Petition gegen die Schließung des Hauses der Stille, Meditations- und Einkehrzentrum

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Konopka Teresa und 15 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

An die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland
Hans-Böckler-Straße 7
40476 Düsseldorf

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder der Kirchenleitung und der Landessynode,

mit unserer Unterschrift unter dieser Petition bitten wir Sie, das Haus der Stille der EKiR in Rengsdorf nicht zu schließen, sondern über den 31.12.2029 zu erhalten. Das Haus ist für die Menschen innerhalb und außerhalb der evangelischen Kirche ein wichtiger und unverzichtbarer Ort spirituellen Lebens. Ein christlich-spiritueller Weg ist Grundlage kirchlichen Handelns in Verkündigung, Seelsorge und Diakonie. Das Haus dient sowohl der geistlichen Einkehr von Einzelnen und Gruppen, als auch der Fort- und Weiterbildung.

Beschlussvorschlag für die Landessynode:

Das Haus der Stille der evangelischen Kirche im Rheinland in Rengsdorf soll dauerhaft erhalten bleiben. Im Rahmen der Sparmaßnahmen – die notwendig sind – wird eine Konzeptionsgruppe berufen. Diese legt zur Landessynode 2028 ein Konzept vor, das im hohen Maße kirchensteuerunabhängig den Bestand des Hauses der Stille in Zukunft gewährleistet.

In die Konzeptionsgruppe werden Mitglieder des Beirates des Hauses der Stille, die Leiterin des Hauses, Expert:innen des Landeskirchenamtes und eventuell Landessynodale berufen. Das Konzept wird so rechtzeitig vorgelegt, dass es auch in den entsprechenden Ausschüssen der Landeskirche beraten werden kann.

Begründung, die gleichzeitig eine umfassende Information bietet

Das Haus der Stille entstand im Nachdenken über unser evangelisch-geistliches Profil und der dazu gehörenden spirituellen Praxis. Dieser Praxis sollte in der Rheinischen Kirche ein eigener Ort gegeben werden. So reagiert(e) unsere Kirche mit dem Haus der Stille auf die zahlreichen geistlich-spirituellen Angebote außerhalb der Kirche, die von immer mehr Menschen aufgesucht wurden und werden.

Mit dem Hause der Stille besinnt sich die Evangelische Kirche im Rheinland sowohl auf die Tradition der „frühen Kirche“ als auch auf unterschiedliche geistliche Traditionen des Protestantismus, die mit den Namen Martin Luther, Gerhard Tersteegen, Paul Gerhardt, Dietrich Bonhoeffer, Dag Hammarskjöld, Dorothee Sölle beispielhaft verbunden sind. Dabei wurden und werden geistliches Leben als eine Einheit von gesellschaftlicher Verantwortung (Ethik) und Gebet (auch Stundengebet), Meditation und Exerzitien als geistliche Praxis und Liturgie/Gottesdienst verstanden und gepflegt. Gleichzeitig begleitet das Haus Menschen in kritischen und krisenhaften Situationen und bietet Möglichkeiten zur Prävention an (Salutogenese). In den letzten Jahren ist gerade dieses Angebot (Salutogenese) ausgebaut worden und wird intensiv wahrgenommen.

Orte, an denen ein geistliches Leben kontinuierlich und einladend gepflegt wird, an denen unterschiedliche spirituelle Zugänge zu einem geistlich geprägten Leben erfahren und eingeübt werden können, werden in dieser schnelllebigen Zeit gesucht und gebraucht. Erfahrungen geistlichen Lebens als Christen werden immer seltener in den Familien oder im eigenen Umfeld gemacht. Der Zugang zu Gemeinden ist für viele Menschen mittlerweile mit einer Hemmschwelle belegt und Angebote zur Einübung einer spirituellen Praxis werden nicht überall in Gemeinden angeboten. Es bedarf der besonderen Rückzugsorte, an denen christliche Wege geistlichen Lebens als Kraftquelle erfahren und eingeübt werden können, an denen auch eine besondere Gemeinschaft mit anderen erlebbar ist. Das Haus der Stille schafft mit seinem breitgefächerten Angebot geistlicher Übungswege und in einem geschützten Rahmen einen besonderen Erfahrungsraum für die Gegenwart Gottes. Zeiten der persönlichen Stille und Einkehr gehören zum Protestantismus und strahlen aus in die Gemeinden vor Ort.

