📣 Petition gegen die neue Handyregelung am Gymnasium Himmelsthür

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Das Problem

Wir Schüler sagen: So nicht.

Sehr geehrte Schulleitung,sehr geehrtes Kollegium,

wir, die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Himmelsthür, sprechen uns gegen die neue Nutzungsordnung digitaler Endgeräte vom 05.05.2025 aus.

Diese Regelung schränkt uns im Schulalltag unnötig stark ein, geht an der Realität vorbei und behandelt uns wie unmündige Kinder – nicht wie junge Erwachsene, die Verantwortung lernen sollen.

 

Was stört uns konkret:

 

1. Pauschales Handyverbot – unabhängig vom Verhalten.

Alle privaten Geräte sollen ausgeschaltet in der Tasche bleiben. Keine Musik, keine Nachrichten, kein Zugriff auf Kalender oder Lernplattformen – nicht mal in Freistunden oder Pausen. Das ist realitätsfremd. Wir leben nicht mehr im Jahr 2005.


2. Kaum Nutzungsfreiheit – selbst für Oberstufenschüler.

Auch in der Sek II dürfen wir unsere Handys nur in einem kleinen Bereich vor den Räumen 351–360 benutzen – warum nicht im ganzen Oberstufentrakt oder in Freistunden? Uns wird Verantwortung abgesprochen, obwohl wir bald Abitur schreiben.

 

3. MDM-Zwang und ständige Kontrolle.

Wer sein Gerät nicht im Schulsystem (MDM) einbinden lässt, darf es praktisch nicht nutzen – selbst wenn man es sinnvoll einsetzen will. Das fördert Misstrauen statt Medienkompetenz. Dazu kommt: Die Lehrkräfte dürfen ihre privaten Geräte sehr wohl nutzen – warum nicht wir?

 

4. Zu harte Strafen für kleine Regelverstöße.

Wer mal kurz aufs Handy schaut, riskiert den Entzug bis Unterrichtsende oder sogar länger. In Prüfungen droht gleich Ausschluss. Statt aufzuklären, wird mit Drohungen gearbeitet.

 

Was wir wollen:

Mehr Eigenverantwortung statt Verbote.
Wir sind bereit, Regeln einzuhalten – aber nicht unter pauschalem Generalverdacht.
Sinnvolle Nutzung in Pausen und Freistunden erlauben.
Musik hören, Nachrichten lesen, Termine checken – das gehört zum Alltag.
Gleiche Maßstäbe für alle.
Wenn Lehrkräfte ihre Geräte privat nutzen dürfen, muss das für Schüler in Maßen auch möglich sein.
Mitbestimmung bei Regeln, die uns direkt betreffen.
Solche Entscheidungen sollten nicht über unsere Köpfe hinweg getroffen werden.

Wir fordern eine Überarbeitung der aktuellen Nutzungsordnung – gemeinsam mit der Schülervertretung.

Denn Medienkompetenz lernt man nicht durch Wegsperren – sondern durch sinnvolle Nutzung im Alltag.

Mit freundlichen Grüßen

Die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Himmelsthür

 

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Max MustiPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

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