Frankfurt schickt die Miete in Quarantäne! Miete senken wegen der Coronakrise!

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Das Monatsende ist nicht mehr weit, und das heißt, es wird wieder Zeit die Miete zu überweisen.

Doch wegen der Coronakrise sinkt bei tausenden Selbstständigen das Einkommen auf null, und viele Angestellte bekommen durch Kurzarbeit nur noch 60 bzw. 67% ihres  Gehaltes.
WIR BRAUCHEN HILFE!

Die Miete macht in Haushalten einen Großteil der monatlichen Ausgaben aus. Menschen, die in der Stadt wohnen und Geringverdienende (wie z.B. Krankenpfleger und Kassiererinnen) haben es besonders schwer. Die Miete macht schon lange 40% und mehr des Einkommens aus. Wie sollen wir das jetzt zahlen?

DOCH ES GIBT EINE LÖSUNG!

Die Stadt Frankfurt besitzt 52.200 Wohnungen über den städtischen Wohnraumkonzern ABG, und zusätzlich nochmal gut 29% an den 60.000 Wohnungen der landeseigenen Nassauischen Heimstätte. Die Stadt Frankfurt hat also eine enorme Reichweite und sehr großen Einfluss auf unsere Mieten. Dazu kommt: 80% aller Frankfurter und Frankfurterinnen wohnen aktuell zur Miete. Reduzierungen wären für viele daher sofort spürbar.

Frankfurt ist eine reiche Stadt, und jetzt in der Coronakrise müssen wir alle solidarisch zusammen halten! Allein die ABG hat durch Mieten im Jahr 2018 über 112 Mio € Gewinn gemacht und konnte in den letzten 5 Jahren ernorme Rücklagen bilden. Es wird Zeit, dieses Geld gerecht aufzuteilen.

Der Oberbürgermeister Peter Feldmann hat am 17. März in einer Videobotschaft verkündet: "Wer unverschuldet, wegen des Coronavirus in Schwierigkeiten geraten ist, muss nicht befürchten, bei einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft einfach hinausgeräumt zu werden. Wir werden individuelle Lösungen finden, gemeinsam mit den Behörden, die dies abpuffern." Aber es geht schon längst um viel mehr als um Einzelfälle! Niemand von uns soll am Monatsende Angst haben, weil er oder sie kein Einkommen hat, aber die Miete nicht mehr überweisen kann. Die Stadt muss uns jetzt entgegen kommen;

 + + + Wir fordern, für die Länge der Coronakrise (mindestens 3 Monate), dass die Kaltmieten auf das Niveau vom Kurzarbeitergeld gesenkt werden, also auf 67% der Ursprungsmieten. Und zwar bei allen Wohnungen, auf die die Stadt Frankfurt direkten oder indirekten Einfluss hat. Damit das Geld nach der Miete noch zum Leben reicht + + +


Es ist dabei egal, ob die Bewohner*innen der Wohnungen Renter*innen, Familien oder Student*innen sind. Das Coronavirus betrifft uns alle - und die Miete sollte nicht das erste sein, um das man sich jetzt Sorgen machen muss.

Nur durch diese schnelle Maßnahmen können wir die finanziellen Schwierigkeiten für viele Frankfurter*innen sofort minimieren und vielen Menschen unkompliziert helfen.