Personal des VBB Begleitservice sichern - Service zum Überwinden von Barrieren erhalten!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Tanja Tahar Ben Arenas und 18 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Wieviel Freunde und Nachbarn brauchen wir, um als Blinde und andere mobilitätseingeschränkte Menschen die Öffis zu nutzen? Sollen wir zu Hause bleiben, weil wir zu teuer sind?

Unterstützt uns bei unserer Forderung, eine wirklich tolle Dienstleistung in Berlin zu erhalten!

Berlin hat vieles, worauf es so richtig stolz ist: Zalando, das Berghain, junge Startups, Dienstleister, die englisch sprechen, Busse ohne Fahrausweisverkauf, die Siegessäule, das Tempelhofer Feld…

Kann mir Jemand erklären, warum Berlin nicht auch auf seinen Bus & Bahn – Begleitservice stolz ist?

Den gibt es seit 2008 in unserer Stadt, und täglich sind die Leute vom Begleitservice mit uns mobil eingeschränkten Fahrgästen unterwegs.

Menschen wie ich, die Hilfe brauchen, um bei den ÖFFIS anzukommen und diese zu nutzen, können in der Zentraleanrufen und eine Begleitung anmelden. Dann kommen absolut zuverlässig tolle Leute, ohne Mitleid und all das, sondern weil es ihre Arbeit ist und sie dafür ausgebildet wurden, und begleiten Dich. 

Ich bin durch einen Motorradunfall spät erblindet und weiß nicht, ob ich ohne diese Möglichkeit der professionellen Unterstützung in meiner Selbständigkeit so weit wäre wie ich es jetzt bin. Bei neuen Wegen oder Terminen bei Behörden, oder auch zum meinem Ehrenamt als Verantwortlicher einer Selbsthilfegruppe für blinde Menschen in Reinickendorf, rufe ich im VBB Begleitservice an, und am Abend vorher bekomme ich einen Bestätigungsanruf. Und das gilt nicht ausschließlich für blinde Menschen in dieser Stadt, sondern auch insbesondere für die vielen älteren und geheingeschränkten Menschen. 

Berlin ist hipp und jung, aber auch alt und eingeschränkt. Leute die hier ihr Leben lang gearbeitet haben, diese Stadt mit aufgebaut haben, und heute mit dem Rollator oder Rollstuhl unterwegs sind, nutzen dieses tolle Angebot der ÖFFIS. Und dass da Unterstützung notwendig ist, wissen alle, die in Berlin ohne Auto unterwegs sind. Wer kennt nicht das Geräusch,wenn der Busfahrer die Rampe klappt, aber auch wenn niemand mehr reagiert, weil alle auf ihre Handys schauen, und Du eigentlich schnell einen Sitzplatz brauchst, bevor die U-Bahn anfährt. Und wenn dann ein Mitarbeiter des VBB Begleitservice, an dem Du dich festhältst, laut sagt „würden Sie für meinen Kunden bitte aufstehen“, dann bist Du so frohdass es diesen Service gibt.

Und jetzt sollen diese Mitarbeiter, die Berlin mal über eine extra Finanzierung eingestellt hat, ab August 2025 in Grünflächenanlagen oder auch im Wachschutz arbeiten, nur nicht mehr uns begleiten!

Und wenn man die Aussagen der Einsparungspolitiker auf den Punkt bringt, dann heißt das im Klartext: Unsere Möglichkeit der gesetzlich geregelten Teilhabe am Leben dieser Stadt – ist zu teuer, also wir sind zu teuer!

Unterstützt uns, damit Berlin begreift, dass es stolz seinkann auf diesen Begleitservice und nicht an diesem spart und uns damit ausgrenzt!

Bitte teilt diese Petition und schreibt die Euch vertretenden Abgeordneten an, sich für den uneingeschränkten Erhalt des Begleitservice stark zu machen!

