Actualización de la peticiónKeine 5G-Mobilfunktechnik in der Region Kaiserslautern !!5G - Quintessenz
Admin für Petition zum Thema "Vernunft und Gerechtigkeit"
2 sept 2019

Liebe Leute in und um und weiter weg von KAISERSLAUTERN,

wir müssen ein wenig mehr in die "Pedale" treten, denn heute hörte ich von dem "5G-Unterstützungs-Vertrag" zwischen Polen und den USA. Und auch in unserem Land gibt es noch viel zu wenig Widerstand und Nichtwissen über 5G und seine schleichende Gefährlichkeit. Im folgenden beziehe ich mich auf einen Brief unseres Mitstreiter Jan Fabricius aus Hamburg, den er an seinen Bundestagsabeordneten geschrieben hatte. Danke Jan!

1. 5G ist ein Stromfresser.
Das Schweizer IT magazine: "Man glaube nicht, dass die Netzbetreiber bereits verstehen würden, welche Auswirkungen 5G etwa auf Akkulaufzeiten hat ... Bei der Infrastruktur hingegen haben Experten eine Verdreifachung des Energieverbrauchs von 5G-Anlagen im Vergleich zu den 4G-Vorgängern gemessen." Hier stellt sich die Frage, mit welcher Rechtfertigung vor kommenden Generationen unsere bereits kaum erreichbaren Klimaziele geopfert werden.

2. SmartTechnology ist ein Datenschutzproblem.
Natürlich kann man unser aller Leben ad ultimo durch digitalisieren und die Verantwortung für den Schutz unserer Privatsphäre den wenigen armen Datenschutzbeauftragten überlassen. Man könnte aber auch innehalten, gerade angesichts der fröstelnden Ausblicke nach China [USA, Polen ...], wo nächstes Jahr das digitalbasierte Sozialpunkte-system flächendeckend eingeführt wird. *) [[ --- ]]

*) [[ - Der Staat sammelt alle möglichen Daten über seine Bürger und errechnet daraus einen Punktestand. Tut man etwas Gutes, dann steigt der Wert, tut man dagegen etwas Schlechtes, dann sinkt er.
In den letzten Tagen wurde von 20 Millionen Fällen berichtet, in denen chinesischen Bürgern verboten wurde mit dem Zug oder dem Flugzeug zu reisen. Grund dafür? Ihr Punktestand im Sozialpunktesystem war zu niedrig, um diese Leistung in Anspruch zu nehmen. Das ist nur eine der möglichen Konsequenzen. Bislang ist die Teilnahme an dem System wohl freiwillig.  --- --- --- Allerdings steigt der soziale Druck, denn schon jetzt macht mehr als die Hälfte der chinesischen Bevölkerung bei dem Punktesystem mit. Behörden sammeln dabei Daten aus allen möglichen Quellen, wie etwa Kreditbewertungen, Strafregister, Meldedaten, Schulzeugnisse, oder eben digitale Suchanfragen, Posts auf sozialen Medien und sogar Äußerungen und Verhalten in Online-Spielen. Verhält man sich nun so, wie die Regierung sich es wünscht, so steigt der Wert über die 1000 Startpunkte. --- --- --- Bezahlt man seine Rechnungen pünktlich, engagiert sich wohltätig, oder beteiligt sich an der politischen Diskussion – auf Seiten der Regierung natürlich – steigen die Punkte. Äußert man sich dagegen kritisch auf sozialen Netzwerken, geht bei Rot über Ampeln, verstößt gegen Gesetze oder verhält sich eben nicht so, wie die Regierung es sich wünscht, dann sinkt der Wert.- ]] Quelle:https://www.datenschutzbeauftragter-info.de/sozialpunktesystem-in-china-eine-welt-ohne-datenschutz/

Man könnte sich - im Kulturland der Dichter und Denker - zum Beispiel fragen, in welchem zwischenmenschlichen Klima wir leben wollen und wie wir uns positiv von anderen Staaten unterscheiden könnten. Gerade das könnte Deutschland weltweit zu einem attraktiven Land machen, nicht nur eine Vorreiterrolle in Technologie. --- Zukunftsfähigkeit neu gedacht, sozusagen. --- Da kommen wir aber mit "Digital first, Bedenken second" nicht weit. Mein Vorschlag: "Achtsamkeit first, Konzernprofite second".

3. Aussagekräftige Studien zur Gesundheitsgefährdung durch elektromagnetische Strahlung gibt es durchaus.
Wir alle müssen uns auf Fachleute verlassen.  Zum Beispiel das NRW-Umweltministerium, das sagt: "Neben den abgesicherten thermischen Wirkungen, welche die Grundlage der Grenzwerte sind, gibt es eine große Zahl von Hinweisen auf Langzeitwirkungen, z.B. Kinderleukämie, Hirntumore und Brustkrebs, weit unterhalb der Grenzwerte." (NRW-Umweltministerium, 1998, Antwortbrief auf die Frage eines Düsseldorfer Bürgers zur Elektrosmogverordnung)

4. Unsere geltenden Grenzwerte.
Prof. Dr. Hans-Jürgen Müggenborg, Fachanwalt Verwaltungsrecht RWTH Aachen / Uni Kassel meint dazu: "Unsere Grenzwerte aus der 26. BImSchV stammen noch aus dem Jahr 1997, also aus einer Zeit, in der an schnelles Internet noch nicht zu denken war. Der Staat ist daher aufgerufen, umgehend eine Überarbeitung der 26. BImSchV zu starten, bei der die vielen internationalen Studien, die eine Gefährdung der menschlichen Gesundheit und der Umwelt durch Mobilfunkstrahlung nahelegen, Berücksichtigung finden." (Neue Juristische Wochenschrift 28/2019)

5. Vertrauen in das Bundesamt für Strahlenschutz ?
Uns fehlt dieses vertrauen zum BfS komplett, seit Deutschlandfunk und Tagesspiegel kürzlich die Zusammensetzung seiner Kommissionen unter die Lupe nahmen. Dabei trat nicht nur eine Verquickung von Industrie und Grenzwertgebern zutage, sondern auch ein nachlässiger Umgang mit Gesundheitsgefahren.

Bitte bringt diese Petition in euren Quartieren in Umlauf, werbt für sie, teilt sie, diskutiert sie.

Mit Dank,euer Admin Stefan

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