Andrea Scartezzini Notodogmeat GermanyNotodogmeat Germany, Germany
Feb 4, 2022

 Liebe Tierfreunde, 


Auf unser Schreiben gab es eine müde Reaktion der BR - Redaktion zur Sendung mit F. Neureuther in dem Sinne, dass sie im Olympia-Fieber leider keine Zeit für Tierschutz hätten......... 
 


Unsere Mail an F. Neureuther vom 31.01.2022 :

Betreff: Automatische Antwort: 31.01.2022: Felix Neureuther (ARD) zu Olympia und China: Seien auch Sie ein Botschafter der olympischen Idee für jedes Lebewesen, Herr Neureuther!

1.
Vielen Dank für Ihre Nachricht an den Südwestrundfunk, die wir schnellst möglich bearbeiten. Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserem Programm und die zahlreichen Mails, die wir bekommen.
 
Bitte beachten Sie: unaufgefordert eingesandte Pressemitteilungen und Werbung werden ungelesen gelöscht.
 
Freundliche Grüße
SWR Hörer- und Zuschauerservice 

2.
vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihr Engagement.

Ihren Aufruf im Nachgang zur Doku im Ersten bzw. zur DokThema-Sendung „Spiel mit dem Feuer - Wer braucht noch dieses Olympia?“  haben wir erhalten und an die zuständige Redaktion weitergeleitet.

Es ist zu befürchten, dass unsere Journalisten und Kamerateams vor Ort (mindestens) denselben strengen Regelungen unterliegen wie die teilnehmenden Sportlerinnen und Sportler. Auch aufgrund eines vollgepackten Terminkalenders während der Berichterstattung über eine Olympiade wird es kaum möglich sein, quasi 'nebenbei' noch als Tierschutz-Botschafter aufzutreten. Und das, wo 'kritische Presse' auch noch 'sehr gern gesehen' wird.

Ihr Anliegen und Ihre Sorge kann ich (selbst große Tierliebhaberin) sehr gut verstehen!
Ob sich wie gesagt vor Ort irgendwelche Möglichkeiten ergeben - da wäre ich nicht sehr optimistisch, ehrlich gesagt :(

Dennoch vielen Dank für die Anregung!
Alles Gute für Sie, bleiben Sie gesund. 

Herzliche Grüße,
Ilona Mair
BR Zuschauerservice

 

Bayerischer Rundfunk
Zuschauerservice

(Unsere persönliche Anmerkung :Dieser Satz den hätte man sich sparen können!) Wie sieht es mit den Tieren aus?) 

2b) (ein Zuschauerkommentar) 


Hallo Frau Maier

Mit dieser Haltung ist  keinen Tier dort geholfen. 

 Ich wollte nicht nur Konsument ihrer Sendung sein, sondern Mich auch einbringen.
 
Entschuldigungen vorab sind wohlfeil.
 
Sie halten es ja nicht einmal für möglich, die Tier Qual zu verhindern
 
Wenn alle wegschauen erreichen wir nichts.
 
Ich bitte Sie um die Weiterleitung meiner Mail nach Peking ins Studio.
 
Vielleicht hilft dort jemand, zumal er/sie ja eventuell auch dieses Qualfleisch auf den Teller bekommt.
 
Ich bedanke mich für Ihre Bemühungen
mit freundlichen Gruß

 

3.Vielen Dank für Ihre Rückmeldung - mit einer Haltung hat das leider gar nichts zu tun und selbstverständlich wurde Ihre Nachricht längst weitergeleitet.

Und ich habe durchaus wahrgenommen, dass Sie sich einbringen möchten - nochmals danke für Ihr Engagement. Es muss möglich sein, weiteres Tierleid zu verhindern. Nur stellt sich die Frage nach dem geeigneten Weg, Ort und Zeitpunkt. Das IOC hat die Winterspiele an Peking gegeben, auch trotz aller Menschenrechtsverletzungen in China. Denken Sie wirklich, dass ausländische Journalisten während einer solchen sportlichen Großveranstaltung mit einem Tierschutz-Thema (mehr) Gehör finden? Das wäre natürlich großartig!

Nix für ungut. Wie gesagt: Ihr Anliegen wurde weitergegeben.

Mit freundlichen Grüßen,
Ilona Mair
BR Zuschauerservice

Bayerischer Rundfunk

Zuschauerservice

BR Fernsehen / Mediathek
E-Mail: fernsehen@br.de
BR.de 

4.Abschließend noch ein Auszug unserer Pressetexte zu den Möglichkeiten und Einschränkungen der Sportreporter:

"Wie kritisch berichtet die ARD über das Sportliche hinaus?
Kompetente und emotionale Live-Reportagen können bei Spielen in China natürlich nicht alles sein. Wie bei Sport-Großereignissen üblich, blickt die ARD in Erfüllung ihres öffentlich-rechtlichen Auftrags über den sportlichen Tellerrand hinaus und berichtet über das Gastgeberland und die dort herrschende rechtliche, politische, kulturelle und gesellschaftliche Situation objektiv, kritisch und umfassend in ihren Programmen.

