eine Berufstätigkeit verzichten. Damit werden ausgerechnet diejenigen benachteiligt, die arbeiten wollen oder aufgrund der finanziellen Situation ihrer Familie arbeiten müssen. Dies bedeutet nicht nur weniger Einkommen im Hier und Jetzt, sondern langfristig auch geringere Rentenansprüche, weniger finanzielle Unabhängigkeit und einen Rückschritt bei der Gleichstellung von Frauen im Berufsleben.
Wir fordern die Stadt Ratingen daher auf,
* die beschlossenen Beitragserhöhungen zu überdenken,
* die Belastung für Familien mit mittleren Einkommen deutlich zu reduzieren,
* die Kosten des OGS-Ausbaus nicht einseitig auf Eltern abzuwälzen,
* und gemeinsam mit Elternvertretungen eine faire und familienfreundliche Lösung zu erarbeiten.
Für bezahlbare Betreuung, faire Beiträge und echte Familienfreundlichkeit in Ratingen.
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Das Problem

Wir, die unterzeichnenden Eltern, Familien und Bürgerinnen und Bürger der Stadt Ratingen, sprechen uns gegen die drastische Erhöhung der OGS-Beiträge ab dem Schuljahr 2026/2027 aus.
Wir begrüßen ausdrücklich, dass Familien mit geringem Einkommen entlastet werden. Eine soziale Staffelung der Beiträge ist richtig und wichtig. Die aktuelle Neuregelung führt jedoch dazu, dass insbesondere Familien mit mittleren Einkommen überproportional belastet werden. In einigen Einkommensgruppen fallen die Erhöhungen um ein Vielfaches höher aus als die Anpassungen der vergangenen Jahre – zum Teil beträgt die Erhöhung das Vierfache dessen, was Familien aus früheren Beitragsanpassungen gewohnt waren. Dies ist für viele Familien angesichts ohnehin stark gestiegener Lebenshaltungs-, Energie- und Wohnkosten nicht mehr nachvollziehbar.
Besonders kritisch sehen wir, dass die Beitragserhöhungen unter anderem mit dem Ausbau der Ganztagsbetreuung begründet werden. Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ist seit Jahren bekannt. Die notwendige Planung und Finanzierung hätte frühzeitig erfolgen müssen. Es kann nicht sein, dass Familien nun die finanziellen Folgen verspäteter Investitionen und steigender Ausbaukosten tragen sollen.
Die OGS ist kein Luxus, sondern ein wichtiger Bestandteil der Bildungs- und Betreuungslandschaft sowie eine Voraussetzung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Gerade für viele Mütter stellt sich durch die höheren Beiträge zunehmend die Frage, ob sich eine Erwerbstätigkeit oder eine Ausweitung der Arbeitszeit überhaupt noch lohnt. Die Folge könnte sein, dass vor allem Frauen ihre Arbeitszeit reduzieren oder ganz auf eine Berufstätigkeit verzichten. Damit werden ausgerechnet diejenigen benachteiligt, die arbeiten wollen oder aufgrund der finanziellen Situation ihrer Familie arbeiten müssen. Dies bedeutet nicht nur weniger Einkommen im Hier und Jetzt, sondern langfristig auch geringere Rentenansprüche, weniger finanzielle Unabhängigkeit und einen Rückschritt bei der Gleichstellung von Frauen im Berufsleben.
Wir fordern die Stadt Ratingen daher auf,
* die beschlossenen Beitragserhöhungen zu überdenken,
* die Belastung für Familien mit mittleren Einkommen deutlich zu reduzieren,
* die Kosten des OGS-Ausbaus nicht einseitig auf Eltern abzuwälzen,
* und gemeinsam mit Elternvertretungen eine faire und familienfreundliche Lösung zu erarbeiten.
Für bezahlbare Betreuung, faire Beiträge und echte Familienfreundlichkeit in Ratingen.
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Petition am 14. Juni 2026 erstellt