Orhan gehört zu ver​.​di- Kündigungen und alle Maßnahmen zurücknehmen!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Silvia Wolfbauer und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Orhan Akman widmet sein Leben der Arbeit als Gewerkschafter. Im Jahr 1996 wurde Orhan Mitglied der Gewerkschaft und setzte sich für die Rechte seiner Kolleginnen und Kollegen im Betrieb ein. Im Jahr 2002 hat er als politischer Gewerkschaftssekretär bei ver.di angefangen und setzt sich seitdem für die Rechte arbeitender Menschen ein - von Galeria Karstadt Kaufhof, über H&M und Zara bis hin zu Amazon. Von 2019 bis 2023 war er der Leiter der ver.di-Bundesfachgruppe für den Einzel- und Versandhandel. Doch seitdem er für den ver.di Bundesvorstand kandidierte, gerät sein Leben aus den Fugen.

Als Orhan im April 2022 seine Kandidatur für den ver.di - Bundesvorstand bekannt gab, wurde er durch den bestehenden Vorstand mit arbeitsrechtlichen Maßnahmen überhäuft und bestraft. Grund hierfür dürften wohl seine Ansichten über die zukünftige Ausrichtung der Gewerkschaft sein. Denn ver.di steckt seit Jahren in einer tiefgreifenden Krise. Orhan analysiert die Krise und machte mehrere konstruktive Vorschläge, wie ver.di aus dieser Krise gestärkt herausgeführt werden kann. Davon will der Bundesvorstand der ver.di allerdings nichts wissen.

Höhepunkt waren die Ende August 2022 ausgesprochenen zwei fristlosen Kündigungen sowie Orhans Abberufung als Bundesfachgruppenleiter und auch der Widerruf sämtlicher Tarifvollmachten. In seiner Abwesenheit hat ver.di sein Büro geräumt, seinen dienstlichen E-Mail-Account, sein Notebook und sein Handy deaktiviert.

Gegen diese willkürlichen, arbeitsrechtlichen Maßnahmen wehrte sich Orhan vor dem Berliner Arbeitsgericht - mit Erfolg. Das Arbeitsgericht Berlin erklärte am 13.12.2022 die Kündigungen für unwirksam. Doch der ver.di-Bundesvorstand legte Berufung dagegen ein und kassierte vor dem Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg am 05.07.2023 eine weitere rechtliche Niederlage ein. Die Vorsitzende LAG-Richterin formulierte in ihrer Zusammenfassung über die Tat- und die Verdachtskündigung eine eindeutige Tendenz. Sie betonte klar, dass es für beide keine hinreichenden Beweise gebe. Kurz vor der Urteilsverkündigung hat ver.di dann die eigene Berufung zurückgezogen. Die Entscheidung des Arbeitsgerichts ist somit rechtskräftig, die Kündigungen sind unwirksam.

Doch ver.di hindert Orhan weiterhin daran, seiner gewerkschaftlichen Arbeit nachzugehen - anstatt sich einer notwendigen Debatte um den richtigen Kurs der Gewerkschaft, die dringend notwendig ist, zu stellen.

Im April 2025 forderte ver.di Kollegen Orhan Akman auf, seine Ärzte von der Schweigepflicht zu entbinden. Weil Orhan das ablehnte, hat ver.di zunächst wesentliche Teile seines Entgeltes gekürzt und ab Juni 2025 Entgeltzahlung an Orhan komplett eingestellt. Dagegen klagt Orhan vor dem Berliner Arbeitsgericht.

Orhan Akman informierte im Oktober 2025 den ver.di-Gewerkschaftsrat darüber, dass er auf dem Bundeskongress der Gewerkschaft im September 2027 erneut für den Bundesvorstand kandidieren wird. Es verging keine Woche, bis er erneut gekündigt wurde. Diesmal wirft ver.di Kollegen Akman Arbeitszeitbetrug vor. Am 28. und 29. Oktober 2025 kündigte ver.di Kollegen Akman gleich zweifach fristlos!

