Nein zu sexistischer Kunst! Entfernung der "Agatha L2" auf dem Pfeiferberg bei Freiburg


Nein zu sexistischer Kunst! Entfernung der "Agatha L2" auf dem Pfeiferberg bei Freiburg
Das Problem
Immer wieder werden Frauenkörper sexualisiert und auf Merkmale wie große Brüste und extrem schmale Taillen reduziert.
So auch bei den Statuen des Bildhauers Thomas Rees, die sich im Umkreis von Freiburg befinden. Nachdem bereits im letzten Jahr seine Statue „Loretta“ für viel Ablehnung gesorgt hat, stellt er jetzt die „Agatha L2“ an einem Wanderweg bei Kappel auf.
Wir als „realitätenwerkstatt“, eine feministische Gruppe aus Freiburg, wollen darauf aufmerksam machen und haben es satt, dass überall im öffentlichen Raum sexistische Darstellungen zu finden sind.
Agatha basiert historisch auf einem Mädchen, das als Tochter einer als „Hexe“ verbrannten Frau ebenfalls der Hexerei bezichtigt und gefoltert wurde. Dargestellt aus dem Male Gaze, dem Blick männlicher Begierde, als unproportionale und verzerrte Lustfigur, steht sie auf dem Pfeiferberg in Kappel, einem öffentlichen Wanderweg. Die sexualisierte Darstellung der systematischen Vernichtung weiblicher Menschen in der europäischen Geschichte ist kein Empowerment.
Ein weiteres Problem an solchen unproportionalen Frauenfiguren ist, dass sie – wie überall in den Medien – die Botschaft vermitteln: Frauen und weiblich gelesene Personen müssen schlank sein. Frauen und weiblich gelesene Personen müssen so aussehen, dass sie der männlichen Begierde entsprechen, auch wenn das im Fall der Statuen anatomisch nicht einmal möglich ist.
Das ist nicht tragbar. Solche Darstellungen begünstigen Essstörungen und den Druck zu einem vermeintlich "perfekten" Körper.
Wir sagen Nein zu der sexistischen Darstellung von Frauen und weiblich gelesenen Personen!
Wir fordern eine Entfernung der Statue von dem Wanderweg, sodass sie nicht mehr öffentlich sichtbar ist!
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Das Problem
Immer wieder werden Frauenkörper sexualisiert und auf Merkmale wie große Brüste und extrem schmale Taillen reduziert.
So auch bei den Statuen des Bildhauers Thomas Rees, die sich im Umkreis von Freiburg befinden. Nachdem bereits im letzten Jahr seine Statue „Loretta“ für viel Ablehnung gesorgt hat, stellt er jetzt die „Agatha L2“ an einem Wanderweg bei Kappel auf.
Wir als „realitätenwerkstatt“, eine feministische Gruppe aus Freiburg, wollen darauf aufmerksam machen und haben es satt, dass überall im öffentlichen Raum sexistische Darstellungen zu finden sind.
Agatha basiert historisch auf einem Mädchen, das als Tochter einer als „Hexe“ verbrannten Frau ebenfalls der Hexerei bezichtigt und gefoltert wurde. Dargestellt aus dem Male Gaze, dem Blick männlicher Begierde, als unproportionale und verzerrte Lustfigur, steht sie auf dem Pfeiferberg in Kappel, einem öffentlichen Wanderweg. Die sexualisierte Darstellung der systematischen Vernichtung weiblicher Menschen in der europäischen Geschichte ist kein Empowerment.
Ein weiteres Problem an solchen unproportionalen Frauenfiguren ist, dass sie – wie überall in den Medien – die Botschaft vermitteln: Frauen und weiblich gelesene Personen müssen schlank sein. Frauen und weiblich gelesene Personen müssen so aussehen, dass sie der männlichen Begierde entsprechen, auch wenn das im Fall der Statuen anatomisch nicht einmal möglich ist.
Das ist nicht tragbar. Solche Darstellungen begünstigen Essstörungen und den Druck zu einem vermeintlich "perfekten" Körper.
Wir sagen Nein zu der sexistischen Darstellung von Frauen und weiblich gelesenen Personen!
Wir fordern eine Entfernung der Statue von dem Wanderweg, sodass sie nicht mehr öffentlich sichtbar ist!
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Petition am 6. März 2023 erstellt