

Offener Brief an Papst Leo XIV.
Das Problem
Unterstützen Sie den Offenen Brief von Pro Fide Ecclesiae e. V. i. Gr. an Papst Leo XIV.
Mit großer Sorge wenden wir uns gemeinsam an den Heiligen Vater. Wir bitten ihn eindringlich, der geplanten Synodalkonferenz der deutschen Bischöfe keine kirchenrechtliche Anerkennung zu erteilen.
Wenn Sie dieses Anliegen teilen, unterstützen Sie bitte unseren Offenen Brief mit Ihrer Unterschrift.
Den vollständigen Brief können Sie hier lesen und die Petition unterstützen.
Heiliger Vater!
Mit großer Sorge und tiefer Bestürzung wenden wir uns in diesen entscheidenden Wochen an Sie. Die Augen zahlloser glaubenstreuer Katholiken in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz, aber auch besorgte Katholiken in anderen Ländern, besonders in Europa, sind auf Rom gerichtet. Auch in Italien sieht man die Entwicklung mit Besorgnis. In Rom liegt derzeit die Satzung des sogenannten Synodalen Ausschusses für die geplante Synodalkonferenz zur Prüfung vor. Von Ihrer Entscheidung hängt nach unserer Überzeugung die Zukunft der katholischen Kirche in Deutschland in entscheidender Weise ab.
Wir bitten Sie daher mit allem Nachdruck:
Verweigern Sie der Synodalkonferenz die kirchenrechtliche Anerkennung!
Der sogenannte Synodale Ausschuss ist nach unserer Überzeugung weit mehr als ein Beratungsorgan. Er verfolgt das Ziel, die von Christus gestiftete hierarchische Verfassung der Kirche dauerhaft zu verändern. Die sakramentale Hirtengewalt der Bischöfe soll faktisch demokratischen Mehrheitsentscheidungen unterworfen werden. Dies widerspricht nicht nur dem kirchlichen Recht, sondern der göttlichen Verfassung der Kirche selbst.
Die geplante Synodalkonferenz sieht vor, dass Bischöfe und Laien mit gleichem Stimmrecht verbindliche Entscheidungen treffen. Damit wird die sakramentale Eigenverantwortung des bischöflichen Amtes relativiert und einer parlamentarischen Logik unterworfen. Außerdem wird ein Monitoring geschaffen in Bezug auf die Umsetzung der Beschlüsse in den einzelnen Diözesen. Die Kirche würde in ihrem Wesen von einer sakramental verfassten Gemeinschaft zu einer Organisation mit demokratischen Entscheidungsstrukturen umgeformt.
Das Zweite Vatikanische Konzil lehrt dagegen eindeutig die hierarchische Ordnung des Gottesvolkes. Es unterscheidet klar zwischen dem gemeinsamen Priestertum aller Gläubigen und dem sakramentalen Weiheamt (vgl. Lumen gentium 10 und 21). Den Laien kommt eine unverzichtbare Sendung in Kirche und Welt zu. Sie sind berufen, das Evangelium als Sauerteig in die Gesellschaft hineinzutragen (vgl. Lumen gentium 31). Daraus folgt jedoch keine Gleichstellung mit dem sakramentalen Leitungsamt der Bischöfe.
Auch das kirchliche Gesetzbuch spricht unmissverständlich. Nach can. 129 § 1 sind Träger der Leitungsgewalt jene, die das Weihesakrament empfangen haben. Laien können an ihrer Ausübung nach Maßgabe des Rechts mitwirken, sie besitzen jedoch keine eigene sakramentale Leitungsgewalt. Beratende Mitwirkung darf niemals in eine gleichberechtigte Mitentscheidung umgewandelt werden, welche die Verantwortung der Bischöfe durch Mehrheitsbeschlüsse einschränkt oder ersetzt.
Heiliger Vater, genau diese Grenze würde durch die Synodalkonferenz überschritten.
Wir erleben bereits heute die bitteren Früchte des sogenannten Synodalen Weges. In unseren Gemeinden herrschen Verunsicherung, Spaltung und tiefe Konflikte. Viele Gläubige wissen nicht mehr, an wem sie sich orientieren sollen. Priester werden unter Druck gesetzt, wenn sie der überlieferten Lehre der Kirche treu bleiben. Die Einheit des Glaubens wird zunehmend durch polarisierende Mehrheitsentscheidungen ersetzt.
Schon Ihr Vorgänger, Papst Franziskus, hat in seinem Brief „An das pilgernde Volk Gottes in Deutschland“ eindringlich davor gewarnt, strukturelle Reformen über die geistliche Erneuerung zu stellen und die Kirche den Maßstäben der Welt anzupassen. Wahre Erneuerung wächst aus Umkehr, Glauben, Heiligkeit und Evangelisierung – niemals aus einer Veränderung der göttlichen Verfassung der Kirche.
Dennoch ist genau dieser Weg immer weiter beschritten worden.
