Ein weiterer skandalöser Angriff auf demokratische Rechte zeigt sich in Bayern:
Das Kultusministerium verweigert der Umweltaktivistin Lisa Poettinger das Lehramtsreferendariat, weil sie „kommunistische Begriffe“ verwendet habe. Lisa Poettinger, die sich aktiv gegen Umweltzerstörung, Militarismus und Faschismus engagiert, wird damit politisch verfolgt. Sie war an Protesten gegen die IAA und den Braunkohleabbau beteiligt sowie Versammlungsleiterin der Massendemonstrationen gegen die AfD in München.
Das bayerische Kultusministerium, unter Führung der „Freien Wähler“, behauptet, Poettingers Äußerungen zu „Profitmaximierung auf Kosten von Mensch und Umwelt“ seien ein Begriff der kommunistischen Ideologie und daher mit der „freiheitlich-demokratischen Grundordnung“ unvereinbar. Dies ist ein skandalöser Versuch, kritische Stimmen in der Bildung zum Schweigen zu bringen.
Halt! Es äußerte doch Papst Franziskus am 12. Februar 2018: »Ich bin gegen Spekulationsgeschäfte, die auf reine Profitmaximierung zielen.« Wird jetzt allen Funktionären dieser Einrichtung, der Papst Franziskus vorsteht, der Zugang zu bayerischen Schulen verwehrt?
Welch peinliche Komödie. Profitmaximierung ist ein wissenschaftlicher Begriff.
Wir protestieren entschieden gegen diese politische Verfolgung und erklären unsere Solidarität mit Lisa Poettinger!