

Petition gegen die Erklärung des ÖRK zur Lage in Nahost vom 27.06.2025
Das Problem
Mit unserer Petition fordern wir den Vorsitzenden des Zentralausschusses des Weltkirchenrats/Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK) Herrn Prof. Dr. Bedford-Strohm, sowie die Delegierten und Kirchenleitungen der im ÖRK repräsentierten Kirchen aus dem deutschsprachigen Raum auf, die "Erklärung zu Palästina und Israel: Ein Aufruf zur Beendigung von Apartheid, Besatzung und Straflosigkeit in Palästina und Israel" zu revidieren.
In dieser Erklärung wird Israel aufgerufen, die Notlage im Nahen Osten in ihren verschiedenen Ausprägungen zu beenden. Dabei werden Hauptaspekte des Konflikts außer Acht gelassen, die von zentraler Bedeutung sind, wie die existentielle Bedrohung Israels, die seit Jahrzehnten geschürten Vernichtungsideologien der verschiedenen Terrorgruppierungen im Nahen Osten gegenüber Israel, sowie der weltweit hemmungslos zunehmende israelbezogene Antisemitismus. Wir sind der Meinung, man kann auf das Leid in Gaza aufmerksam machen, ohne gegen Israel zu hetzen. Dies ist dem Weltkirchenrat tragischerweise nicht gelungen und das wird die Verbindung zur jüdischen Gemeinschaft nachhaltig belasten.
Als Kirchenmitglieder der im ÖRK repräsentierten Kirchen und Organisationen, sowie als Christinnen und Christen distanzieren wir uns mit dieser Petition öffentlich von dieser Erklärung und fordern eine Revidierung.
Der offene Brief an die oben genannten Delegierten und Kirchenleitungen kann hier eingesehen werden: Offener Brief
Wir nehmen mit Bestürzung das Entsetzen und die zunehmende Sorge unserer jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger wahr, die sich ihres Lebens auch in Deutschland wieder nicht mehr sicher sein können und nun auch von den Kirchen (wieder einmal) öffentlich im Stich gelassen werden.
Wir mahnen „unsere Kirchen“ an, eine andere Qualität von solidarischem Verständnis und realistischem Verhalten gegenüber Israel zu zeigen und gegen den Mainstream einseitiger Berichterstattung und lückenhafter Bewertung aufzustehen.
Die Erklärung des ÖRK findet sich hier: Erklärung ÖRK
Ein Kommentar in der Jüdischen Allgemeinen von Daniel Neumann, Leiter der Jüdischen Gemeinde Darmstadt und Vorsitzender des Landesverbands Jüdischer Gemeinden in Hessen, findet sich hier: Kommentar
Info: Die Petition läuft planmäßig bis Ende Juli, dann werden wir die Liste dem Vorsitzenden des Zentralausschusses des Weltkirchenrats Herrn Bedford-Strohm übergeben und damit unserem Offenen Brief Nachdruck verleihen. Herzlichen Dank für die Unterstützung!
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Das Problem
Mit unserer Petition fordern wir den Vorsitzenden des Zentralausschusses des Weltkirchenrats/Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK) Herrn Prof. Dr. Bedford-Strohm, sowie die Delegierten und Kirchenleitungen der im ÖRK repräsentierten Kirchen aus dem deutschsprachigen Raum auf, die "Erklärung zu Palästina und Israel: Ein Aufruf zur Beendigung von Apartheid, Besatzung und Straflosigkeit in Palästina und Israel" zu revidieren.
In dieser Erklärung wird Israel aufgerufen, die Notlage im Nahen Osten in ihren verschiedenen Ausprägungen zu beenden. Dabei werden Hauptaspekte des Konflikts außer Acht gelassen, die von zentraler Bedeutung sind, wie die existentielle Bedrohung Israels, die seit Jahrzehnten geschürten Vernichtungsideologien der verschiedenen Terrorgruppierungen im Nahen Osten gegenüber Israel, sowie der weltweit hemmungslos zunehmende israelbezogene Antisemitismus. Wir sind der Meinung, man kann auf das Leid in Gaza aufmerksam machen, ohne gegen Israel zu hetzen. Dies ist dem Weltkirchenrat tragischerweise nicht gelungen und das wird die Verbindung zur jüdischen Gemeinschaft nachhaltig belasten.
Als Kirchenmitglieder der im ÖRK repräsentierten Kirchen und Organisationen, sowie als Christinnen und Christen distanzieren wir uns mit dieser Petition öffentlich von dieser Erklärung und fordern eine Revidierung.
Der offene Brief an die oben genannten Delegierten und Kirchenleitungen kann hier eingesehen werden: Offener Brief
Wir nehmen mit Bestürzung das Entsetzen und die zunehmende Sorge unserer jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger wahr, die sich ihres Lebens auch in Deutschland wieder nicht mehr sicher sein können und nun auch von den Kirchen (wieder einmal) öffentlich im Stich gelassen werden.
Wir mahnen „unsere Kirchen“ an, eine andere Qualität von solidarischem Verständnis und realistischem Verhalten gegenüber Israel zu zeigen und gegen den Mainstream einseitiger Berichterstattung und lückenhafter Bewertung aufzustehen.
Die Erklärung des ÖRK findet sich hier: Erklärung ÖRK
Ein Kommentar in der Jüdischen Allgemeinen von Daniel Neumann, Leiter der Jüdischen Gemeinde Darmstadt und Vorsitzender des Landesverbands Jüdischer Gemeinden in Hessen, findet sich hier: Kommentar
Info: Die Petition läuft planmäßig bis Ende Juli, dann werden wir die Liste dem Vorsitzenden des Zentralausschusses des Weltkirchenrats Herrn Bedford-Strohm übergeben und damit unserem Offenen Brief Nachdruck verleihen. Herzlichen Dank für die Unterstützung!
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Petition am 3. Juli 2025 erstellt