Unter dem berechtigten Anliegen, den sexuellen Missbrauch aufzuarbeiten, wurde ein Reformprozess geschaffen, der inzwischen weit über dieses Ziel hinausgeht. Heute stehen zentrale Elemente der katholischen Glaubenslehre, der sakramentalen Ordnung und des kirchlichen Amtes zur Disposition. Die Synodalkonferenz soll diese Entwicklung nun dauerhaft institutionalisieren.
Synodalität darf niemals zum Schlagwort für Demokratisierung, Machtkontrolle oder Parlamentarisierung der Kirche werden. Das Hören auf den Heiligen Geist gehört seit den Tagen der Apostel zum Wesen der Kirche. Schon das Sch'ma Israel beginnt mit dem Ruf: „Höre!“ Auch die Regel des heiligen Benedikt beginnt mit diesem Wort. Die Kirche kennt seit zweitausend Jahren die geistliche Unterscheidung. Neu ist nicht das Hören auf Gott, sondern der Versuch, mit dem Code-Wort der Synodalität verbindliche Glaubens- und Leitungsentscheidungen nach parlamentarischen Mehrheiten zu organisieren.
Wo die sakramentale Verantwortung der Bischöfe durch Gremien ersetzt wird, verliert das Hirtenamt seinen göttlichen und sakaramental-repräsentativen Charakter: Der Gute Hirte wird durch ein Kollektiv ersetzt; das apostolische Amt wird funktionalisiert und säkularisiert.
Wir haben uns deshalb in der Pro Fide Ecclesiae – Vereinigung glaubenstreuer Katholiken zusammengeschlossen. Unser Ziel ist nicht die Konfrontation, sondern die Treue zum katholischen Glauben, wie die Kirche ihn uns vorlegt, zur apostolischen Tradition und der von Christus gestifteten Ordnung seiner Kirche. Wir stehen treu zum Nachfolger Petri und möchten jene Bischöfe stärken, die unverbrüchlich an der Lehre und den sakramentalen Baugesetzen der Kirche festhalten.
Heiliger Vater,
wir bitten Sie:
VERITAS – TRADITIO – UNITAS
Thommy Schott, Vorsitzender, Köln
Ivan Sarac, stellv. Vorsitzender, Stuttgart
Dr. theol. Eleganti Marian OSB, Dietikon, Schweiz
Fra Ivan Grubisic OFM, Offenbach
Pfr. Hendrick Jolie, Schotten
Fra Vuk Buljan OFM, Köln
Fra Ivan Rezic OFM, Köln
für:
Pro Fide Ecclesiae e.V.i.Gr.
Mauritiussteinweg 84
50676 Köln

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Das Problem
Unterstützen Sie den Offenen Brief von Pro Fide Ecclesiae e. V. i. Gr. an Papst Leo XIV.
Mit großer Sorge wenden wir uns gemeinsam an den Heiligen Vater. Wir bitten ihn eindringlich, der geplanten Synodalkonferenz der deutschen Bischöfe keine kirchenrechtliche Anerkennung zu erteilen.
Wenn Sie dieses Anliegen teilen, unterstützen Sie bitte unseren Offenen Brief mit Ihrer Unterschrift.
Den vollständigen Brief können Sie hier lesen und die Petition unterstützen.
Heiliger Vater!
Mit großer Sorge und tiefer Bestürzung wenden wir uns in diesen entscheidenden Wochen an Sie. Die Augen zahlloser glaubenstreuer Katholiken in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz, aber auch besorgte Katholiken in anderen Ländern, besonders in Europa, sind auf Rom gerichtet. Auch in Italien sieht man die Entwicklung mit Besorgnis. In Rom liegt derzeit die Satzung des sogenannten Synodalen Ausschusses für die geplante Synodalkonferenz zur Prüfung vor. Von Ihrer Entscheidung hängt nach unserer Überzeugung die Zukunft der katholischen Kirche in Deutschland in entscheidender Weise ab.
Wir bitten Sie daher mit allem Nachdruck:
Verweigern Sie der Synodalkonferenz die kirchenrechtliche Anerkennung!
Der sogenannte Synodale Ausschuss ist nach unserer Überzeugung weit mehr als ein Beratungsorgan. Er verfolgt das Ziel, die von Christus gestiftete hierarchische Verfassung der Kirche dauerhaft zu verändern. Die sakramentale Hirtengewalt der Bischöfe soll faktisch demokratischen Mehrheitsentscheidungen unterworfen werden. Dies widerspricht nicht nur dem kirchlichen Recht, sondern der göttlichen Verfassung der Kirche selbst.
Die geplante Synodalkonferenz sieht vor, dass Bischöfe und Laien mit gleichem Stimmrecht verbindliche Entscheidungen treffen. Damit wird die sakramentale Eigenverantwortung des bischöflichen Amtes relativiert und einer parlamentarischen Logik unterworfen. Außerdem wird ein Monitoring geschaffen in Bezug auf die Umsetzung der Beschlüsse in den einzelnen Diözesen. Die Kirche würde in ihrem Wesen von einer sakramental verfassten Gemeinschaft zu einer Organisation mit demokratischen Entscheidungsstrukturen umgeformt.
