

🎓 Bildungsgerechtigkeit? Zwischen Schulplatznot und Geisterstellen
Stuttgart, Juli 2025: Während Familien in Stuttgart-Ost weiterhin um einen fairen Zugang zum Wagenburg-Gymnasium kämpfen, erschüttert ein neuer Skandal das Vertrauen in die Bildungspolitik:
1.440 Lehrerstellen wurden in Baden-Württemberg über zwei Jahrzehnte hinweg nicht ausgeschrieben – wegen eines IT-Fehlers in der Verwaltung.
Für viele Eltern, die aktuell gegen undurchsichtige Schulplatzvergaben klagen oder sich an Petitionen beteiligen, ist das ein Schlag ins Gesicht.
> „Wir kämpfen hier um Einzelfallgerechtigkeit – und erfahren gleichzeitig, dass das System selbst über Jahre im Blindflug war“, so ein Vater aus Stuttgart-Ost.
📍 Worum geht’s konkret?
* Über 90 % der Kinder aus dem Stadtteil Ostheim erhielten eine Absage vom Wagenburg-Gymnasium.
* Offizielle Begründung: Kapazitätsgrenzen – verbunden mit der „ÖPNV-Regel“, nach der Schulwege mit Bus und Bahn als zumutbar gelten.
* Die Realität: Viele betroffene Familien fühlen sich sozial aussortiert – darunter bildungsnahe Haushalte genauso wie Alleinerziehende und Menschen mit Migrationshintergrund.
* Die Kritik: Keine Transparenz, keine Beteiligung, keine individuelle Würdigung.
💥 Der neue Skandal um die 1.440 „Geisterstellen“ bringt zusätzlich Brisanz:
* Schulen hätten entlastet, Klassen verkleinert und Förderangebote ausgebaut werden können – aber die Stellen waren nie sichtbar.
* Jetzt fordern Bildungsverbände schnelle Ausschreibungen und klare politische Konsequenzen.
📢 Die Petition „Für Luis und alle Kinder“ zählt inzwischen über 780 Unterstützer\*innen – und zeigt: Der Druck wächst.
✊ Unsere Forderung:
Bildung darf kein Verwaltungslotto sein.
Die Politik muss nicht nur Vergabekriterien offenlegen, sondern endlich für verlässliche Schulstrukturen, echte Chancengleichheit und vollständige Ressourcennutzung** sorgen.
Denn jedes Kind hat ein Recht auf Bildung.
Auch auf eine Schule, die erreichbar, fair und gerecht ist.