Marienplatztiefgarage Ravensburg - FOREVER CLOSED!

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Ravensburg im August und September 2016 // Septeber 2017

Aktuelle Lage weiter unten

Vielen Dank, dass Sie/ihr euch die Zeit nehmt, das hier zu lesen. Ich freue mich über jeden, der mitstreitet, die Petition unterschreibt und weiterempfiehlt. DANKE!


Die Ravensburger Tiefgarage (vier Ebenen) unter dem Marienplatz muss in einem Zeitraum von fünf Jahren für cirka 15 Millionen Euro saniert werden. Es könnten aber auch mehr als 20 Millionen Euro werden ("Schwäbische" vom 8.9.16). Anstatt dieses enorm viele Geld im wahrsten Sinne des Wortes zu vergraben, sollte die Tiefgarage für immer geschlossen werden.  In fünf bis sieben Jahren - so der Experte für künstliche Intelligenz (KI), Professor Dr. Wolfgang Ertel von der FH Weingarten - ist eine solche Garage obsolet. Unterstützt wird er dabei von dem Stadtplaner, Manne Walser aus  Ravensburg. Beide prognostizieren, dasss es 2025 zwar genauso viele Autos wie heute geben wird (ob Diesel, Benzin, Elektro), diese aber keine Garage mehr benötigen, da dauernd unterwegs. Der Individualverkehr wird mehr und mehr abnehmen und das Fahren in Ruftaxis wird mehr oder weniger kostenlos sein.

Zudem ist es  ökologisch nicht vertretbar, den Autoverkehr in die Innenstadt zu ziehen, da wir schon heute unter einer schlechten Luftqualität in der City leiden. Mooswände aufzustellen, kommt dem "Flicken an einem alten Kleid" gleich. Neuer Wein (neues Zeitalter) benötigt neue Schläuche (neue Konzepte). Das an dieser Stelle eingesparte Geld (eben bis zu 20 Millionen Euro!) kann dann für eine bessere Infrastruktur der öffentlichen Verkehrsmittel im Schussental genutzt werden: Subvention der Bus- und BOBpreise = kostenloses Fahren in E-Bussen, P + R am südlichen, östlichen, westlichen und nördlichen Ende des Ravensburger Stadtgebietes, kostenlose Nutzung von E-Bikes im Stadtgebiet. So stehen an den Samstagen an die 400 freie Parkplätze beim Möbelhaus Rundel zur Verfügung - trotz dass dort auch Kunden von Rundel parken. Gleichzeitig  wird die Ravensburger Kernstadt (Obertor bis Untertor; Holzmarkt bis Amtsgericht) zur autofreien Zone erklärt. Lediglich (E-)Busse und (E-)Taxis sind ausgenommen. Der Anliefer/Abholverkehr (z. B. Musikhaus Lange) wird durch ein Chipkartensystem temporär geregelt.

Aktuell, 13.09. 2017

Cc:      Presse "Schwäbische", "Südfinder", "Demorkatisch-Links" (Köln),       Altstadtforum, Oberstadt-Agenda, Professor Dr. Wolfgang Ertel,  Partei Die LINKE,

RA Klaus Guggenberger


Offener Brief an die Herren Stadträte

Rolf Engler CDU), Jochen Fischinger (FW), Wilfried Krauss (BfR)

Oberstaatsanwalt Karl-Josef Diehl

 

Sehr geehrte Herren Stadträte,

sehr geehrter Herr Oberstaatsanwalt

ich habe heute folgende dringliche Bitte an Sie:

Bitte wirken Sie mit Nachdruck auf die Herren Bürgermeister, OB Dr. Daniel Rapp, BGM Simon Blümcke und BGM Dirk Bastin, sowie auf den Chef der TWS, Dr. Andreas Thiel-Böhm dahingehend ein, dass transparent für alle offengelegt wird, wer und zu welchem genauen Zeitpunkt von dem Asbestvorkommen in der Marienplatgztiegarage (MTG)  konkrete Kenntnis hatte. Wie der "Südfinder" heute berichtet, ist schon allein die Tatsache, dass Asbest im Gemäuer der MTG kurz nach dem Rutenfest 2017 gefunden wurde, dies aber erst sechs Wochen später (gestern berichtete die "Schwäbische" darüber) der Öffentlichkeit zugetragen wurde, ein Intransparenz ohne Gleichen.Ja, es ist  ein Skandal, denn viele Eltern hätten ihre Kinder nicht zu "Ravensburg spielt" gehen lassen, wenn das Asbestvorkommen unter dem Marienplatz ihnen vorher bekannt gewesen wäre. Allein das Wort ASBEST (ob nun abgebaut oder nicht) verbreitet Angsgt und  Schreckden. Wurde hier also auf Kosten der Gesundheit und Sicherheit die Durchführung eines Events gerettet?Da Asbest in Deutschland erst 1993 verboten, die MTG aber 1989 bereits fertiggestellt wurde, trifft rein juristisch Herrn OB Wolfgang Vogler keine Schuld. Da aber Ende der 1980er Jahre die Gefährlichkeit von Asbest bekannt war, ist dessen Verbau  in der MTG zumindest ethisch und moralisch verwerflich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die damalige Administration Ravensburgs keine Kenntnis von dem Asbest hatte. Es müsset eigentlich bis heute aktenkundig sein.
Ich möchte noch einmal an die Veranstaltung vom Oktober 2016 im "Schwörsaal" erinnern, in der das Gutachten für die geplante Sanierung der MTG vorgestellt wurde. Ich war anwesend und der Einzige, der sich gegen die Sanierung der MTG, sondern ihre endgültige Schließung aussprach. Während ihres Vortrages sagte die Gutachterin folgenden Satz zu den etwa 180 Anwesenden: "Glauben Sie mir, Ravensburg braucht diese Tiefgarage." Das kam mir im wahrsten Sinne des Wortes merk-würdig vor. Zwar können der OB und sein Baubürgermeister für die Sanierung der MTG werben (was sie auch beide schon fast beschwörend auf der Versammlung taten), nicht aber die Gutachterin. Ich hatte schon damals - also vor elf Monaten - an die Presse und die Stadtverwaltung geschrieben, dass dies unzulässige Einflussnahme sei. Ich gebe unumwunden zu, dass ich schon damals an ein "tendenziöses Gutachten an den Fakten vorbei", zugunsten des Vorhaben der Stadtverwaltung dachte.
Bestätigt wurde ich durch die Tatsache, dass in der auf den Infoabend folgenden Ratssitzung der Vorschlag von Herrn Stadtrat Wilfried Krauss zur Einholung eines Zweitgutachtens von allen Anwesenden abgeschmettert wurde. Es wurde nicht einmal über den Vorschlag abgestimmt. Warum wohl? Natürlich kenne ich die Antwort nicht sicher, sondern kann es mir nur denken.  Eines aber dürfte klar sein: womöglich wäre ASBEST zum Vorschein gekommen! Und ob dann die Sanierung noch durchgeführt worden wäre, oder ob - wie schon vorgeschlagen - die MTG mit Bauschutt komplett zugeschüttet worden wäre, ist sehr fraglich.
Nachdem ich von einem Freund, der bei besagter öffentlichen Ratssitzung als Gast zugegen gewesen war, von einem geforderten Zweitgutachten hörte, habe ich eine entsprechende Petition ins Netz gestellt (21 Unterzeichner). Eine schon zuvor von mir ins Netz gestellte Petition zur endgültigen Schließung der MTG hat 56 Unterschriften bekommen. Von beiden Petitionen hat die Stadtverwaltung  Kenntnis.


Wie gesagt, möchte ich eine (wenn geht baldige) Klärung der Sachlage und bitte Sie, sich im Interesse der Ravensburger Bürger und Bürgerinnen dieser Angelegenheit anzunehmen. Ich danke Ihnen dafür!


Mit freundlichen Grüßen
Stefan Weinert, Ravensburg

Bundestagskandidat, parteilos

       
  

​INFO über Asbest
In der Neuzeit fand Asbest erstmals in den 1820er-Jahren eine ernsthafte Anwendung. Die Fasern wurden zu feuerfester Kleidung für Feuerwehrleute verarbeitet. Bald kamen Anwendungen wie feuerfeste Dächer oder Wärmedämmungen für Dampfmaschinen hinzu. Am 15. Juli 1900 erhielt der Österreicher Ludwig Hatschek als Besitzer einer Asbestwarenfabrik ein österreichisches Patent für Eternit. Damit begann ein Boom in der Verwendung von Asbest zur Herstellung sehr unterschiedlicher Produkte (zum Beispiel Faserzement für Dachschindeln, Dach-Wellplatten, Fassadenverkleidungen, Rohre, Blumentröge, Knöpfe, Telefon-Gehäuse, Teile für elektrische Geräte und dergleichen. In Gebäuden wurden tragende Stahlteile mit Spritzasbest zum Brandschutz versehen. Auf Schiffen und U-Booten wurde Asbest zur Dämmung von Rohrleitungen verwendet. In Deutschland erfolgt 1912 die Gründung des Fulgurit-Werk Luthe und 1929 in Berlin die Deutsche Asbestzement AG (DAZAG).  Asbest fand Einsatz als temperaturfester Dämmstoff, als feuerfeste Zwischenlage für Abzweigdosen und hinter Öfen in Holzhäusern, als Bestandteil von Bremsbelägen und Dichtungen (auch als weiche Schnur für Ofentüren) sowie in Laboren als feuerfeste Unterlage.

 

Quelle wikipedia

 

Stefan Weinert am 14.11. 2016



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