Autostadt Freiburg: Tiefgaragenbau kostet Rotbuche das Leben. Baugenehmigung stoppen!

Das Problem

Eine stattliche Rotbuche mit einem Stammumfang von 2,40 m soll 11 Tiefgaragenstellplätzen zum Opfer fallen!

Eine eindrucksvolle Rotbuche in Freiburg Herdern soll dem Bau von Tiefgaragenplätzen zu einem neuen Wohnhaus weichen. Der Baum ist absolut gesund und mit einem Stammumfang von 2,40 m offiziell laut Freiburger Baumschutzsatzung (BaumS) schützenswert. Zudem stellt die Rotbuche ein wichtiges Biotop für Tiere und Insekten dar und bietet in heißen Sommertagen einen kühlen Rückzugsort für alle Lebewesen. Nicht umsonst wurde die Rotbuche zum "Baum des Jahres 2022" gewählt!

Die Wohnbebauung selbst wird den Baum nicht beeinträchtigen. Das Problem an dieser Stelle stellt lediglich der Bau der übergroßen Tiefgarage dar. Hierbei handelt es sich um 11 Stellplätze, gesetzlich notwendig wären jedoch nur 8 Stellplätze (1 Stellplatz pro Wohnung). Laut der "Satzung der Stadt Freiburg i. Br. über die Einschränkung der Stellplatzverpflichtung für Wohnungen und sonstige bauliche Anlagen" kann diese Vorgabe jedoch auf den Wert 0,6 pro Wohnung verringert werden. Diese Möglichkeit wurde dem Bauherrn auch von der Stadt angeboten, allerdings sieht er davon ab. Das hat das Garten- und Tiefbauamt Freiburg so hingenommen und den Bau genehmigt. 

Empörend an dieser Stelle ist ganz klar die Tatsache, dass sich die Stadt Freiburg immer als grüne und umweltschützende Stadt darstellt, jedoch eine Tiefgarage genehmigt, die das Autofahren fördert und zum anderen den Tod eines alten und schützenswerten Baumes mit sich zieht. Diese beiden Punkte passen einfach nicht zum Image, das die Stadt auch nach außen hin verbreitet.
Erst kürzlich wurde Freiburg auf den 3. Platz der Top 10 Städte weltweit von "Lonely Planet" gewählt und dabei als umweltbewusste Metropole bezeichnet. Dafür sollte die Stadt jedoch den allgemeinen Interessen ihrer gesetzten Klimaziele durch konsequenten Schutz schon bestehender Natur nachkommen und sich nicht wirtschaftlichen Einzelinteressen beugen. Bis zudem die geforderte "Ersatzbegrünung" (höchstwahrscheinlich ein paar Hecken und Grünflächen) den gleichen positiven Einfluss für die Natur- und Tierwelt darstellt, wird es Jahre dauern.

Wir fordern deshalb von der Stadt Freiburg:
- Genehmigung der Baumfällung zurückziehen!
- Baugenehmigung der Tiefgarage mit 11 Stellplätzen zurückziehen!

Lösungsvorschläge zum Erhalt des Baumes:
- Anwohnerparkplätze an der Sonnenstraße zur Verfügung stellen (Bau einer Tiefgarage wäre dann nicht notwendig!) ODER
- Baugenehmigung der Tiefgarage nur für den Faktor 0,3 (Stellplätze) wie im Neubaugebiet "Kleineschholz" (siehe aktuelle Berichtslage in der "Badischen Zeitung") ODER
- Baugenehmigung der Tiefgarage nur für den Faktor 0,6 (Stellplätze) erteilen (siehe Satzung Stellplatzverpflichtung)

Bitte unterstützen Sie uns beim Kampf um diese tolle Rotbuche. Denn jeder Baum zählt. DANKE!

Falls Sie den Zeitungsartikel in der Badischen Zeitung lesen möchten:
https://www.badische-zeitung.de/riesige-rotbuche-wird-fuer-tiefgaragenbau-in-freiburg-gefaellt--205951088.html

 

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Das Problem

Eine stattliche Rotbuche mit einem Stammumfang von 2,40 m soll 11 Tiefgaragenstellplätzen zum Opfer fallen!

