Mutterschutz für Selbstständige – Jetzt gerecht gestalten!

Das Problem

Sehr geehrte Damen und Herren,

Deutschland schützt angestellte Mütter durch den gesetzlichen Mutterschutz – doch selbstständige Frauen werden oft völlig allein gelassen. Während Arbeitnehmerinnen während der Schwangerschaft und nach der Geburt finanziell abgesichert sind, stehen Selbstständige vor einer unmöglichen Wahl: Entweder sie arbeiten bis zur Erschöpfung weiter oder sie verlieren ihr Einkommen. Das ist nicht nur unfair, sondern auch ein Risiko für Mutter und Kind.

Warum ist Mutterschutz für Selbstständige so wichtig?

1. Gesundheitliche Risiken vermeiden

Schwangerschaft ist keine Krankheit, aber sie kann körperlich belastend sein. Ohne Mutterschutz sind selbstständige Frauen gezwungen, bis zur Geburt zu arbeiten und oft viel zu früh wieder einzusteigen – mit gesundheitlichen Folgen für Mutter und Kind.

2. Existenzangst und finanzielle Unsicherheit

Zwar können selbstständige Frauen unter bestimmten Bedingungen Mutterschaftsgeld erhalten – jedoch nur, wenn sie gesetzlich versichert sind und einen Anspruch auf Krankengeld haben. Viele Selbstständige haben diese Absicherung nicht und verdienen während des Mutterschutzes nichts. Ein Verdienstausfall von mehreren Monaten kann ruinös sein und viele Frauen in finanzielle Not bringen oder zur Verschuldung zwingen.


3. Ungleichheit zwischen Angestellten und Selbstständigen

Deutschland fördert Selbstständigkeit und Unternehmertum – doch beim Mutterschutz werden Frauen systematisch benachteiligt. Es ist nicht akzeptabel, dass Selbstständige keinen vergleichbaren Schutz wie Angestellte haben.


4. Gleichberechtigung und Familienfreundlichkeit stärken

Ohne finanziellen Schutz entscheiden sich viele Frauen gegen Kinder oder setzen ihre Gesundheit aufs Spiel. Das schwächt die Geburtenrate und macht es Frauen schwer, Familie und Beruf zu vereinen.

Warum das aktuelle System nicht ausreicht

Manche argumentieren, dass selbstständige Frauen bereits Mutterschaftsgeld erhalten können. Doch das ist nur unter bestimmten Bedingungen der Fall – und für viele Frauen eine Falle:


• Selbstständige erhalten Mutterschaftsgeld nur, wenn sie gesetzlich versichert mit Krankengeldanspruch sind.
• Wer privat krankenversichert ist oder freiwillig gesetzlich versichert ohne Krankengeldoption, bekommt gar nichts.
• Selbst mit Krankengeldoption erhalten Frauen nur 70 % des Nettoeinkommens – während Angestellte während des Mutterschutzes 100 % ihres Gehalts bekommen.
• Frauen mit schwankendem Einkommen oder Gründerinnen stehen oft vor großen bürokratischen Hürden und erhalten wenig oder gar keine Unterstützung.

Das bedeutet:
Während eine angestellte Frau sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt 100 % ihres Einkommens bekommt, stehen viele selbstständige Frauen ohne jeden Cent da – nur weil sie selbstständig sind. Ist das gerecht?

Unsere Forderungen

Wir fordern einen gesetzlichen Mutterschutz für Selbstständige, der folgende Punkte umfasst:

Mutterschaftsgeld für Selbstständige, das sich am Einkommen der letzten Monate orientiert
Automatische Auszahlung, unabhängig von der Art der Krankenversicherung
Mindestens 100 % des Durchschnittseinkommens, nicht nur 70 %
Beitragsfreie Krankenkassenleistungen während des Mutterschutzes
Schutz vor finanzieller Benachteiligung nach der Geburt
Recht auf eine bezahlte Pause, ohne die Existenz zu gefährden

Wer unterstützt uns?

Um den Druck auf die Politik zu erhöhen, brauchen wir breite Unterstützung. Es gibt bereits Organisationen, die sich für selbstständige Mütter stark machen, darunter:


Verband berufstätiger Mütter e.V. (VBM)
• Deutscher Frauenrat
• Bundesverband der Freien Berufe (BFB)
• Gründerinnenzentrale
• Pro Elternzeit für Selbstständige
• Bündnis Mutterschutz für Selbstständige – ein Zusammenschluss von über 35 Organisationen

Diese Organisationen setzen sich für faire Arbeitsbedingungen und soziale Absicherung ein. Der nächste Schritt ist, sie direkt anzusprechen, um sie als Bündnispartner für die Petition zu gewinnen.

Aktuelle politische Lage

Das Thema Mutterschutz für Selbstständige ist bereits im politischen Diskurs. Im Oktober 2024 wurde ein Antrag zur Verbesserung des Mutterschutzes für Gründerinnen und Selbstständige im Bundestag diskutiert, jedoch mit der Mehrheit der Koalitionsfraktionen abgelehnt. Dennoch setzt sich der Petitionsausschuss des Bundestages einstimmig für einen besseren Mutterschutz für selbstständige Frauen ein.

Wie kannst du helfen?

✍️ Unterzeichne diese Petition und teile sie mit deinem Netzwerk!
📣 Kontaktiere deine Bundestagsabgeordneten und fordere sie auf, sich für das Thema einzusetzen!
💡 Schließe dich uns an und bringe deine Stimme in die Debatte ein!

Es ist Zeit für Gerechtigkeit! Deutschland kann es sich nicht leisten, Mütter zu bestrafen, nur weil sie selbstständig sind. Mutterschutz ist ein Grundrecht – für alle Frauen!