Der ver.di-Bundesvorstand muss dieses gewerkschaftsschädigende Verhalten umgehend einstellen. Jeden Tag versuchen viele Ehrenamtliche und Hauptamtliche in den Betrieben, in den Dienststellen, am Ausbildungsplatz etc., die Beschäftigten von der Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit einer Mitgliedschaft in ver.di zu überzeugen. Der ver.di-Bundesvorstand konterkariert all die wertvolle Arbeit von uns Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen, wenn er mit haltlosen Vorwürfen  nunmehr versucht, Orhan zum fünften Mal zu kündigen.

Wir fordern den ver.di-Bundesvorstand auf, diese ungerechtfertigten Maßnahmen gegen unseren Kollegen Orhan Akman sofort einzustellen und alle Maßnahmen unverzüglich zurückzuziehen.

Wir fordern ver.di zudem auf, Orhan Akman die Möglichkeit zu geben, sich wie andere Kandidatinnen und Kandidaten für den Bundesvorstand auch den ver.di-Mitgliedern und den Delegierten vorzustellen und für seine Ideen und Konzepte zu werben. Alles andere ist nicht mit der innergewerkschaftlichen Demokratie und dem Selbstverständnis von ver.di als Mitgliederorganisation zu vereinbaren.

Wir fordern:

Ø Sofortige Rücknahme der Kündigungen vom 28. und 29. Oktober 2025

Ø  Sofortige Rücknahme der Versetzung von Orhan Akman

Ø  Rücknahme aller weiteren personellen und disziplinarischen Maßnahmen

Ø Schluss mit dem Angriff auf die Schweigepflicht der Ärzte

Ø  Innergewerkschaftliche Demokratie bei ver.di stärken und ausbauen – zurück zu Basisdemokratie und gewerkschaftlichen Werten!

Für einen ver.di-Bundesvorstand, in dem uns auch progressive Gewerkschafter*innen wie Orhan Akman vertreten!

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Silvia Wolfbauer und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Orhan Akman widmet sein Leben der Arbeit als Gewerkschafter. Im Jahr 1996 wurde Orhan Mitglied der Gewerkschaft und setzte sich für die Rechte seiner Kolleginnen und Kollegen im Betrieb ein. Im Jahr 2002 hat er als politischer Gewerkschaftssekretär bei ver.di angefangen und setzt sich seitdem für die Rechte arbeitender Menschen ein - von Galeria Karstadt Kaufhof, über H&M und Zara bis hin zu Amazon. Von 2019 bis 2023 war er der Leiter der ver.di-Bundesfachgruppe für den Einzel- und Versandhandel. Doch seitdem er für den ver.di Bundesvorstand kandidierte, gerät sein Leben aus den Fugen.

Als Orhan im April 2022 seine Kandidatur für den ver.di - Bundesvorstand bekannt gab, wurde er durch den bestehenden Vorstand mit arbeitsrechtlichen Maßnahmen überhäuft und bestraft. Grund hierfür dürften wohl seine Ansichten über die zukünftige Ausrichtung der Gewerkschaft sein. Denn ver.di steckt seit Jahren in einer tiefgreifenden Krise. Orhan analysiert die Krise und machte mehrere konstruktive Vorschläge, wie ver.di aus dieser Krise gestärkt herausgeführt werden kann. Davon will der Bundesvorstand der ver.di allerdings nichts wissen.

Höhepunkt waren die Ende August 2022 ausgesprochenen zwei fristlosen Kündigungen sowie Orhans Abberufung als Bundesfachgruppenleiter und auch der Widerruf sämtlicher Tarifvollmachten. In seiner Abwesenheit hat ver.di sein Büro geräumt, seinen dienstlichen E-Mail-Account, sein Notebook und sein Handy deaktiviert.