Das Zweite Vatikanische Konzil lehrt dagegen eindeutig die hierarchische Ordnung des Gottesvolkes. Es unterscheidet klar zwischen dem gemeinsamen Priestertum aller Gläubigen und dem sakramentalen Weiheamt (vgl. Lumen gentium 10 und 21). Den Laien kommt eine unverzichtbare Sendung in Kirche und Welt zu. Sie sind berufen, das Evangelium als Sauerteig in die Gesellschaft hineinzutragen (vgl. Lumen gentium 31). Daraus folgt jedoch keine Gleichstellung mit dem sakramentalen Leitungsamt der Bischöfe.
Auch das kirchliche Gesetzbuch spricht unmissverständlich. Nach can. 129 § 1 sind Träger der Leitungsgewalt jene, die das Weihesakrament empfangen haben. Laien können an ihrer Ausübung nach Maßgabe des Rechts mitwirken, sie besitzen jedoch keine eigene sakramentale Leitungsgewalt. Beratende Mitwirkung darf niemals in eine gleichberechtigte Mitentscheidung umgewandelt werden, welche die Verantwortung der Bischöfe durch Mehrheitsbeschlüsse einschränkt oder ersetzt.
Heiliger Vater, genau diese Grenze würde durch die Synodalkonferenz überschritten.
Wir erleben bereits heute die bitteren Früchte des sogenannten Synodalen Weges. In unseren Gemeinden herrschen Verunsicherung, Spaltung und tiefe Konflikte. Viele Gläubige wissen nicht mehr, an wem sie sich orientieren sollen. Priester werden unter Druck gesetzt, wenn sie der überlieferten Lehre der Kirche treu bleiben. Die Einheit des Glaubens wird zunehmend durch polarisierende Mehrheitsentscheidungen ersetzt.
Schon Ihr Vorgänger, Papst Franziskus, hat in seinem Brief „An das pilgernde Volk Gottes in Deutschland“ eindringlich davor gewarnt, strukturelle Reformen über die geistliche Erneuerung zu stellen und die Kirche den Maßstäben der Welt anzupassen. Wahre Erneuerung wächst aus Umkehr, Glauben, Heiligkeit und Evangelisierung – niemals aus einer Veränderung der göttlichen Verfassung der Kirche.
Dennoch ist genau dieser Weg immer weiter beschritten worden.
Unter dem berechtigten Anliegen, den sexuellen Missbrauch aufzuarbeiten, wurde ein Reformprozess geschaffen, der inzwischen weit über dieses Ziel hinausgeht. Heute stehen zentrale Elemente der katholischen Glaubenslehre, der sakramentalen Ordnung und des kirchlichen Amtes zur Disposition. Die Synodalkonferenz soll diese Entwicklung nun dauerhaft institutionalisieren.
Synodalität darf niemals zum Schlagwort für Demokratisierung, Machtkontrolle oder Parlamentarisierung der Kirche werden. Das Hören auf den Heiligen Geist gehört seit den Tagen der Apostel zum Wesen der Kirche. Schon das Sch'ma Israel beginnt mit dem Ruf: „Höre!“ Auch die Regel des heiligen Benedikt beginnt mit diesem Wort. Die Kirche kennt seit zweitausend Jahren die geistliche Unterscheidung. Neu ist nicht das Hören auf Gott, sondern der Versuch, mit dem Code-Wort der Synodalität verbindliche Glaubens- und Leitungsentscheidungen nach parlamentarischen Mehrheiten zu organisieren.
Wo die sakramentale Verantwortung der Bischöfe durch Gremien ersetzt wird, verliert das Hirtenamt seinen göttlichen und sakaramental-repräsentativen Charakter: Der Gute Hirte wird durch ein Kollektiv ersetzt; das apostolische Amt wird funktionalisiert und säkularisiert.
Wir haben uns deshalb in der Pro Fide Ecclesiae – Vereinigung glaubenstreuer Katholiken zusammengeschlossen. Unser Ziel ist nicht die Konfrontation, sondern die Treue zum katholischen Glauben, wie die Kirche ihn uns vorlegt, zur apostolischen Tradition und der von Christus gestifteten Ordnung seiner Kirche. Wir stehen treu zum Nachfolger Petri und möchten jene Bischöfe stärken, die unverbrüchlich an der Lehre und den sakramentalen Baugesetzen der Kirche festhalten.
Heiliger Vater,
wir bitten Sie:
VERITAS – TRADITIO – UNITAS
Thommy Schott, Vorsitzender, Köln
Ivan Sarac, stellv. Vorsitzender, Stuttgart
Dr. theol. Eleganti Marian OSB, Dietikon, Schweiz
Fra Ivan Grubisic OFM, Offenbach
Pfr. Hendrick Jolie, Schotten
Fra Vuk Buljan OFM, Köln
Fra Ivan Rezic OFM, Köln
für:
Pro Fide Ecclesiae e.V.i.Gr.
Mauritiussteinweg 84
50676 Köln

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Petition am 17. Juli 2026 erstellt