Jetzt unterschreiben und teilen!

 

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Das Problem

Sehr geehrte Damen und Herren,

Deutschland schützt angestellte Mütter durch den gesetzlichen Mutterschutz – doch selbstständige Frauen werden oft völlig allein gelassen. Während Arbeitnehmerinnen während der Schwangerschaft und nach der Geburt finanziell abgesichert sind, stehen Selbstständige vor einer unmöglichen Wahl: Entweder sie arbeiten bis zur Erschöpfung weiter oder sie verlieren ihr Einkommen. Das ist nicht nur unfair, sondern auch ein Risiko für Mutter und Kind.

Warum ist Mutterschutz für Selbstständige so wichtig?

1. Gesundheitliche Risiken vermeiden

Schwangerschaft ist keine Krankheit, aber sie kann körperlich belastend sein. Ohne Mutterschutz sind selbstständige Frauen gezwungen, bis zur Geburt zu arbeiten und oft viel zu früh wieder einzusteigen – mit gesundheitlichen Folgen für Mutter und Kind.

2. Existenzangst und finanzielle Unsicherheit

Zwar können selbstständige Frauen unter bestimmten Bedingungen Mutterschaftsgeld erhalten – jedoch nur, wenn sie gesetzlich versichert sind und einen Anspruch auf Krankengeld haben. Viele Selbstständige haben diese Absicherung nicht und verdienen während des Mutterschutzes nichts. Ein Verdienstausfall von mehreren Monaten kann ruinös sein und viele Frauen in finanzielle Not bringen oder zur Verschuldung zwingen.


3. Ungleichheit zwischen Angestellten und Selbstständigen

Deutschland fördert Selbstständigkeit und Unternehmertum – doch beim Mutterschutz werden Frauen systematisch benachteiligt. Es ist nicht akzeptabel, dass Selbstständige keinen vergleichbaren Schutz wie Angestellte haben.


4. Gleichberechtigung und Familienfreundlichkeit stärken

Ohne finanziellen Schutz entscheiden sich viele Frauen gegen Kinder oder setzen ihre Gesundheit aufs Spiel. Das schwächt die Geburtenrate und macht es Frauen schwer, Familie und Beruf zu vereinen.

Warum das aktuelle System nicht ausreicht

Manche argumentieren, dass selbstständige Frauen bereits Mutterschaftsgeld erhalten können. Doch das ist nur unter bestimmten Bedingungen der Fall – und für viele Frauen eine Falle:


• Selbstständige erhalten Mutterschaftsgeld nur, wenn sie gesetzlich versichert mit Krankengeldanspruch sind.
• Wer privat krankenversichert ist oder freiwillig gesetzlich versichert ohne Krankengeldoption, bekommt gar nichts.
• Selbst mit Krankengeldoption erhalten Frauen nur 70 % des Nettoeinkommens – während Angestellte während des Mutterschutzes 100 % ihres Gehalts bekommen.
• Frauen mit schwankendem Einkommen oder Gründerinnen stehen oft vor großen bürokratischen Hürden und erhalten wenig oder gar keine Unterstützung.

Das bedeutet:
Während eine angestellte Frau sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt 100 % ihres Einkommens bekommt, stehen viele selbstständige Frauen ohne jeden Cent da – nur weil sie selbstständig sind. Ist das gerecht?

Unsere Forderungen

Wir fordern einen gesetzlichen Mutterschutz für Selbstständige, der folgende Punkte umfasst:

Mutterschaftsgeld für Selbstständige, das sich am Einkommen der letzten Monate orientiert
Automatische Auszahlung, unabhängig von der Art der Krankenversicherung
Mindestens 100 % des Durchschnittseinkommens, nicht nur 70 %
Beitragsfreie Krankenkassenleistungen während des Mutterschutzes
Schutz vor finanzieller Benachteiligung nach der Geburt
Recht auf eine bezahlte Pause, ohne die Existenz zu gefährden

Wer unterstützt uns?

Um den Druck auf die Politik zu erhöhen, brauchen wir breite Unterstützung. Es gibt bereits Organisationen, die sich für selbstständige Mütter stark machen, darunter:


Verband berufstätiger Mütter e.V. (VBM)
• Deutscher Frauenrat
• Bundesverband der Freien Berufe (BFB)
• Gründerinnenzentrale
• Pro Elternzeit für Selbstständige
• Bündnis Mutterschutz für Selbstständige – ein Zusammenschluss von über 35 Organisationen

Diese Organisationen setzen sich für faire Arbeitsbedingungen und soziale Absicherung ein. Der nächste Schritt ist, sie direkt anzusprechen, um sie als Bündnispartner für die Petition zu gewinnen.

Aktuelle politische Lage

Das Thema Mutterschutz für Selbstständige ist bereits im politischen Diskurs. Im Oktober 2024 wurde ein Antrag zur Verbesserung des Mutterschutzes für Gründerinnen und Selbstständige im Bundestag diskutiert, jedoch mit der Mehrheit der Koalitionsfraktionen abgelehnt. Dennoch setzt sich der Petitionsausschuss des Bundestages einstimmig für einen besseren Mutterschutz für selbstständige Frauen ein.

Wie kannst du helfen?

✍️ Unterzeichne diese Petition und teile sie mit deinem Netzwerk!
📣 Kontaktiere deine Bundestagsabgeordneten und fordere sie auf, sich für das Thema einzusetzen!
💡 Schließe dich uns an und bringe deine Stimme in die Debatte ein!

Es ist Zeit für Gerechtigkeit! Deutschland kann es sich nicht leisten, Mütter zu bestrafen, nur weil sie selbstständig sind. Mutterschutz ist ein Grundrecht – für alle Frauen!

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