Gegen diese willkürlichen, arbeitsrechtlichen Maßnahmen wehrte sich Orhan vor dem Berliner Arbeitsgericht - mit Erfolg. Das Arbeitsgericht Berlin erklärte am 13.12.2022 die Kündigungen für unwirksam. Doch der ver.di-Bundesvorstand legte Berufung dagegen ein und kassierte vor dem Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg am 05.07.2023 eine weitere rechtliche Niederlage ein. Die Vorsitzende LAG-Richterin formulierte in ihrer Zusammenfassung über die Tat- und die Verdachtskündigung eine eindeutige Tendenz. Sie betonte klar, dass es für beide keine hinreichenden Beweise gebe. Kurz vor der Urteilsverkündigung hat ver.di dann die eigene Berufung zurückgezogen. Die Entscheidung des Arbeitsgerichts ist somit rechtskräftig, die Kündigungen sind unwirksam.

Doch ver.di hindert Orhan weiterhin daran, seiner gewerkschaftlichen Arbeit nachzugehen - anstatt sich einer notwendigen Debatte um den richtigen Kurs der Gewerkschaft, die dringend notwendig ist, zu stellen.

Im April 2025 forderte ver.di Kollegen Orhan Akman auf, seine Ärzte von der Schweigepflicht zu entbinden. Weil Orhan das ablehnte, hat ver.di zunächst wesentliche Teile seines Entgeltes gekürzt und ab Juni 2025 Entgeltzahlung an Orhan komplett eingestellt. Dagegen klagt Orhan vor dem Berliner Arbeitsgericht.

Orhan Akman informierte im Oktober 2025 den ver.di-Gewerkschaftsrat darüber, dass er auf dem Bundeskongress der Gewerkschaft im September 2027 erneut für den Bundesvorstand kandidieren wird. Es verging keine Woche, bis er erneut gekündigt wurde. Diesmal wirft ver.di Kollegen Akman Arbeitszeitbetrug vor. Am 28. und 29. Oktober 2025 kündigte ver.di Kollegen Akman gleich zweifach fristlos!

Der ver.di-Bundesvorstand muss dieses gewerkschaftsschädigende Verhalten umgehend einstellen. Jeden Tag versuchen viele Ehrenamtliche und Hauptamtliche in den Betrieben, in den Dienststellen, am Ausbildungsplatz etc., die Beschäftigten von der Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit einer Mitgliedschaft in ver.di zu überzeugen. Der ver.di-Bundesvorstand konterkariert all die wertvolle Arbeit von uns Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen, wenn er mit haltlosen Vorwürfen  nunmehr versucht, Orhan zum fünften Mal zu kündigen.

Wir fordern den ver.di-Bundesvorstand auf, diese ungerechtfertigten Maßnahmen gegen unseren Kollegen Orhan Akman sofort einzustellen und alle Maßnahmen unverzüglich zurückzuziehen.

Wir fordern ver.di zudem auf, Orhan Akman die Möglichkeit zu geben, sich wie andere Kandidatinnen und Kandidaten für den Bundesvorstand auch den ver.di-Mitgliedern und den Delegierten vorzustellen und für seine Ideen und Konzepte zu werben. Alles andere ist nicht mit der innergewerkschaftlichen Demokratie und dem Selbstverständnis von ver.di als Mitgliederorganisation zu vereinbaren.

Wir fordern:

Ø Sofortige Rücknahme der Kündigungen vom 28. und 29. Oktober 2025

Ø  Sofortige Rücknahme der Versetzung von Orhan Akman

Ø  Rücknahme aller weiteren personellen und disziplinarischen Maßnahmen

Ø Schluss mit dem Angriff auf die Schweigepflicht der Ärzte

Ø  Innergewerkschaftliche Demokratie bei ver.di stärken und ausbauen – zurück zu Basisdemokratie und gewerkschaftlichen Werten!

Für einen ver.di-Bundesvorstand, in dem uns auch progressive Gewerkschafter*innen wie Orhan Akman vertreten!

Die Entscheidungsträger*innen

Frank Werneke
Frank Werneke
Vorsitzender von Ver.di
Silke Zimmer
Silke Zimmer
Leiterin des Fachbereichs Handel bei Ver.di

Kommentare von Unterstützer*innen

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