Eine eindrucksvolle Rotbuche in Freiburg Herdern soll dem Bau von Tiefgaragenplätzen zu einem neuen Wohnhaus weichen. Der Baum ist absolut gesund und mit einem Stammumfang von 2,40 m offiziell laut Freiburger Baumschutzsatzung (BaumS) schützenswert. Zudem stellt die Rotbuche ein wichtiges Biotop für Tiere und Insekten dar und bietet in heißen Sommertagen einen kühlen Rückzugsort für alle Lebewesen. Nicht umsonst wurde die Rotbuche zum "Baum des Jahres 2022" gewählt!

Die Wohnbebauung selbst wird den Baum nicht beeinträchtigen. Das Problem an dieser Stelle stellt lediglich der Bau der übergroßen Tiefgarage dar. Hierbei handelt es sich um 11 Stellplätze, gesetzlich notwendig wären jedoch nur 8 Stellplätze (1 Stellplatz pro Wohnung). Laut der "Satzung der Stadt Freiburg i. Br. über die Einschränkung der Stellplatzverpflichtung für Wohnungen und sonstige bauliche Anlagen" kann diese Vorgabe jedoch auf den Wert 0,6 pro Wohnung verringert werden. Diese Möglichkeit wurde dem Bauherrn auch von der Stadt angeboten, allerdings sieht er davon ab. Das hat das Garten- und Tiefbauamt Freiburg so hingenommen und den Bau genehmigt. 

Empörend an dieser Stelle ist ganz klar die Tatsache, dass sich die Stadt Freiburg immer als grüne und umweltschützende Stadt darstellt, jedoch eine Tiefgarage genehmigt, die das Autofahren fördert und zum anderen den Tod eines alten und schützenswerten Baumes mit sich zieht. Diese beiden Punkte passen einfach nicht zum Image, das die Stadt auch nach außen hin verbreitet.
Erst kürzlich wurde Freiburg auf den 3. Platz der Top 10 Städte weltweit von "Lonely Planet" gewählt und dabei als umweltbewusste Metropole bezeichnet. Dafür sollte die Stadt jedoch den allgemeinen Interessen ihrer gesetzten Klimaziele durch konsequenten Schutz schon bestehender Natur nachkommen und sich nicht wirtschaftlichen Einzelinteressen beugen. Bis zudem die geforderte "Ersatzbegrünung" (höchstwahrscheinlich ein paar Hecken und Grünflächen) den gleichen positiven Einfluss für die Natur- und Tierwelt darstellt, wird es Jahre dauern.

Wir fordern deshalb von der Stadt Freiburg:
- Genehmigung der Baumfällung zurückziehen!
- Baugenehmigung der Tiefgarage mit 11 Stellplätzen zurückziehen!

Lösungsvorschläge zum Erhalt des Baumes:
- Anwohnerparkplätze an der Sonnenstraße zur Verfügung stellen (Bau einer Tiefgarage wäre dann nicht notwendig!) ODER
- Baugenehmigung der Tiefgarage nur für den Faktor 0,3 (Stellplätze) wie im Neubaugebiet "Kleineschholz" (siehe aktuelle Berichtslage in der "Badischen Zeitung") ODER
- Baugenehmigung der Tiefgarage nur für den Faktor 0,6 (Stellplätze) erteilen (siehe Satzung Stellplatzverpflichtung)

Bitte unterstützen Sie uns beim Kampf um diese tolle Rotbuche. Denn jeder Baum zählt. DANKE!

Falls Sie den Zeitungsartikel in der Badischen Zeitung lesen möchten:
https://www.badische-zeitung.de/riesige-rotbuche-wird-fuer-tiefgaragenbau-in-freiburg-gefaellt--205951088.html

 

Die Entscheidungsträger*innen

Oberbürgermeister Martin Horn Stadt Freiburg
Oberbürgermeister Martin Horn Stadt Freiburg
Garten- und Tiefbauamt Freiburg
Garten- und Tiefbauamt Freiburg

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