Menschen können durch die Erfahrungen im Haus der Stille wieder für die Kirche gewonnen werden (Wieder/-Eintritte), von Beginn des Hauses an sind eher kirchenferne Menschen eine zentrale Zielgruppe.

Die alternativ beabsichtigte dezentrale Fortführung spiritueller Arbeit durch die jetzige Leiterin des Hauses könnte weder die Vielfalt noch die Anzahl der Angebote bewahren. Eine einzelne Pfarrperson kann ein multiprofessionelles Team von 100 Personen, die Kurse im Haus anbieten, nicht ansatzweise ersetzen. Angebote zur spirituellen Resilienz, zur Salutogenese, Bildungsurlaube u.a. würden ersatzlos wegfallen. Dies würde eine dauerhafte unwiderrufliche Verarmung und Reduzierung der Angebote geistlichen Lebens in der EKiR bedeuten!

Ein Haus der Stille ist ein sichtbarer Gegenpol und eine Alternative zu den vielfältigen außerkirchlichen spirituellen Angeboten. Mit der Aufgabe des Hauses der Stille würde die EKiR in Kauf nehmen, dass Menschen Einkehr und spirituelle Erfahrung außerhalb der evangelischen oder ganz außerhalb der Kirche suchen. Dadurch verlöre die EKiR an zeitgemäßer geistlicher Relevanz!

Die geistliche Stärkung Einzelner wirkt auch in die Gesellschaft, indem sie die Menschen ermutigt und stärkt, gesellschaftlich Verantwortung zu übernehmen.

Das Haus der Stille ist ein besonderer Ort der Fort- und Weiterbildung geworden, die den Gemeinden zugute kommt:

✓ 2,5jährige Weiterbildung Geistliche Begleitung 

✓ Darauf aufbauend 2,5jährige Weiterbildung zur/zum Kontemplationsbegleiter:in

✓ Kontinuierliche Fortbildung/Intervision der ausgebildeten Kontemplationsbegleiter:innen in der jährlichen Tagung der Weggemeinschaft Kontemplation im Herzensgebet in der EKiR (WGKH). Menschen, die zur Spiritualität hinführen wollen (SmS Spiritualität macht Sinn) – auch in Kooperationen, z.B. mit dem Pädagogisch-theologischen Institut /Schulseelsorge.

✓ Zahlreiche Fortbildungen als Einzelveranstaltungen, z.B. Besuchsdienst, Seelsorge.

✓ Presbyterien/Gemeindekreise erlangen neue und wertvolle Impulse für den Gemeindeaufbau und geistliche Leitung. 

✓ Intensive Kommunikation zwischen Menschen unterschiedlicher Frömmigkeitsstile und -formen. So trägt die Arbeit des Hauses zu einer „versöhnten Verschiedenheit“ bei.

✓ Durch Projekte wie www.projektfastenzeit.org ehrenamtlich entstanden aus dem Kreis der geistlichen Begleitung mit über 1500 Abonnenten.

Daten, Fakten, Zahlen:

Pro Jahr nehmen über 1000 Menschen die mehrtägigen Angebote im Haus der Stille wahr, das sind etwa 1500 unterschiedliche Menschen in zwei Jahren.

Für diese Menschen ist das Haus der Stille Beheimatung, manchmal neben ihrer Gemeinde, manchmal ohne Gemeindebindung.

Über 150 Menschen haben die Aus- und Fortbildung geistliche Begleitung absolviert.

Über 50 Menschen haben die Aus- und Fortbildung zur Kontemplationsbegleitung absolviert. Von ihnen gehören inzwischen über 20 Personen der WGKH an – Tendenz steigend. Damit ermöglicht die EKiR dauerhaft qualifizierte Meditationsangebote!

Der Freundes- und Förderkreis des Hauses der Stille finanziert jährlich eine halbe Stelle für die Öffentlichkeitsarbeit und verschiedene notwendige Anschaffungen. Dies entspricht Kosten von 30.000 - 40.000€.

