NUR GESICHERT! Keine Wiedereröffnung des Aussichsturmes Hohe Warte ohne Sicherung

Das Problem

Im November letzten Jahres starben bei einem Suizid drei Kinder im Alter von 13 und 14 Jahren als sie vom Aussichtsturm „Hohe Warte“ in Pforzheim-Hohenwart sprangen.

Es waren nicht die ersten Toten. Alleine im Jahr 2024 beendeten gesichert fünf Menschen ihr Leben hier, die Dunkelziffer dürfte noch höher liegen. Bereits im zweiten Jahre des Bestehens (erbaut 2002) war hier schon der erste Suizid zu verzeichnen, da die Stadt Pforzheim, der Ortschaftsrat und die federführenden Vereine bei Planung und Bau auf jegliche Sicherung, abgesehen eines niedrigen Geländers verzichteten.

Jahrzehntelang wurden die Selbstmorde hier totgeschwiegen, bis nach dem Suizid der drei Kinder endlich etwas geschah.

Personen, die sich Hilfe in den Medien und bei Carsten Stahl suchten, um auf Missstände hinzuweisen, wurden als Nestbeschmutzer wahrgenommen.

Zwei Vereine, die hier gerne ihr Turmfest feierten, begaben sich in den Medien sogleich in die Opferrolle. Sprachen von Hetzjagden, Falschaussagen und Diffamierungen. Man würde aus Pietätsgründen im Jahr 2025 auf dieses Fest verzichten, es dann aber wieder durchführen, man wäre auf das Turmfest finanziell angewiesen.

Fakt ist, ja, einige wollten den Turm abgerissen sehen, aber wir leben in einer Demokratie. Wenn die Mehrheit für einen Erhalt des Turmes ist, sollte er erhalten werden. JEDOCH NICHT OHNE AUSREICHENDE SICHERUNG!!!

Inzwischen ist ein neuer Fakt hinzugekommen als die Stadt Pforzheim prüfte, ob eine nachträgliche Sicherung statisch überhaupt möglich wäre. Heraus kam, eine Sicherung des Turmes ist statisch nicht möglich. Mehr noch, der Turm ist derzeit wegen Fäulnis und Rissen im Holz hochgradig einsturzgefährdet.

Die Stadt Pforzheim hat richtig reagiert und den Rückbau des Turmes angeordnet. Sie Prüft, ob der Turm saniert werden kann, wiederaufgebaut werden kann, oder aus Kostengründen abgebaut bleibt.

Leider findet sich nun eine Petition die die Sanierung des Turmes (also ohne Sicherung) fordert und ein einfaches Schild „Betreten auf eigene Gefahr!“ anbringen möchte.

Wir fordern die Stadt Pforzheim auf, nicht auf diese „gestrigen“ zu hören und die Hohe Warte entweder abzubauen oder den Wiederaufbau/Sanierung nur unter Berücksichtigung des von der Stadt selbst ausgearbeiteten Sicherungsplanes durchzuführen.

Des weiteren fordern wir von der Stadt das Gelände im Umkreis von 100 m künftig für jegliche Feste zu sperren, damit die Pietät des Ortes gewahrt bleibt.

Die beiden Vereine haben andere Örtlichkeiten, an denen sie ein Fest ausrichten können. Möglichkeiten wurden ihnen unter anderem bei der Vorstellung der angedachten Maßnahmen und der anschließenden Diskussionsrunde aufgezeigt.

Wir werden im Falle einer Wiedereröffnung ohne ausreichende Sicherheitsmaßnahmen prüfen lassen, ob und inwiefern Strafanzeige gestellt werden kann. Besonders, falls es zu einem erneuten Todesfall kommen sollte!

Wir sind nicht generell gegen den Turm, aber es waren einfach genug Tote bis jetzt!

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Das Problem

Im November letzten Jahres starben bei einem Suizid drei Kinder im Alter von 13 und 14 Jahren als sie vom Aussichtsturm „Hohe Warte“ in Pforzheim-Hohenwart sprangen.

Es waren nicht die ersten Toten. Alleine im Jahr 2024 beendeten gesichert fünf Menschen ihr Leben hier, die Dunkelziffer dürfte noch höher liegen. Bereits im zweiten Jahre des Bestehens (erbaut 2002) war hier schon der erste Suizid zu verzeichnen, da die Stadt Pforzheim, der Ortschaftsrat und die federführenden Vereine bei Planung und Bau auf jegliche Sicherung, abgesehen eines niedrigen Geländers verzichteten.

Jahrzehntelang wurden die Selbstmorde hier totgeschwiegen, bis nach dem Suizid der drei Kinder endlich etwas geschah.

Personen, die sich Hilfe in den Medien und bei Carsten Stahl suchten, um auf Missstände hinzuweisen, wurden als Nestbeschmutzer wahrgenommen.

Zwei Vereine, die hier gerne ihr Turmfest feierten, begaben sich in den Medien sogleich in die Opferrolle. Sprachen von Hetzjagden, Falschaussagen und Diffamierungen. Man würde aus Pietätsgründen im Jahr 2025 auf dieses Fest verzichten, es dann aber wieder durchführen, man wäre auf das Turmfest finanziell angewiesen.

Fakt ist, ja, einige wollten den Turm abgerissen sehen, aber wir leben in einer Demokratie. Wenn die Mehrheit für einen Erhalt des Turmes ist, sollte er erhalten werden. JEDOCH NICHT OHNE AUSREICHENDE SICHERUNG!!!

Inzwischen ist ein neuer Fakt hinzugekommen als die Stadt Pforzheim prüfte, ob eine nachträgliche Sicherung statisch überhaupt möglich wäre. Heraus kam, eine Sicherung des Turmes ist statisch nicht möglich. Mehr noch, der Turm ist derzeit wegen Fäulnis und Rissen im Holz hochgradig einsturzgefährdet.

Die Stadt Pforzheim hat richtig reagiert und den Rückbau des Turmes angeordnet. Sie Prüft, ob der Turm saniert werden kann, wiederaufgebaut werden kann, oder aus Kostengründen abgebaut bleibt.

Leider findet sich nun eine Petition die die Sanierung des Turmes (also ohne Sicherung) fordert und ein einfaches Schild „Betreten auf eigene Gefahr!“ anbringen möchte.

Wir fordern die Stadt Pforzheim auf, nicht auf diese „gestrigen“ zu hören und die Hohe Warte entweder abzubauen oder den Wiederaufbau/Sanierung nur unter Berücksichtigung des von der Stadt selbst ausgearbeiteten Sicherungsplanes durchzuführen.

Des weiteren fordern wir von der Stadt das Gelände im Umkreis von 100 m künftig für jegliche Feste zu sperren, damit die Pietät des Ortes gewahrt bleibt.

Die beiden Vereine haben andere Örtlichkeiten, an denen sie ein Fest ausrichten können. Möglichkeiten wurden ihnen unter anderem bei der Vorstellung der angedachten Maßnahmen und der anschließenden Diskussionsrunde aufgezeigt.

Wir werden im Falle einer Wiedereröffnung ohne ausreichende Sicherheitsmaßnahmen prüfen lassen, ob und inwiefern Strafanzeige gestellt werden kann. Besonders, falls es zu einem erneuten Todesfall kommen sollte!

Wir sind nicht generell gegen den Turm, aber es waren einfach genug Tote bis jetzt!

Die Entscheidungsträger*innen

Bürgermeister Volle, Oberbürgermeister Boch
Bürgermeister Volle, Oberbürgermeister Boch
Stadt Pforzheim

Kommentare von Unterstützer*innen

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