>>>PRO aha<<< Stadt Ravensburg muss [!] Jugendinformationszentrum weiter betreiben !!

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Ravensburg, 11. Mai 2020

Liebe Leute, sehr geehrte Damen und Herren,  vielen Dank für Ihre und eure Unterstützung in dieser Angelegenheit. Ich kann leider nicht zusammen zählen wie oft ich den Satz "Die Jugend ist unsere Zukunft" gerade von den Verantwortlichen in unseren Lebensbereichen  gehört habe. Wenn der Satz veritabel ist, dann muss ich konstatieren, dass die Zukunft für Ravensburg nicht gerade "rosig" zu werden scheint. Die Ravensburger Politiker sind mehr oder weniger "Ego-Demokraten" und "Fossildenker" - nicht aber Visionäre im positiven Sinne

Deshalb müssen WIR 'ran: BITTE TEILT UND WERBT FÜR DIESE PETITION "PRO AHA" --- "PRO JUGEND" ---  "PRO VERNUNFT"

Danke und bleibt gesund!

Euer Stefan W.

 

Ravensburg, am 08. Mai 2020 schrieb der Petent:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde, Bekannte und Jugendliche in und um 88212 Ravensburg,

vor 10 Tagen.hatte ich folgenden Brief an unsere Stadträte geschrieben, jedoch bis heute (8. Mai 2020) von niemandem eine Antwort erhalten. In dem Brief geht es um das willkürlich und Gesetzes widrig geschlossene Jugendinformationszentrum "aha" durch die Ravensburger Stadtverwaltung und meine Forderung mit den entsprechenden Begründungen, diese Schließung umgehend rückgängig zu machen. Da keine Reaktion erfolgte, nun diese Petition "PRO aha", die sich jetzt direkt an den Oberbürgermeister und den Sozialbürgermeister der Stadt Ravensburg wendet. Bitte unterzeichnen Sie und du diese Petition, die ich zur gegebenen Zeit im Rathaus abgeben werde. Bitte lesen Sie und du den nachfolgenden wichtigen Text.

Bleiben/bleibt Sie und du gesund. Mit guten Grüßen und Dank,

Stefan Weinert, Ravensburg

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OFFENER BRIEF an den Ravensburger Gemeinderat

28.04.2020

Sehr geehrte Frau Müller, SPD/JHA
sehr geehrte Frau Weithmann, GRÜNE
sehr geehrter August Schuler, CDU
sehr geehrter Herr Dr. Höflacher, BfR
sehr geehrter Oliver Schneider, FDP
sehr geehrter Herr Fischinger, FW


es ist schon sehr befremdlich, aus welchen Gründen und auf welche Art und Weise die Stadt Ravensburg sich aus dem mit dem Landratsamt Ravensburg gemeinsam betriebenen  Jugendinformationszentrum (jiz) "aha" nicht nur zurück gezogen, sondern das gesamte Zentrum geschlossen hat. Offiziell werden von der Stadtverwaltung finanzielle Gründe angegeben, was aber aus rechtlichen Gründen nicht sein darf, denn  den Bedarf an Jugendarbeit regelt die Jugendhilfeplanung und arbeitet ihn aus.  Aus der Gesamtverantwortung folgt die Pflicht, die für die Erfüllung der Aufgaben notwendigen Finanzmittel bereit zu stellen. 

Das Argument aus dem Rathaus, es gäbe doch das Jugendhaus in der  Möttelinstrasse und die Jugendtreffs in der Süd- und Weststadt, mit denen die Kommune ihre Pflichten gegenüber der Jugend erfüllt, kann aus zwei bzw. drei Gründen nicht gelten.
a) Die bisherigen Angebote des jiz "aha" und vor allem die neu geplanten, unterscheiden sich in der Art und Weise derer von Jugendhäusern- und Treffs entscheidend, sind hoch aktuell und notwendig und tragen entscheidend zum höchsten gut der "Bildung" bei.
b) Das "aha" wurde von beiden Trägern im Jahr 2000 ganz bewusst und deshalb (sieh oben) ins Leben gerufen. Es hat also 20 Jahre ohne Unterbrechung bestanden. daraus ergibt sich für die Jugend unserer Stadt ein gewissesGewohnheitsrecht, also ein ungeschriebenes Recht. Es ist durch die regelmäßige Öffnung des Zentrums und dem Zugang zu seinen angeboten über einen langen Zeitraum hinweg entstanden. Es dürfte allgemeine Einigkeit darüber bestehen, dass die Gründung des Zentrums mit dem deutschen Recht vereinbar war und somit daraus ein langfristiges Gewohnheitsrecht entstanden ist. Dieses ist dem geschriebenen Recht gleichrangig, sofern in der konkreten Sache kein Gesetz eine schriftliche Regelung fordert. 
c) Dazu kommt noch die verheerende und konterkarierende Auswirkung auf das Anliegen der von allen Akteuren hoch beschworenen "Prävention" - sollte das "aha" nicht mehr funktionieren.

Ich bitte Sie und euch als Stadträt/innen samt den zugehörigen Fraktionen, sich umgehend an die drei Bürgermeister zu wenden, um eine Rückkehr der Stadt als Mit-Träger der kommunalen Jugendarbeit im Rahmen des jiz "aha" mit seinen wichtigen und zusätzlichen Angeboten zu fordern. Dabei geht es nicht nur darum, die versäumte Fairness gegenüber dem Partner Landratsamt/Jugendhilfeausschuss und die juristischen Fehler auszugleichen und  wieder gut zu machen, sondern auch um die Signale, Ravensburg sei eine jugend- und bürgerfreundliche Stadt, die ihrer Verantwortung gerecht wird und um den eklatanten Widerspruch 
"Millionen Euro für Gespinstmarkt aus geben" vs "85.000 Euro Ersparnis  aha" aufzuheben.

Leider hege ich nicht all' zu viel Hoffnung darauf, dass meinem Anliegen und meiner Bitte an Sie/euch von Ihnen/euch auch nachgekommen wird, (geschweige denn, dass die Stadtverwaltung Ravensburg zurück rudert), denn schließlich leben wir in einer parlamentarischen und repräsentativen Demokratie, wo nur der gehört wird, der in Amt und Würden steht, eine offizielle Petition einreicht (wenn er glück hat), und/oder aus anderen Gründen Einfluss auf die Politik hat.Dennoch handelt es sich bei dieser Mail um eine Eingabe gemäß Artikel 17 GG. Ich bitte Sie und euch daher, mir zeitnah mitzuteilen, ob Sie und ihr gedenkt, auf meine Bitte einzugehen. Danke!


 Mit Respekt und Freundlichkeit        

Theologe - Publizist - Sozialberater
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      Stefan Weinert, D - 88212 Ravensburg

     http://rath-aus-ravensburg.mozello.com/

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