Weitere Spenden und Kollekten kommen in der Höhe von 55-70.000 € direkt dem Haus der Stille zugute. Sie werden schon jetzt in den Haushalt der Landeskirche eingespeist.

Die Belegungszahlen für das Haus der Stille liegen 2025 hochgerechnet bei fast 3500 Übernachtungen, Tendenz nach der Pandemie deutlich steigend.

Eine hauptamtliche Leiterin und Ehrenamtliche gewährleisten über 100 Angebote im Jahr. Im Jahr 2024 hat die EKiR 445.000€ für das Haus ausgegeben; dies war deutlich unter dem Haushaltsansatz. Es ist jetzt schon absehbar, dass der Haushaltsansatz für 2025 ebenfalls deutlich unterschritten wird.

Offene Fragen und Unklarheiten u.a.:

Wie hoch sind die Kosten für eine ortsungebundene Arbeit der jetzigen Leiterin? Wie hoch wäre die Ersparnis ohne Haus wirklich? Sind dabei die Kosten für Referentinnen und Referenten, Zuschüsse für den Fortbildungen und so weiter eingerechnet?

Soll auf das letzte Tagungshaus im südlichen Rheinland verzichtet werden und ist der Schwerpunkt der Landeskirche in Zukunft Düsseldorf – Wuppertal?

Ist bedacht worden, dass die Schließung des Hauses eine große Zahl von Austritten zur Folge haben wird? Es wird mit bis zu 500 Menschen gerechnet. Die Gemeinden verlieren hier Mitglieder und Finanzen, die Landeskirche spart.

Erstunterzeichnerinnen und Erstunterzeichner in alphabetischer Reihenfolge: Dagmar Auberg, Frauke Bürgers, Barbara Falk, Frank Ertel, Sabine Fischer, Volker Hassenpflug, Michael Kalisch, Rüdiger Maschwitz, Martina Matthäi, Dagmar Müller, Juliane Opiolla, Martina Patenge, Ulrike Stürmlinger, Barbara Trautwein, Dr. Elke Rapp, Andrea Voß

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Frank ErtelPetitionsstarter*in
Erfolg
Diese Petition war mit 5.113 Unterstützer*innen erfolgreich!
Aktuelle Unterzeichner*innen:
Konopka Teresa und 15 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

An die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland
Hans-Böckler-Straße 7
40476 Düsseldorf

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder der Kirchenleitung und der Landessynode,

mit unserer Unterschrift unter dieser Petition bitten wir Sie, das Haus der Stille der EKiR in Rengsdorf nicht zu schließen, sondern über den 31.12.2029 zu erhalten. Das Haus ist für die Menschen innerhalb und außerhalb der evangelischen Kirche ein wichtiger und unverzichtbarer Ort spirituellen Lebens. Ein christlich-spiritueller Weg ist Grundlage kirchlichen Handelns in Verkündigung, Seelsorge und Diakonie. Das Haus dient sowohl der geistlichen Einkehr von Einzelnen und Gruppen, als auch der Fort- und Weiterbildung.

Beschlussvorschlag für die Landessynode:

Das Haus der Stille der evangelischen Kirche im Rheinland in Rengsdorf soll dauerhaft erhalten bleiben. Im Rahmen der Sparmaßnahmen – die notwendig sind – wird eine Konzeptionsgruppe berufen. Diese legt zur Landessynode 2028 ein Konzept vor, das im hohen Maße kirchensteuerunabhängig den Bestand des Hauses der Stille in Zukunft gewährleistet.

In die Konzeptionsgruppe werden Mitglieder des Beirates des Hauses der Stille, die Leiterin des Hauses, Expert:innen des Landeskirchenamtes und eventuell Landessynodale berufen. Das Konzept wird so rechtzeitig vorgelegt, dass es auch in den entsprechenden Ausschüssen der Landeskirche beraten werden kann.

Begründung, die gleichzeitig eine umfassende Information bietet

Das Haus der Stille entstand im Nachdenken über unser evangelisch-geistliches Profil und der dazu gehörenden spirituellen Praxis. Dieser Praxis sollte in der Rheinischen Kirche ein eigener Ort gegeben werden. So reagiert(e) unsere Kirche mit dem Haus der Stille auf die zahlreichen geistlich-spirituellen Angebote außerhalb der Kirche, die von immer mehr Menschen aufgesucht wurden und werden.

