Petition gegen die Abschaffung des Pflegegrades 1

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Johanna Grieb und 14 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Erhalt des Pflegegrades 1 – Für Würde, Selbstständigkeit und soziale Teilhabe älterer Menschen.

 

Mit großer Sorge beobachten wir die geplante Abschaffung des Pflegegrades 1. Diese Maßnahme würde tausende ältere und pflegebedürftige Menschen hart treffen – insbesondere jene, die keine familiäre Unterstützung haben und auf kleine, aber lebenswichtige Hilfen im Alltag angewiesen sind.
Der Pflegegrad 1 wurde eingeführt, um Menschen zu unterstützen, die zwar noch weitgehend selbstständig sind, aber bereits spürbare Einschränkungen im Alltag haben. Diese Menschen benötigen Hilfe beim Einkaufen, bei der Haushaltsführung, bei Arztbesuchen oder einfach jemanden, der regelmäßig nach ihnen sieht. Gerade diese scheinbar kleinen Unterstützungen verhindern Vereinsamung, geben Sicherheit und ermöglichen ein würdevolles Leben in den eigenen vier Wänden.
Ohne den Pflegegrad 1 droht vielen Betroffenen der Verlust dieser wichtigen Unterstützung.
Ältere Menschen ohne Familie oder soziales Netz würden noch stärker isoliert, alltägliche Aufgaben könnten nicht mehr bewältigt werden – und viele wären gezwungen, frühzeitig in stationäre Pflegeeinrichtungen zu ziehen. Das widerspricht nicht nur dem Wunsch vieler Seniorinnen und Senioren, so lange wie möglich selbstbestimmt zu Hause zu leben, sondern belastet auch das Pflegesystem insgesamt zusätzlich.
Darüber hinaus hätte die Abschaffung des Pflegegrades 1 auch massive wirtschaftliche Folgen:
Viele Pflege- und Betreuungsdienste, Alltagshelferinnen und -helfer sowie hauswirtschaftliche Fachkräfte finanzieren ihre Arbeit über Leistungen dieses Pflegegrades. Fällt diese Grundlage weg, gehen zahlreiche Arbeitsplätze verloren, insbesondere in ambulanten Diensten und niedrigschwelligen Unterstützungsangeboten. Das trifft vor allem kleinere Betriebe, soziale Vereine und selbstständige Pflegekräfte – Menschen, die tagtäglich für unsere älteren Mitbürger da sind.
Wir fordern daher:
• Den Erhalt des Pflegegrades 1 als wichtigen Bestandteil eines solidarischen Pflegesystems.
• Eine Stärkung niedrigschwelliger Unterstützungsangebote, um Vereinsamung vorzubeugen.
• Den Schutz der Arbeitsplätze in Pflege- und Betreuungsberufen, die durch den Pflegegrad 1 finanziell abgesichert werden.
• Den Respekt und die Anerkennung für alle Menschen, die trotz Einschränkungen ihr Leben selbstbestimmt führen möchten.
Pflege darf nicht erst beginnen, wenn jemand vollständig hilflos ist.
Pflege beginnt dort, wo Hilfe gebraucht wird – menschlich, alltagstauglich und würdevoll.
Bitte unterstützen Sie diese Petition, um den Pflegegrad 1 zu erhalten, Arbeitsplätze zu sichern und die Lebensqualität tausender älterer Menschen zu schützen.

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Jenny GeierPetitionsstarter*in

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Johanna Grieb und 14 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Erhalt des Pflegegrades 1 – Für Würde, Selbstständigkeit und soziale Teilhabe älterer Menschen.

 

Mit großer Sorge beobachten wir die geplante Abschaffung des Pflegegrades 1. Diese Maßnahme würde tausende ältere und pflegebedürftige Menschen hart treffen – insbesondere jene, die keine familiäre Unterstützung haben und auf kleine, aber lebenswichtige Hilfen im Alltag angewiesen sind.
Der Pflegegrad 1 wurde eingeführt, um Menschen zu unterstützen, die zwar noch weitgehend selbstständig sind, aber bereits spürbare Einschränkungen im Alltag haben. Diese Menschen benötigen Hilfe beim Einkaufen, bei der Haushaltsführung, bei Arztbesuchen oder einfach jemanden, der regelmäßig nach ihnen sieht. Gerade diese scheinbar kleinen Unterstützungen verhindern Vereinsamung, geben Sicherheit und ermöglichen ein würdevolles Leben in den eigenen vier Wänden.
Ohne den Pflegegrad 1 droht vielen Betroffenen der Verlust dieser wichtigen Unterstützung.
Ältere Menschen ohne Familie oder soziales Netz würden noch stärker isoliert, alltägliche Aufgaben könnten nicht mehr bewältigt werden – und viele wären gezwungen, frühzeitig in stationäre Pflegeeinrichtungen zu ziehen. Das widerspricht nicht nur dem Wunsch vieler Seniorinnen und Senioren, so lange wie möglich selbstbestimmt zu Hause zu leben, sondern belastet auch das Pflegesystem insgesamt zusätzlich.
Darüber hinaus hätte die Abschaffung des Pflegegrades 1 auch massive wirtschaftliche Folgen:
Viele Pflege- und Betreuungsdienste, Alltagshelferinnen und -helfer sowie hauswirtschaftliche Fachkräfte finanzieren ihre Arbeit über Leistungen dieses Pflegegrades. Fällt diese Grundlage weg, gehen zahlreiche Arbeitsplätze verloren, insbesondere in ambulanten Diensten und niedrigschwelligen Unterstützungsangeboten. Das trifft vor allem kleinere Betriebe, soziale Vereine und selbstständige Pflegekräfte – Menschen, die tagtäglich für unsere älteren Mitbürger da sind.
Wir fordern daher:
• Den Erhalt des Pflegegrades 1 als wichtigen Bestandteil eines solidarischen Pflegesystems.
• Eine Stärkung niedrigschwelliger Unterstützungsangebote, um Vereinsamung vorzubeugen.
• Den Schutz der Arbeitsplätze in Pflege- und Betreuungsberufen, die durch den Pflegegrad 1 finanziell abgesichert werden.
• Den Respekt und die Anerkennung für alle Menschen, die trotz Einschränkungen ihr Leben selbstbestimmt führen möchten.
Pflege darf nicht erst beginnen, wenn jemand vollständig hilflos ist.
Pflege beginnt dort, wo Hilfe gebraucht wird – menschlich, alltagstauglich und würdevoll.
Bitte unterstützen Sie diese Petition, um den Pflegegrad 1 zu erhalten, Arbeitsplätze zu sichern und die Lebensqualität tausender älterer Menschen zu schützen.

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Jenny GeierPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Bärbel Bas
Stellv. Fraktionsvorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion
Friedrich Merz
Friedrich Merz
Bundeskanzler

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Petition am 13. Oktober 2025 erstellt