Nein zum nächsten Riesen-Staudamm in Amazonien

Diese Petition hat 15.606 Unterschriften erreicht

Das Problem

Am Tapajós, einem Nebenfluss des Amazonas, soll ein riesiger Staudamm gebaut werden - so groß wie Bodensee, Müritzsee und Chiemsee zusammen. Damit wird nicht nur Regenwaldgebiet zerstört, dessen Tier- und Pflanzenwelt auf der Welt einzigartig ist. Durch den Großstaudamm São Luiz do Tapajós sind 80.000 Menschen betroffen. Das Land der indigenen Mundruku wird in den Fluten versinken – und damit ihre Lebensweise und Kultur. Aber auch viele andere Menschen, die am Fluss leben, werden zwangsweise umgesiedelt. Auch sie verlieren ihre Existenz. Denn weit entfernt vom Fluss können sie zum Beispiel nicht mehr von der Fischerei leben. Und Entschädigungen werden meist nicht gezahlt oder fallen viel zu gering aus.

Das Empörende dabei:

  • Die meisten Staudämme in Brasilien produzieren unter anderem wegen schlechter Wartung weniger Energie als sie könnten.
  • Energieverschwendung ist in Brasilien ein genau so großes Thema wie in Deutschland.
  • Während die armen Menschen dem Staudamm weichen müssen, profitieren von der dort produzierten Energie vor allem die Reichen in den Großstädten.
  • Wind- und Sonnenergie sind Alternativen, die sozial und ökologisch sinnvoler und wirtschaftlich machbar sind.

Deshalb kämpfen die Menschen am Tapajós gegen den Staudamm. Um dieses Anliegen zu unterstützen, wollen wir in Deutschland so viele Unterschriften wie möglich sammeln.

Fordern Sie gemeinsam mit MISEREOR und unseren brasilianischen Partnerorganisationen Comissão Pastoral da Terra (CPT) in der Amazonas-Region Itaituba die brasilianische Regierung auf, den Staudammbau zu stoppen.

Bitte unterschreiben Sie und geben Sie Ihre Stimme für die Menschen und die Natur in Amazonien.

Hier erfahren Sie mehr zum Hintergrund der Aktion.

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MISEREORPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

die Brasilianische Regierung
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