Feb 24, 2022

Russland greift die Ukraine an. Krieg in Europa, die ganze Welt ist geschockt. Doch, hätte es überhaupt so weit kommen müssen?

In Anbetracht der aktuellen Lage scheint eine Aussöhnung mit Russland aussichtslos. Der Diktator Putin führt einen Angriffskrieg mit der Ukraine. Nun werden Stimmen laut, die dies nicht nur verurteilen, sondern mehr fordern: aufrüsten, hartes Vorgehen gegen Russland, und - wenn es sein muss - einen Krieg. Einen Weltkrieg.

Doch blickt man auf die Vergangenheit, die Warnungen, Hilferufe die dem von russischer Seite aus vorangingen, fragt man sich doch: Hätten wir es nicht verhindern können? Die Antwort ist: ja. Ein ganz entschiedenes ja sogar.

Seit 20 Jahren schon mahnt Putin den Westen vor der Nato Osterweiterung, doch: er wurde nicht gehört, auch, weil man ihn nicht hören wollte! Man hat seine Drohungen nicht ernst genommen und heiter weiter gemacht; statt dem diplomatischen Dialog, ein drohteicher Monolog. Nie wollte man wirklich den Forderungen entgegenkommen; man hat Russland die kalte Schulter gezeigt und mit Sanktionen gedroht - wie auch Bundeskanzler Scholz in seiner Rede merken lässt, Sanktionen, die Russland nicht wirklich Interessieren, doch uns hart treffen. Die Gaspreise steigen und Joe Biden beschließt - über unsere Köpfe hinweg, wie es scheint - das Aus von Nordstream 2 und bestellt dennoch Öl bei Russland für sein Land.

Doch die Folgen sind noch viel fataler. So müssen wir nun auch noch um einen Überfall Chinas auf Taiwan bangen. Das Land, dem wir durch unseren Handel aktuell einen großen Teil unseres Wohlstands verdanken. 

Was hat schlussendlich zu dem Krieg geführt? War es Größenwahn?

Nein. Der Blick muss auf uns selbst gerichtet werden.

Die Osterweiterung der Nato, 

Das Wegsehen bei der Entwicklung Ukraines zu einem Nazi-Staat, 

Die mangelnde Deeskalierungsbereitschaft unsererseits durch Zuhören und Eingehen auf Russland und Putin. 

Diplomatisches Geschick ist nun gefragt! Nicht gegen Russland und China, sondern mit Russland und mit China, um zukünftige Konflikte frühzeitig zu vermeiden, den aktuellen zu beenden und nicht weiter eskalieren zu lassen.

Setzen Sie ein Zeichen für den Frieden mit Ihrer Unterschrift. 

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