Nordstream - Verbindung in den Osten

Mal abgesehen von dem symbolischen Aspekt hinter der Zerstörung einer der letzten Verbindungen nach Russland, zeigt der dem Resultat vorhergegangene Sabotageakt erneut eins: Wir brauchen ein besseres Verhältnis mit dem Osten! Und für diese kontraintuitive Hypothese gibt es Gründe.
Grundsätzlich gibt es zwei aktuell wahrscheinliche Szenairen, beide führen jedoch zu demselben Ergebnis:
Sollten die USA tatsächlich die Frechheit bessen haben, ihren eigenen Verbündeten vor allem wirtschaftlich endgültig in eine existenzielle Krise zu stürzen, muss Deutschland seine außenpolitischen Beziehungen in den Osten - und trotz bzw. wegen des Ukraine-Krieges auch bzw. vor allem nach Russland - schlagartig verbessern.
"Wer solche Verbündeten hat, kann sich keine Feinde leisten."
Andererseits ist eine Sabotage Russlands natürlich nicht volkommen ausgeschlossen. Sie mögen zwar nicht die Motivation, dennoch aber die Möglichkeiten die Pipeline derartig zu zersören besitzen. Die Sabotage der Pipeline wäre erneut eine weitere Eskalation in dem Konflikt mit Russland. Diese Teufelsspirale gilt es nun zu unterbrechen! Deutschland muss also auch in diesem Fall seine außenpolitischen Beziehungen in den Osten, nicht zuletzt um einen Welt- und/oder Atomkrieg zu verhindern, schlagartig verbessern.
"Frieden kannst du nur haben, wenn du ihn gibst" - Marie von Ebner-Eschenbach