Lebensmittelverschwendung stoppen! Weg mit dem unnötigen Mindesthaltbarkeitsdatum!

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Das Mindesthaltbarkeitsdatum kennen wir alle – von den meisten Lebensmitteln, die wir täglich konsumieren. In der Europäischen Union ist diese Angabe Pflicht. Das Problem mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum ist, dass es oft verwechselt wird mit dem Verfallsdatum, das nur auf bestimmten verderblichen Waren wie Fleisch aufgedruckt werden muss.


Das Mindesthaltbarkeitsdatum gibt nur an, bis wann ein Lebensmittel bei sachgerechter Aufbewahrung auf jeden Fall ohne wesentliche Geschmacks- oder Qualitätseinbußen zu konsumieren ist. Das heißt: Es kann zwar sein, dass das Lebensmittel nach diesem Datum an Farbe oder Vitaminen verliert – keinesfalls heißt es aber, dass man es danach nicht mehr essen kann!


Das Mindesthaltbarkeitsdatum führt leider viele Verbraucher zu der falschen Annahme, das Produkt sei nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums verdorben. Aus dieser Verwirrung resultiert eine massive Lebensmittelverschwendung: In Europa werden jedes Jahr mehr als 170 Kilo an Lebensmitteln pro Person weggeworfen! Trockene Produkte wie Reis, Pasta, Linsen, Mehl usw. können aber auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums jahrelang genießbar bleiben. In der Zwischenzeit verhungern jeden Tag 25.000 Menschen.


Weg mit dieser psychologischen Hürde: Wir fordern von der Europäischen Union, die Regelung des Mindesthaltbarkeitsdatums zu überarbeiten und die Verpflichtung zu kippen, es auf trockenen Lebensmitteln, die keine Milchprodukte oder Fleisch enthalten, angeben zu müssen!