Organspende - Ja zur Widerspruchslösung!

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Vor 10 Jahren hat meine Freundin Manuela eine Erkältung verschleppt. Das ist ihr zum Verhängnis geworden. Die übergangene Erkältung hat ihr Herz geschädigt und zu einer Herzmuskelentzündung geführt. Sie wartet jetzt schon seit mehreren Jahren auf ein Spenderherz.

So wie ihr geht es derzeit mehr als 10.000 Patientinnen und Patienten in Deutschland. Alle 8 Stunden stirbt ein Mensch wegen eines fehlenden Spenderorgans.

Das muss aber nicht so sein. Hierzulande kommen auf eine Million Einwohner nur 10,8 Spender. Der EU-Schnitt liegt jedoch bei 19,5. Und Spanien bringt es sogar auf eine Quote von 39,7. Woher kommt der große Unterschied? In Deutschland dürfen Organe nach dem Hirntod eines Patienten nur entnommen werden, wenn der Verstorbene zu Lebzeiten ausdrücklich zugestimmt hat. In anderen EU-Ländern gilt dagegen eine „Widerspruchsregelung“, nach der Organe nur dann nicht entnommen werden dürfen, wenn zu Lebzeiten widersprochen wurde.

Es ist meines Erachtens absolut o.k., wenn jemand seine Organe nicht spenden möchte. Die Quote derer, die Organspenden für sich strikt ablehnen, liegt jedoch sowohl in Spanien wie auch hierzulande bei nicht mehr als 10 bis 15 Prozent. Es gibt schlichtweg viele Menschen, die sich mit dem Thema nicht auseinandersetzen und aus diesem Grund in Deutschland nicht zum Spender werden und nicht, weil sie strikt dagegen sind. In Spanien werden diese Menschen automatisch zu Spendern und ich finde das sollte auch in Deutschland so sein.

Ich fordere den Bundesgesundheitsminister auf, sich für eine solche „Widerspruchsregelung“ einzusetzen.

Meine Freundin Manuela ist verheiratet, hat zwei Kinder und ist erst 47 Jahre alt. Die Medikamente, die sie nehmen muss, zerstören mittlerweile den restlichen noch gesunden Körper. Die Schilddrüse musste schon entfernt werden.

Bitte helfen Sie mir den Druck auf die jetzige Regierung und alle anderen Parteien zu verstärken, damit die „Widerspruchsregelung“ auch in Deutschland eingeführt wird. Meiner Freundin und tausenden anderen Menschen kann so in Zukunft endlich geholfen werden. 

Vielen Dank,
Katja Wagner



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