

Liebe Mitstreiter/innen,
heute fand ich in der hiesigen Presse folgenden Artikel, den ich anschließend als Beitrag zum Diskurs zum thema "Ökobilanz/Biodiversität" kommentiere.
UND BITTE WEITER FÜR UNSER ANLIEGEN WERBEN !!!
Herzliche Grüße von Stefan W.
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"Schwäbische Zeitung" vom 14.11.19
"Die Nudeln schmecken ähnlich wie Vollkornnudeln, vielleicht ein bisschen nussig, es gibt tolle Rezepte dafür. Aber nicht alle mögen gern probieren: Denn was Lara Schuhwerk serviert, ist keine normale Pasta, sondern ein Produkt aus Insekten-Mehl [Anmerkung: Grillenmehl]. Diese Nudeln sind proteinreich und gesund – aber kein Selbstläufer. Die Firmengründerin stellt ihre Produkte nun in Ravensburg vor, auf der Messe Gusto vom 22. bis zum 24. November in der Oberschwabenhalle, wie die Messe weiter mitteilt .... "Alle reden derzeit über Klimaschutz, „mir ist sehr wichtig, auch etwas zu tun“, betont sie. Mit ihrer Pasta könne man „Klimaschutz auf den Teller bringen und der Nachhaltigkeitsdebatte einen weiteren Anstoß geben. Am Ende des Tages spricht alles fürs Insekt.“so heißt es in dem Artikel der "Schwäbischen" am 14.11.19 - Hier weiter lesen: https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-ravensburg/ravensburg_artikel,-mit-insekten-klimaschutz-auf-den-teller-bringen
Mein Kommentar:
Der zunehmender Verlust des Lebensraumes zumeist durch intensive Landwirtschaft führt dazu, dass in vielen Regionen die Grillenpopulationen zurückgehen. In manchen Gebieten sind sie bereits ausgestorben. Sie sind in der Roten Liste der Bundesrepublik Deutschland als 3 (= gefährdet) eingestuft. (Bundesamt für Naturschutz (Hrsg.): Rote Liste gefährdeter Tiere Deutschlands. Landwirtschaftsverlag, Münster 1998).
Das war vor 20 Jahren und das Insektensterben hat seit dem enorm zugenommen. Nicht nur durch die Schadstoffemissionen, sondern auch und vor allem durch die Strahlenbelastung 2G - 3G - 4G/LTE und 5G seit Beginn des neuen Jahrtausends. Ich sehe hier keinen Beitrag zum Klimaschutz. - Abgesehen davon, wird bei Insekten der Darm vor ihrer Verarbeitung nicht entfernt, weil das zu aufwändig ist. Was den Tieren vor ihrem Tod gefüttert wurde bzw. sie zu sich genommen haben, isst der Verbraucher in der ein oder anderen Form direkt mit. Bei Insekten könnten sich zum Beispiel giftige Schwermetalle als kritisch herausstellen, nicht verdaute Nahrung, Kot. Gerade bei Cadmium ist das bekannt. Man versucht, das biologische Risiko des Darminhalts dadurch zu reduzieren, indem die Insekten ein oder zwei Tage vor der Tötung nicht mehr füttert und/oder bei ihrer Verarbeitung das Restrisiko durch thermische Maßnahmen (Hitze/Kälte), die allerdings Energie kosten, verringert.
Der Tscheche Radek Hušek (25) betreibt in Thailand eine Grillenfarm für den europäischen Lebensmittelmarkt. Seine Grillen, die er in 6,60 Meter hohen Käfigen hält, zermahlt er zu Proteinmehl [elf (11) Grillen ergeben ein Gramm], aus dem man Nudeln, Brot und Proteinriegel herstellen kann. Angeblich hätten Grillen ein so wenig entwickeltes Nervensystem, dass man ihre Massenhaltung nicht mit der Massentierhaltung von Schweinen, Hühnern oder Kühen vergleichen könne. Während Schweine, Rinder und Hühner ihren Tod vorausahnen können, kann das eine Grille angeblich nicht. Wie dem auch sei - die Grillen (auch und gerade in Form von Mehl) fliegen nicht eigenständig nach Europa, sondern per Flugzeug (= CO2 +) oder schwimmen per Schiff (= CO2 ++) zu uns (Ökobilanz).
Zwar benötigen Grillen zwölfmal weniger Futter als Rinder und halb so viel Futter wie Schweine, um ein halbes Kilo Protein zu produzieren, so Radek, und er hofft, damit viele Veganer und Vegetarier zu gewinnen, aber dieses Vorhaben ist typisch für das "Verharren im Teufelskreis der Zerstörung der Biodiversität." Denn NATURlicher und heilsamer wäre es, alles dafür zu tun, bzw. zu unterlassen, um die Insektenpopulation in Europa (Bienen, Grillen, usw.) zu fördern, damit wir nicht eines Tages unsere Obstbäume mit der Hand bestäuben müssen, um unseren Enkelkindern in den Genuss eines Apfels, einer Kirsche oder eines Löffels Honig kommen zu lassen. (Quelle u.a. https://www.jetzt.de/ernaehrung/ein-25-jaehriger-zuechtet-grillen-fuer-die-nahrungsmittelindustrie
Stefan Weinert, Ravensburg
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Stefan Weinert, D - 88212 Ravensburg
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