Petition gegen die geplante Chatüberwachung der EU

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Harald Otto und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Die Europäische Union plant eine umfassende Überwachung von Messenger-Diensten, die alle Bürgerinnen und Bürger betreffen würde. Was zunächst mit dem Ziel begründet wird, Kriminalität einzudämmen, gefährdet in Wahrheit die Privatsphäre und Sicherheit von über 450 Millionen Menschen in Europa.

 


Die Einführung solcher Maßnahmen würde bedeuten, dass jede private Nachricht potenziell kontrolliert und ausgewertet werden kann. Damit ginge ein wesentlicher Teil unseres Grundrechts auf vertrauliche Kommunikation verloren. Diese Aushöhlung der Privatsphäre betrifft nicht nur Kriminelle – sie betrifft uns alle: Familien, Freundschaften, berufliche Kontakte und das tägliche digitale Leben.

 


Hinzu kommt, dass eine zentrale Überwachungsinfrastruktur ein enormes Sicherheitsrisiko darstellt. Systeme, die permanent Kommunikationsinhalte durchleuchten, öffnen Tür und Tor für Missbrauch und Hackerangriffe. Anstatt uns zu schützen, würden sie das Privatleben von Millionen von Europäerinnen und Europäern gefährden – vom alltäglichen Chat bis hin zu sensiblen beruflichen Informationen.

 


Der Nutzen einer solchen Überwachung ist zudem höchst fraglich. Kriminelle Gruppen würden sehr schnell auf andere, nicht überwachte Netzwerke ausweichen, während die breite Bevölkerung ungeschützt zurückbleibt. Was bleibt, ist eine gewaltige Einschränkung unserer Freiheit bei gleichzeitig minimalem Effekt gegen Kriminalität.

 


Wir fordern die EU daher auf, die geplante Messenger-Überwachung zu stoppen. Sicherheit darf nicht auf Kosten unserer Grundrechte erkauft werden. Stattdessen brauchen wir Maßnahmen, die tatsächlich effektiv gegen Kriminalität wirken – ohne die Privatsphäre und digitale Sicherheit aller Menschen in Europa zu opfern.

avatar of the starter
Hannes RuppPetitionsstarter*in

1.857

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Harald Otto und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Die Europäische Union plant eine umfassende Überwachung von Messenger-Diensten, die alle Bürgerinnen und Bürger betreffen würde. Was zunächst mit dem Ziel begründet wird, Kriminalität einzudämmen, gefährdet in Wahrheit die Privatsphäre und Sicherheit von über 450 Millionen Menschen in Europa.

 


Die Einführung solcher Maßnahmen würde bedeuten, dass jede private Nachricht potenziell kontrolliert und ausgewertet werden kann. Damit ginge ein wesentlicher Teil unseres Grundrechts auf vertrauliche Kommunikation verloren. Diese Aushöhlung der Privatsphäre betrifft nicht nur Kriminelle – sie betrifft uns alle: Familien, Freundschaften, berufliche Kontakte und das tägliche digitale Leben.

 


Hinzu kommt, dass eine zentrale Überwachungsinfrastruktur ein enormes Sicherheitsrisiko darstellt. Systeme, die permanent Kommunikationsinhalte durchleuchten, öffnen Tür und Tor für Missbrauch und Hackerangriffe. Anstatt uns zu schützen, würden sie das Privatleben von Millionen von Europäerinnen und Europäern gefährden – vom alltäglichen Chat bis hin zu sensiblen beruflichen Informationen.

 


Der Nutzen einer solchen Überwachung ist zudem höchst fraglich. Kriminelle Gruppen würden sehr schnell auf andere, nicht überwachte Netzwerke ausweichen, während die breite Bevölkerung ungeschützt zurückbleibt. Was bleibt, ist eine gewaltige Einschränkung unserer Freiheit bei gleichzeitig minimalem Effekt gegen Kriminalität.

 


Wir fordern die EU daher auf, die geplante Messenger-Überwachung zu stoppen. Sicherheit darf nicht auf Kosten unserer Grundrechte erkauft werden. Stattdessen brauchen wir Maßnahmen, die tatsächlich effektiv gegen Kriminalität wirken – ohne die Privatsphäre und digitale Sicherheit aller Menschen in Europa zu opfern.

avatar of the starter
Hannes RuppPetitionsstarter*in

Kommentare von Unterstützer*innen

Neuigkeiten zur Petition
Diese Petition teilen
Petition am 8. September 2025 erstellt