#Periodenarmut: Freier Zugang zu Menstruationsprodukten in öffentlichen Einrichtungen

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500 Millionen Menschen weltweit haben keinen Zugang zu Menstruationsprodukten. Periodenarmut betrifft etwa 100.000 menstruierende Obdachlose in Deutschland, aber auch viele Menschen, die an der Armutsgrenze leben.  Für Menschen, die über wenig Geld verfügen, können die Kosten von Menstruationsprodukten eine große finanzielle Belastung sein. Nachhaltige Perioden-Unterwäsche kostet um die 40 Euro, Menstruationscups etwa 15 Euro. Tampons und Binden kosten, je nach Menge, 3 bis 5 Euro. 

Wir fordern von der Bundesfrauenministerin Franziska Giffey, dass Menstruationsprodukte in allen öffentlichen Einrichtungen in Deutschland frei zur Verfügung gestellt werden! 

Am 24.11.2020 hat Schottland als erstes Land der Welt ein Gesetz für den freien Zugang zu Menstruationsprodukten in allen öffentlichen Gebäuden erlassen. Das Gesetz verpflichtet die lokalen Behörden dazu, Menstruationsartikel unentgeltlich bereitzustellen, damit Tampons und Binden “leicht” und “mit Würde” zu bekommen sind.

Als wir die Nachrichten von dem neuen Gesetz in Schottland gehört haben, haben wir uns mächtig gefreut... Und dann haben wir uns über die Situation in Deutschland geärgert. In Großbritannien ist es schon längst Gang und Gäbe, dass Schulen und Universitäten kostenlos Binden und Tampons zur Verfügung stellen.

Frau Giffey, setzen Sie sich dafür ein, dass in Deutschland ein Gesetz ähnlich dem in Schottland eingeführt wird! 

Wir sind Social Period e.V. Wir widmen uns dem Fehlen von Menstruationsprodukten unter menstruierenden Obdachlosen und wollen auf das Thema Periodenarmut (period poverty) aufmerksam machen. 

socialperiod.org

https://youtu.be/PTVwSPm03Ys