
Lokalgruppe Marburg Micha Initiative
Sep 29, 2014
Eine Entschuldigung an alle die diese Email zum zweiten Mal erhalten, es gab ein paar technische Schwierigkeiten bei change.org und aus dieser Nachricht wurde kein Update gemacht, das auf der Petitionsseite zu lesen ist. Somit kommt es nun spät, aber immerhin auf die Hauptseite.
Nun zur eigentlichen Nachricht:
Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen der Kampagne für eine faire Nutella, wir feiern einen ersten Durchbruch im zielführenden Dialog mit Ferrero! Im März 2014 hatten wir als Micha-Lokalgruppe Marburg und unzählige Familien in Westafrika ernsthaften Grund zur Freude, da Ferrero auf der International Fairtrade Conference in Berlin eine Zusammenarbeit mit Fairtrade bekannt gab. Diese Zusammenarbeit bezieht sich bisher "nur" auf die Übereinkunft 20.000 Tonnen Kakao bis 2016 mit dem Fairtrade-Siegel einzukaufen. Dadurch dürfte es jedoch hunderttausenden Familien in Westafrika erstmals möglich sein, ihre Kinder in die Schule zu schicken und ein menschenwürdiges Auskommen zu erwirtschaften. Diesen Schritt begrüßen wir, die Micha-Lokalgruppe der Universitätsstadt Marburg, denn damit trägt Ferrero ansatzweise unserer Forderung nach Verarbeitung von fair gehandeltem Kakao Rechnung. Leider vermissen wir aber noch immer das Fairtrade Siegel auf dem nutella-Glas. Wir bitten Sie deshalb weiterhin mit uns am Ball zu bleiben, Freunden, Verwandten und weiteren von der Aktion zu erzählen und Unterschriften zu sammeln. Unten finden Sie die offizielle Pressemitteilung zum freudigen Ereignis: Initiative für Faire nutella feiert ersten Erfolg! Ferrero gab am 20. März 2014 die vertragliche Zusammenarbeit zwischen Ferrero und Fairtrade im Rahmen der International Fairtrade Conference in Berlin bekannt. Mit der Ankündigung 20.000 Tonnen Fairen Kakao bis 2016 zu beziehen, verdoppelt sich auf einen Schlag die bisherige in Deutschland verarbeitete Menge an Kakao aus Fairem Handel. Dadurch dürfte es hunderttausenden Familien in Westafrika erstmals möglich sein, ihre Kinder in die Schule zu schicken und ein menschenwürdiges Auskommen zu erwirtschaften. Diesen Schritt begrüßt die Micha-Lokalgruppe der Universitätsstadt Marburg, denn damit trägt Ferrero ansatzweise unserer Forderung nach Verarbeitung von fair gehandeltem Kakao Rechnung. Leider vermissen wir aber noch immer das Fairtrade Siegel auf dem nutella-Glas. Mit einer Online-Petition forderte die Micha-Lokalgruppe Marburg seit Herbst 2012 Ferrero dazu auf, genug Kakao aus Fairem Handel zu beziehen, um das Fairtrade Siegel auf das nutella-Glas zu bringen. Damit wäre gewährleistet, dass Kakaobauern faire Preise für ihre Erzeugnisse erhalten. Somit würde der weitverbreiteten missbräuchlichen Kinderarbeit auf den Plantagen effektiv vorgebeugt. Die Micha-Lokalgruppe Marburg und Ferrero hatten zu Beginn der Petition einen zielführenden Dialog dazu vereinbart. Nach verschiedenen Gesprächen in Stadtallendorf und Frankfurt übergab die Micha- Lokalgruppe im Juni 2013 über 33.000 Unterschriften an Ferrero im Rahmen einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung in der Marburger Stadtmission. Durch dieses Engagement wurden die Verhandlungen zwischen Fairtrade und Ferrero intensiviert und führten zu einem ersten Vertragsabschluss. Dieses Ergebnis wäre ohne die Mitwirkung und Vernetzung aller an der Umsetzung der Milleniumsziele Interessierten nicht erzielt worden. Wir danken allen Unterstützerinnen und Unterstützern und bitten darum im Beten und Handeln nicht nachzulassen, weil wir das große Ziel noch erreichen müssen. Als christliche Initiative danken wir auch Gott für sein Geleit und Segen auf dem bisherigen Weg. Fairtrade steht für nachhaltige Produktion, kostendeckende Mindestpreise, Prämien für Gemeinschaftsprojekte und langfristige Handelsbeziehungen. Im Januar 2014 startete Fairtrade ein neues Programm, das es ermöglicht, dass Unternehmen bei Mischprodukten, wie z.B. Süßwaren, nur einen einzelnen Rohstoff als Fairtrade gesiegelt kennzeichnen können. Für diese Süßwaren gibt es ein neues Fairtrade-Siegel, das nur für den Kakao gilt, nicht aber für den Zucker, der konventionell gehandelt bleibt. Durch die ersten Zusagen im Kakao-Programm von Fairtrade 2014 werden über eine Million zusätzliche Prämiengelder für die Produzenten erwartet. Die Partner verpflichten sich dabei, die Abnahme-Volumen in den kommenden Jahren auszubauen. Die Micha-Initiative ist eine weltweite Kampagne, die Christinnen und Christen nachhaltig zum Engagement für die Erreichung der Millenniumsziele einlädt und für globale Gerechtigkeit begeistern möchte. www.micha-initiative.de / www.heiserconnect.de / www.facebook.com/MichaLokalgruppeMarburg Micha-Initiative Lokalgruppe Universitätsstadt Marburg, 6. Juni 2014
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