Mit dem Hause der Stille besinnt sich die Evangelische Kirche im Rheinland sowohl auf die Tradition der „frühen Kirche“ als auch auf unterschiedliche geistliche Traditionen des Protestantismus, die mit den Namen Martin Luther, Gerhard Tersteegen, Paul Gerhardt, Dietrich Bonhoeffer, Dag Hammarskjöld, Dorothee Sölle beispielhaft verbunden sind. Dabei wurden und werden geistliches Leben als eine Einheit von gesellschaftlicher Verantwortung (Ethik) und Gebet (auch Stundengebet), Meditation und Exerzitien als geistliche Praxis und Liturgie/Gottesdienst verstanden und gepflegt. Gleichzeitig begleitet das Haus Menschen in kritischen und krisenhaften Situationen und bietet Möglichkeiten zur Prävention an (Salutogenese). In den letzten Jahren ist gerade dieses Angebot (Salutogenese) ausgebaut worden und wird intensiv wahrgenommen.

Orte, an denen ein geistliches Leben kontinuierlich und einladend gepflegt wird, an denen unterschiedliche spirituelle Zugänge zu einem geistlich geprägten Leben erfahren und eingeübt werden können, werden in dieser schnelllebigen Zeit gesucht und gebraucht. Erfahrungen geistlichen Lebens als Christen werden immer seltener in den Familien oder im eigenen Umfeld gemacht. Der Zugang zu Gemeinden ist für viele Menschen mittlerweile mit einer Hemmschwelle belegt und Angebote zur Einübung einer spirituellen Praxis werden nicht überall in Gemeinden angeboten. Es bedarf der besonderen Rückzugsorte, an denen christliche Wege geistlichen Lebens als Kraftquelle erfahren und eingeübt werden können, an denen auch eine besondere Gemeinschaft mit anderen erlebbar ist. Das Haus der Stille schafft mit seinem breitgefächerten Angebot geistlicher Übungswege und in einem geschützten Rahmen einen besonderen Erfahrungsraum für die Gegenwart Gottes. Zeiten der persönlichen Stille und Einkehr gehören zum Protestantismus und strahlen aus in die Gemeinden vor Ort.

Menschen können durch die Erfahrungen im Haus der Stille wieder für die Kirche gewonnen werden (Wieder/-Eintritte), von Beginn des Hauses an sind eher kirchenferne Menschen eine zentrale Zielgruppe.

Die alternativ beabsichtigte dezentrale Fortführung spiritueller Arbeit durch die jetzige Leiterin des Hauses könnte weder die Vielfalt noch die Anzahl der Angebote bewahren. Eine einzelne Pfarrperson kann ein multiprofessionelles Team von 100 Personen, die Kurse im Haus anbieten, nicht ansatzweise ersetzen. Angebote zur spirituellen Resilienz, zur Salutogenese, Bildungsurlaube u.a. würden ersatzlos wegfallen. Dies würde eine dauerhafte unwiderrufliche Verarmung und Reduzierung der Angebote geistlichen Lebens in der EKiR bedeuten!

Ein Haus der Stille ist ein sichtbarer Gegenpol und eine Alternative zu den vielfältigen außerkirchlichen spirituellen Angeboten. Mit der Aufgabe des Hauses der Stille würde die EKiR in Kauf nehmen, dass Menschen Einkehr und spirituelle Erfahrung außerhalb der evangelischen oder ganz außerhalb der Kirche suchen. Dadurch verlöre die EKiR an zeitgemäßer geistlicher Relevanz!

Die geistliche Stärkung Einzelner wirkt auch in die Gesellschaft, indem sie die Menschen ermutigt und stärkt, gesellschaftlich Verantwortung zu übernehmen.

