Petition für einen sicheren und sauberen Viadukt am Schiffbauerdamm 12/Sbahn Friedrichstr

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Das Problem

 

 

 

 

 

 

Einschließlich eines nachhaltigen Vorschlags für den Tunnel am Schiffbauerdamm 12, Berlin-Mitte

 


Die Little Corners Initiative sowie die unterzeichnenden Anwohnerinnen und Anwohner, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Pendlerinnen und Pendler, Familien und Bürgerinnen und Bürger fordern die Deutsche Bahn — sowie in Weiterleitung auch das Bezirksamt Mitte, den Berliner Senat, den Bundestag und die Berliner Stadtreinigung (BSR) — dazu auf, unverzüglich koordinierte und nachhaltige Maßnahmen gegen die gravierenden hygienischen und sicherheitsrelevanten Zustände unter dem Viadukt am Schiffbauerdamm 12 unterhalb des S+U-Bahnhofs Friedrichstraße in Berlin-Mitte zu ergreifen.

 

Seit zwei Jahren reinigen die Little Corners Initiative und lokale Freiwillige regelmäßig den Bereich unter und rund um das Viadukt. Dennoch vermüllt der Ort kurz darauf erneut massiv. Die Situation wiederholt sich fortlaufend, verschlechtert sich zunehmend und ist nicht länger hinnehmbar.

 

Der betroffene Bereich stellt ein anhaltendes Problem für Gesundheit, Hygiene und öffentliche Sicherheit dar. Zu den Missständen gehören wiederkehrende Vermüllung und Abfallansammlungen, Glasscherben, menschlicher Urin und Exkremente, vereinzelt Spritzen, unzureichende Reinigung, mangelnde Instandhaltung und Kontrolle sowie eine zunehmende Verschlechterung von Sicherheit, Barrierefreiheit und Nutzbarkeit.

 

Diese Zustände betreffen Anwohnerinnen und Anwohner, Passantinnen und Passanten, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Touristinnen und Touristen, Familien, Schulkinder, ältere Menschen, Personen mit eingeschränkter Mobilität sowie tägliche Pendlerinnen und Pendler. Der derzeitige Zustand des Bereichs wirft erhebliche Bedenken hinsichtlich Hygiene, Würde, Barrierefreiheit, öffentlicher Sicherheit sowie des Erscheinungsbildes öffentlicher Räume in Berlin auf.

 

Wir fordern daher:

  1. einen regelmäßigen, transparenten und koordinierten Reinigungs- und Sanitärplan
  2. die schnelle Entfernung von Müll, gefährlichen Materialien und Verunreinigungen
  3. regelmäßige Kontrollen sowie nachhaltige Instandhaltungsmaßnahmen
  4. verbesserte Beleuchtung, Überwachung und Sicherheitsmaßnahmen, wo erforderlich
  5. klare Zuständigkeiten zwischen den verantwortlichen Institutionen
  6. eine schriftliche öffentliche Stellungnahme innerhalb von 14 Tagen mit geplanten Maßnahmen und Zeitplänen 

Gleichzeitig wird eine reine Reinigung das Problem langfristig nicht lösen.

 

Ein nachhaltiger Vorschlag
Die Little Corners Initiative schlägt daher die Schaffung eines nachhaltigen Bildungs- und Gemeinschaftsprojekts unter dem Viadukt vor: den Little Corners Initiative Hub.

 

Das Projekt soll den vernachlässigten Bereich durch Kinderkunst-Workshops, Digitalisierung und öffentliche Präsentation von Kunstwerken, Umweltbildung zum Thema Vermüllung, regelmäßige Aufräumaktionen mit Schulen und Gemeinschaftsgruppen, öffentliche Ausstellungen, Bildschirme, Bildungsinstallationen sowie eine stärkere positive Nutzung des öffentlichen Raums in einen sauberen, betreuten, kreativen und pädagogischen Raum verwandeln.

 

Das Projekt wird bereits gemeinsam mit Schulen in Berlin-Mitte entwickelt, darunter die Neues Tor Grundschule, und könnte ganzjährig Schulgruppen, Familien, Anwohnerinnen und Anwohner sowie Besucherinnen und Besucher willkommen heißen.

 

Wir sind überzeugt, dass eine aktive und positive Nutzung des Ortes eine der wirksamsten langfristigen Lösungen darstellt, um zu verhindern, dass der Bereich weiterhin als Müllablage und öffentliche Toilette genutzt wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Saubere, sichere und würdige öffentliche Räume sind essenziell für öffentliche Gesundheit, Barrierefreiheit, Lebensqualität und ein funktionierendes städtisches Verkehrs- und Umfeldsystem.

Wir erwarten daher von den verantwortlichen Institutionen, dass sie dieser Angelegenheit mit Dringlichkeit, Transparenz und langfristigem Engagement begegnen.

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Julien LuPetitionsstarter*in

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