 

Erfolg
Diese Petition war mit 22.685 Unterstützer*innen erfolgreich!
Aktuelle Unterzeichner*innen:
Tanja Tahar Ben Arenas und 18 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Wieviel Freunde und Nachbarn brauchen wir, um als Blinde und andere mobilitätseingeschränkte Menschen die Öffis zu nutzen? Sollen wir zu Hause bleiben, weil wir zu teuer sind?

Unterstützt uns bei unserer Forderung, eine wirklich tolle Dienstleistung in Berlin zu erhalten!

Berlin hat vieles, worauf es so richtig stolz ist: Zalando, das Berghain, junge Startups, Dienstleister, die englisch sprechen, Busse ohne Fahrausweisverkauf, die Siegessäule, das Tempelhofer Feld…

Kann mir Jemand erklären, warum Berlin nicht auch auf seinen Bus & Bahn – Begleitservice stolz ist?

Den gibt es seit 2008 in unserer Stadt, und täglich sind die Leute vom Begleitservice mit uns mobil eingeschränkten Fahrgästen unterwegs.

Menschen wie ich, die Hilfe brauchen, um bei den ÖFFIS anzukommen und diese zu nutzen, können in der Zentraleanrufen und eine Begleitung anmelden. Dann kommen absolut zuverlässig tolle Leute, ohne Mitleid und all das, sondern weil es ihre Arbeit ist und sie dafür ausgebildet wurden, und begleiten Dich. 

Ich bin durch einen Motorradunfall spät erblindet und weiß nicht, ob ich ohne diese Möglichkeit der professionellen Unterstützung in meiner Selbständigkeit so weit wäre wie ich es jetzt bin. Bei neuen Wegen oder Terminen bei Behörden, oder auch zum meinem Ehrenamt als Verantwortlicher einer Selbsthilfegruppe für blinde Menschen in Reinickendorf, rufe ich im VBB Begleitservice an, und am Abend vorher bekomme ich einen Bestätigungsanruf. Und das gilt nicht ausschließlich für blinde Menschen in dieser Stadt, sondern auch insbesondere für die vielen älteren und geheingeschränkten Menschen. 

Berlin ist hipp und jung, aber auch alt und eingeschränkt. Leute die hier ihr Leben lang gearbeitet haben, diese Stadt mit aufgebaut haben, und heute mit dem Rollator oder Rollstuhl unterwegs sind, nutzen dieses tolle Angebot der ÖFFIS. Und dass da Unterstützung notwendig ist, wissen alle, die in Berlin ohne Auto unterwegs sind. Wer kennt nicht das Geräusch,wenn der Busfahrer die Rampe klappt, aber auch wenn niemand mehr reagiert, weil alle auf ihre Handys schauen, und Du eigentlich schnell einen Sitzplatz brauchst, bevor die U-Bahn anfährt. Und wenn dann ein Mitarbeiter des VBB Begleitservice, an dem Du dich festhältst, laut sagt „würden Sie für meinen Kunden bitte aufstehen“, dann bist Du so frohdass es diesen Service gibt.

Und jetzt sollen diese Mitarbeiter, die Berlin mal über eine extra Finanzierung eingestellt hat, ab August 2025 in Grünflächenanlagen oder auch im Wachschutz arbeiten, nur nicht mehr uns begleiten!

Und wenn man die Aussagen der Einsparungspolitiker auf den Punkt bringt, dann heißt das im Klartext: Unsere Möglichkeit der gesetzlich geregelten Teilhabe am Leben dieser Stadt – ist zu teuer, also wir sind zu teuer!

Unterstützt uns, damit Berlin begreift, dass es stolz seinkann auf diesen Begleitservice und nicht an diesem spart und uns damit ausgrenzt!

Bitte teilt diese Petition und schreibt die Euch vertretenden Abgeordneten an, sich für den uneingeschränkten Erhalt des Begleitservice stark zu machen!

 

Erfolg

Diese Petition war mit 22.685 Unterstützer*innen erfolgreich!

Jetzt die Petition teilen!

Neuigkeiten zur Petition