Petition für mehr Sicherheit auf gemeinsam genutzten Rad- und Fußwegen

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Andreas Storch und 9 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

In vielen Städten sowie auch in Lörrach werden Rad- und Fußwege gemeinsam genutzt. Diese Wege sollen nachhaltige Mobilität fördern, Bewegung im Alltag erleichtern und sichere Räume für alle schaffen. In der Praxis entstehen jedoch zunehmend gefährliche Situationen, insbesondere dort, wo sich viele unterschiedliche Verkehrsteilnehmer denselben Raum teilen müssen.

Fußgänger, Radfahrende, Kinder, ältere Menschen und Hundehalter sowie Menschen mit eingeschränkter Mobilität bewegen sich oft gleichzeitig auf denselben Wegen – jedoch mit sehr unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Bedürfnissen. Während Radfahrende teilweise mit höherem Tempo unterwegs sind, bewegen sich Fußgänger deutlich langsamer oder bleiben stehen. Kinder wechseln häufig spontan die Richtung, Hunde können unvermittelt auf den Weg laufen, und ältere Menschen benötigen mehr Zeit und Raum, um sicher zu gehen.

Diese Mischung führt regelmäßig zu gefährlichen Situationen:

Beinahe-Zusammenstöße, Stürze, Schreckmomente und Konflikte zwischen den Verkehrsteilnehmern sind Alltag. Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen sowie Tiere. Auch Radfahrende selbst geraten in riskante Situationen, wenn sie plötzlich ausweichen oder abrupt bremsen müssen.

Ziel dieser Petition ist es nicht, einzelne Gruppen gegeneinander auszuspielen. Vielmehr geht es darum, die Infrastruktur so zu gestalten, dass alle Menschen sich sicher bewegen können.

Wir fordern die Stadt daher auf, die Situation auf gemeinsam genutzten Rad- und Fußwegen zu überprüfen und Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit zu prüfen und umzusetzen.

Mögliche Maßnahmen könnten sein:

- eine klare bauliche oder optische Trennung von Rad- und Fußverkehr, wo ausreichend Platz vorhanden ist

- breitere Wege, insbesondere in stark frequentierten Bereichen

- deutliche Markierungen und Beschilderungen, die das Verhalten auf gemeinsamen Wegen klar regeln

- Tempolimits für Radfahrende auf besonders engen oder stark frequentierten Abschnitten

- die Schaffung alternativer Radverbindungen, um Konflikte auf stark genutzten Wegen zu reduzieren

- mehr Aufklärung und Rücksichtnahme-Kampagnen für alle Verkehrsteilnehmer

- eine regelmäßige Überprüfung von Unfall- und Konfliktstellen

Eine sichere und funktionierende Verkehrsinfrastruktur ist eine zentrale Aufgabe der kommunalen Planung. Wenn Radverkehr weiter gefördert werden soll – was aus Umweltsgründen zu begrüßen ist – muss aber gleichzeitig sichergestellt werden, dass auch Fußgängerinnen und Fußgänger ausreichend geschützt sind.

Wir bitten die Stadt daher, die Situation ernst zu nehmen, Risiken systematisch zu analysieren und konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um gemeinsam genutzte Wege für alle sicherer zu machen.

Für eine Stadt, in der sich Menschen zu Fuß, mit dem Rad, mit Kindern und mit Tieren sicher bewegen können.

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Andreas Storch und 9 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

In vielen Städten sowie auch in Lörrach werden Rad- und Fußwege gemeinsam genutzt. Diese Wege sollen nachhaltige Mobilität fördern, Bewegung im Alltag erleichtern und sichere Räume für alle schaffen. In der Praxis entstehen jedoch zunehmend gefährliche Situationen, insbesondere dort, wo sich viele unterschiedliche Verkehrsteilnehmer denselben Raum teilen müssen.

Fußgänger, Radfahrende, Kinder, ältere Menschen und Hundehalter sowie Menschen mit eingeschränkter Mobilität bewegen sich oft gleichzeitig auf denselben Wegen – jedoch mit sehr unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Bedürfnissen. Während Radfahrende teilweise mit höherem Tempo unterwegs sind, bewegen sich Fußgänger deutlich langsamer oder bleiben stehen. Kinder wechseln häufig spontan die Richtung, Hunde können unvermittelt auf den Weg laufen, und ältere Menschen benötigen mehr Zeit und Raum, um sicher zu gehen.

Diese Mischung führt regelmäßig zu gefährlichen Situationen:

Beinahe-Zusammenstöße, Stürze, Schreckmomente und Konflikte zwischen den Verkehrsteilnehmern sind Alltag. Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen sowie Tiere. Auch Radfahrende selbst geraten in riskante Situationen, wenn sie plötzlich ausweichen oder abrupt bremsen müssen.

Ziel dieser Petition ist es nicht, einzelne Gruppen gegeneinander auszuspielen. Vielmehr geht es darum, die Infrastruktur so zu gestalten, dass alle Menschen sich sicher bewegen können.

Wir fordern die Stadt daher auf, die Situation auf gemeinsam genutzten Rad- und Fußwegen zu überprüfen und Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit zu prüfen und umzusetzen.

Mögliche Maßnahmen könnten sein:

- eine klare bauliche oder optische Trennung von Rad- und Fußverkehr, wo ausreichend Platz vorhanden ist

- breitere Wege, insbesondere in stark frequentierten Bereichen

- deutliche Markierungen und Beschilderungen, die das Verhalten auf gemeinsamen Wegen klar regeln

- Tempolimits für Radfahrende auf besonders engen oder stark frequentierten Abschnitten

- die Schaffung alternativer Radverbindungen, um Konflikte auf stark genutzten Wegen zu reduzieren

- mehr Aufklärung und Rücksichtnahme-Kampagnen für alle Verkehrsteilnehmer

- eine regelmäßige Überprüfung von Unfall- und Konfliktstellen

Eine sichere und funktionierende Verkehrsinfrastruktur ist eine zentrale Aufgabe der kommunalen Planung. Wenn Radverkehr weiter gefördert werden soll – was aus Umweltsgründen zu begrüßen ist – muss aber gleichzeitig sichergestellt werden, dass auch Fußgängerinnen und Fußgänger ausreichend geschützt sind.

Wir bitten die Stadt daher, die Situation ernst zu nehmen, Risiken systematisch zu analysieren und konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um gemeinsam genutzte Wege für alle sicherer zu machen.

Für eine Stadt, in der sich Menschen zu Fuß, mit dem Rad, mit Kindern und mit Tieren sicher bewegen können.

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