Wie frei kann die ARD überhaupt aus China berichten?
Aufgrund der strikten Null Covid-Politik ist die Bewegungsfreiheit und damit auch die journalistische Freiheit noch stärker eingeschränkt als ohnehin schon in China. Frei bewegen dürfen sich Medienschaffende nur in der streng abgeschotteten "Olympischen Blase" und nur auf vorgegebenen Wegen, etwa zwischen Hotel und Arbeitsplatz, und mit offiziellen Olympia-Shuttles oder Mietwagen mit chinesischen Fahrern. Eine freie Berichterstattung jenseits des Sports ist damit sehr schwierig. Das ändert nichts am Anspruch, so authentisch und umfassend wie möglich aus China zu berichten – durch persönliche Eindrücke unserer eigenen Reporterinnen und Reporter, aktuelle Beiträge unserer China-Korrespondentin Tamara Anthony oder durch vorbereitete Recherchen, etwa zu Themen wie Menschenrechtsverletzungen, Zensur, Nachhaltigkeit oder den generellen Rahmenbedingungen vor Ort.

Wie viele Leute sind vor Ort, wie viele in Deutschland?
Die Einschränkungen und Unwägbarkeiten für internationale Berichterstatter vor Ort sind so groß wie noch nie vor Olympischen Spielen. Deshalb haben wir eine Entscheidung der Vernunft getroffen, die Personalstärke sowie den technischen Aufwand vor Ort deutlich zu reduzieren und den Schwerpunkt in die Heimat zu verlegen – wie übrigens auch andere internationale Sender. (…). Für das Programm ist die ARD mit einem schlagkräftigen Mini-Team von knapp über 20 Personen vor Ort, viele werden multimedial für alle drei Ausspielwege TV, Radio und Digital eingesetzt. Etwa 80% des ARD-Teams arbeiten von Deutschland aus. Die Gesamt-Teamstärke liegt ihm vergleichbaren Rahmen zu vergangenen Winterspielen."

Ähnliches kann man auch der heutigen Berichterstattung auf verschiedenen Kanälen entnehmen. Die Möglichkeiten sind wie gestern bereits geäußert also offenbar sehr begrenzt.

Beste Grüße,
Ilona Mair
BR Zuschauerservice

 

Bayerischer Rundfunk
Zuschauerservice

BR Fernsehen / Mediathek
E-Mail: fernsehen@br.de
BR.de 
 
Unser Kommentar :


DIESE Rechtfertigung (und das als Tierliebhaberin??)
Das ist eine so unfassbar gleichgültige Antwort!
Wir denken diese Zeilen sprechen für sich...... Tiere sind einfach gesagt sch.... egal. 
Traurige Gesellschaft in der wir leben. 
Aber wir bleiben und stehen trotzdem hinter diesen Tieren. 
Tierschutz ist ein Fremdwort... Grausig.... 

Es ist klar das in China die Berichterstattung stark kontrolliert ist - aber in Deutschland wäre es wohl eine Möglichkeit darüber zu berichten, aber keiner traut sich mal Tacheles zu reden... 

Alle in der Politik die zusehen( oder besser wegsehen) und wissen was geschieht sind mitschuldig am Leid der Tiere. Wie kann man so ein Land wie China für Olympia wählen?? Dafür haben wir keinerlei Verständnis! Es gibt viele Länder die grausam in jeglicher Form mit Tieren umgehen ohne Zweifel, aber diese Brutalität in Asien ist mit Abstand am perversesten denn es geht ja um das gewollte grauenvolle Leid VOR DEM TOD! ( Und es wäre wohl eine Möglichkeit gewesen darauf explizit hinzuweisen.) Aber Mann macht es lieber wie die berühmten 3 Affen :nichts hören - nichts sehen - und nichts sagen!! 

Warnung Grausam!!! 

http://www.akt-mitweltethik.de/images/aktuelles/2018/dog_burned_alive_china.mp4

 

https://photos.app.goo.gl/nYNxFxHwXTxudyue6

https://photos.app.goo.gl/jpBTDH2TcSxMFL7CA

 

https://www.google.com/amp/s/www.thesun.co.uk/news/15634693/cambodias-dog-meat-trade-electrocuted-hanged-drowned-butchered/amp/

https://r.newsletter.koreandogs.org/ampl9godtht7e.html?utm_source=sendinblue&utm_campaign=%20URGENT%20New%20Action%20Alert%20Watchdog%20closes%20a%20health%20center%20that%20kills%20dogs%20with%20a%20hammer%20&utm_medium=email

Keiner ausnahmslos keiner hat das Recht so mit Tieren umzugehen!!
Es geht uns hierbei NUR um die Tiere und nichts anderes! Alles andere ist da für uns uninteressant, und wird es auch bleiben! 

Hier unsere Website : https://notodogmeat-germany.jimdosite.com/

Andrea 
NoToDogMeat Germany 
In Consultative Status with the UN 
 
 
  
 
 

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