Nicht-Wähler-Sitze als freie Mandate an Bundesbürger und Bundesbürgerinnen vergeben

Das Problem

Ich sehe persönlich und familiär, wie sich die Gesellschaft in Deutschland immer mehr spaltet. Durch die Wahlpraxis, dass die Sitze von Nicht-Wählerinnen und Nicht-Wählern an Parteien verteilt werden, fühle ich uns als Bürgerinnen und Bürger nicht repräsentiert. Einmal konnte ich bei einer Wahl wegen Verhinderung nicht wählen. Meine Stimme ging an eine Partei, die ich möglicherweise nicht gewählt hätte, obwohl meine Nachbarin, meine Mutter oder mein Bruder unsere Interessen hätte vertreten können. Das ist wahre Parität, die derzeit nicht umgesetzt wird und damit unser System undemokratisch ist. 

Sehen Sie auch, dass Ihre Stimme an Personen und Parteien geht, die Sie nicht gewählt haben, die aber langfristig über Ihr Schicksal und Ihre Rechte als Repräsentantinnen und Repräsentaten entscheiden sollen? 

Nicht-Wähler stellen mit ca. 30% eine politisch inaktive Gruppe jeder Wahl, die die Macht jeder weiteren politischen Partei in unseren Parlamenten mit Leichtigkeit in Frage stellen könnte und dafür sorgen, dass Politik für die Bürgerinnen und Bürger aus der Mitte und den Rändern der Gesellschaft gemacht wird.


Es soll vorgeschlagen werden, dass jeder durch Nicht-Wählerinnen und Nicht-Wähler verlorene Sitz in Parlamenten und Gremien gewertet wird und durch eine per Zufallsmechanismus ausgewählte Person ersetzt wird. Diese Personen sollen ein Angebot für ein parteiloses Mandat für eine Wahlperiode erhalten und somit durch Basisarbeit die Demokratie und die Einbeziehung der allgemeinen Bevölkerung unterstützen. Es sollen immer pro Platz auch Nachrückerinnen und Nachrücker gewählt werden. Dies wäre eine Sensation für die Demokratie und eine Möglichkeit für jeden Bürger und jede Bürgerin, die Prozesse in den Parlamenten zu verstehen. Selbstverständlich sollten für den Zeitraum der Parlaments- Gremienarbeit, Arbeitsplätze nur in Vertretung besetzt werden dürfen, um zu gewährleisten, dass die Bürgerinnen und Bürger nach der Arbeit im Parlament am Arbeitsmarkt nicht benachteiligt werden. 

Geben wir den Machtzentren der Parteien nicht mehr Kontrolle, als sie verdienen. Parteien unterstützen laut Grundgesetz bei der Willensbildung der Bevölkerung und dirigieren sie nicht durch absolute Kontrolle aller staatlichen Prozesse. Auch sie müssen sich wieder mehr darum bemühen, Mehrheiten in den Parlamenten zu generieren und nicht eine eingesessene Altfraktion über Jahrzehnte bilden. Auch sie verdienen Reintegration in den Arbeitsmarkt. 

Machen Sie demokratische Prozesse transparenter und vernetzter durch die Einbeziehung der Gemeinschaft in politische Entscheidungsprozesse. Unterzeichnen Sie diese Petition und setzen Sie sich dafür ein, dass Vertreterinnen und Vertreter, die keine Parteien repräsentieren, sondern die Bürgerinnen und Bürger, in unsere Parlamente einziehen.

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Richard BuderPetitionsstarter*in

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Das Problem

Ich sehe persönlich und familiär, wie sich die Gesellschaft in Deutschland immer mehr spaltet. Durch die Wahlpraxis, dass die Sitze von Nicht-Wählerinnen und Nicht-Wählern an Parteien verteilt werden, fühle ich uns als Bürgerinnen und Bürger nicht repräsentiert. Einmal konnte ich bei einer Wahl wegen Verhinderung nicht wählen. Meine Stimme ging an eine Partei, die ich möglicherweise nicht gewählt hätte, obwohl meine Nachbarin, meine Mutter oder mein Bruder unsere Interessen hätte vertreten können. Das ist wahre Parität, die derzeit nicht umgesetzt wird und damit unser System undemokratisch ist. 

Sehen Sie auch, dass Ihre Stimme an Personen und Parteien geht, die Sie nicht gewählt haben, die aber langfristig über Ihr Schicksal und Ihre Rechte als Repräsentantinnen und Repräsentaten entscheiden sollen? 

Nicht-Wähler stellen mit ca. 30% eine politisch inaktive Gruppe jeder Wahl, die die Macht jeder weiteren politischen Partei in unseren Parlamenten mit Leichtigkeit in Frage stellen könnte und dafür sorgen, dass Politik für die Bürgerinnen und Bürger aus der Mitte und den Rändern der Gesellschaft gemacht wird.


Es soll vorgeschlagen werden, dass jeder durch Nicht-Wählerinnen und Nicht-Wähler verlorene Sitz in Parlamenten und Gremien gewertet wird und durch eine per Zufallsmechanismus ausgewählte Person ersetzt wird. Diese Personen sollen ein Angebot für ein parteiloses Mandat für eine Wahlperiode erhalten und somit durch Basisarbeit die Demokratie und die Einbeziehung der allgemeinen Bevölkerung unterstützen. Es sollen immer pro Platz auch Nachrückerinnen und Nachrücker gewählt werden. Dies wäre eine Sensation für die Demokratie und eine Möglichkeit für jeden Bürger und jede Bürgerin, die Prozesse in den Parlamenten zu verstehen. Selbstverständlich sollten für den Zeitraum der Parlaments- Gremienarbeit, Arbeitsplätze nur in Vertretung besetzt werden dürfen, um zu gewährleisten, dass die Bürgerinnen und Bürger nach der Arbeit im Parlament am Arbeitsmarkt nicht benachteiligt werden. 

Geben wir den Machtzentren der Parteien nicht mehr Kontrolle, als sie verdienen. Parteien unterstützen laut Grundgesetz bei der Willensbildung der Bevölkerung und dirigieren sie nicht durch absolute Kontrolle aller staatlichen Prozesse. Auch sie müssen sich wieder mehr darum bemühen, Mehrheiten in den Parlamenten zu generieren und nicht eine eingesessene Altfraktion über Jahrzehnte bilden. Auch sie verdienen Reintegration in den Arbeitsmarkt. 

Machen Sie demokratische Prozesse transparenter und vernetzter durch die Einbeziehung der Gemeinschaft in politische Entscheidungsprozesse. Unterzeichnen Sie diese Petition und setzen Sie sich dafür ein, dass Vertreterinnen und Vertreter, die keine Parteien repräsentieren, sondern die Bürgerinnen und Bürger, in unsere Parlamente einziehen.

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