Das Haus der Stille ist ein besonderer Ort der Fort- und Weiterbildung geworden, die den Gemeinden zugute kommt:

✓ 2,5jährige Weiterbildung Geistliche Begleitung 

✓ Darauf aufbauend 2,5jährige Weiterbildung zur/zum Kontemplationsbegleiter:in

✓ Kontinuierliche Fortbildung/Intervision der ausgebildeten Kontemplationsbegleiter:innen in der jährlichen Tagung der Weggemeinschaft Kontemplation im Herzensgebet in der EKiR (WGKH). Menschen, die zur Spiritualität hinführen wollen (SmS Spiritualität macht Sinn) – auch in Kooperationen, z.B. mit dem Pädagogisch-theologischen Institut /Schulseelsorge.

✓ Zahlreiche Fortbildungen als Einzelveranstaltungen, z.B. Besuchsdienst, Seelsorge.

✓ Presbyterien/Gemeindekreise erlangen neue und wertvolle Impulse für den Gemeindeaufbau und geistliche Leitung. 

✓ Intensive Kommunikation zwischen Menschen unterschiedlicher Frömmigkeitsstile und -formen. So trägt die Arbeit des Hauses zu einer „versöhnten Verschiedenheit“ bei.

✓ Durch Projekte wie www.projektfastenzeit.org ehrenamtlich entstanden aus dem Kreis der geistlichen Begleitung mit über 1500 Abonnenten.

Daten, Fakten, Zahlen:

Pro Jahr nehmen über 1000 Menschen die mehrtägigen Angebote im Haus der Stille wahr, das sind etwa 1500 unterschiedliche Menschen in zwei Jahren.

Für diese Menschen ist das Haus der Stille Beheimatung, manchmal neben ihrer Gemeinde, manchmal ohne Gemeindebindung.

Über 150 Menschen haben die Aus- und Fortbildung geistliche Begleitung absolviert.

Über 50 Menschen haben die Aus- und Fortbildung zur Kontemplationsbegleitung absolviert. Von ihnen gehören inzwischen über 20 Personen der WGKH an – Tendenz steigend. Damit ermöglicht die EKiR dauerhaft qualifizierte Meditationsangebote!

Der Freundes- und Förderkreis des Hauses der Stille finanziert jährlich eine halbe Stelle für die Öffentlichkeitsarbeit und verschiedene notwendige Anschaffungen. Dies entspricht Kosten von 30.000 - 40.000€.

Weitere Spenden und Kollekten kommen in der Höhe von 55-70.000 € direkt dem Haus der Stille zugute. Sie werden schon jetzt in den Haushalt der Landeskirche eingespeist.

Die Belegungszahlen für das Haus der Stille liegen 2025 hochgerechnet bei fast 3500 Übernachtungen, Tendenz nach der Pandemie deutlich steigend.

Eine hauptamtliche Leiterin und Ehrenamtliche gewährleisten über 100 Angebote im Jahr. Im Jahr 2024 hat die EKiR 445.000€ für das Haus ausgegeben; dies war deutlich unter dem Haushaltsansatz. Es ist jetzt schon absehbar, dass der Haushaltsansatz für 2025 ebenfalls deutlich unterschritten wird.

Offene Fragen und Unklarheiten u.a.:

Wie hoch sind die Kosten für eine ortsungebundene Arbeit der jetzigen Leiterin? Wie hoch wäre die Ersparnis ohne Haus wirklich? Sind dabei die Kosten für Referentinnen und Referenten, Zuschüsse für den Fortbildungen und so weiter eingerechnet?

Soll auf das letzte Tagungshaus im südlichen Rheinland verzichtet werden und ist der Schwerpunkt der Landeskirche in Zukunft Düsseldorf – Wuppertal?

Ist bedacht worden, dass die Schließung des Hauses eine große Zahl von Austritten zur Folge haben wird? Es wird mit bis zu 500 Menschen gerechnet. Die Gemeinden verlieren hier Mitglieder und Finanzen, die Landeskirche spart.

Erstunterzeichnerinnen und Erstunterzeichner in alphabetischer Reihenfolge: Dagmar Auberg, Frauke Bürgers, Barbara Falk, Frank Ertel, Sabine Fischer, Volker Hassenpflug, Michael Kalisch, Rüdiger Maschwitz, Martina Matthäi, Dagmar Müller, Juliane Opiolla, Martina Patenge, Ulrike Stürmlinger, Barbara Trautwein, Dr. Elke Rapp, Andrea Voß

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Frank ErtelPetitionsstarter*in

Erfolg

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