Monatelange Wartezeiten – und jetzt werden psychotherapeutische Leistungen gekürzt?

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Lukas Böttinger und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

#PsychotherapieRetten

#JetztWirdEsLaut

Ich bin Johanna, Psychotherapeutin und fassungslos: Wir alle sollen länger arbeiten, doch ausgerechnet bei der Psychotherapie wird gespart. Dabei sind gerade psychische Erkrankungen häufig Ursache für Ausfälle im Job. Es reicht: Stoppt die Honorarkürzungen in der Psychotherapie!

Die Bundesregierung betont immer wieder, dass in Deutschland zu viele Menschen krankheitsbedingt fehlen und dass die Arbeitsfähigkeit der Bevölkerung gestärkt werden müsse.

Psychische Erkrankungen gehören bereits heute zu den häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit und Frühberentung. Gerade deshalb ist eine starke ambulante psychotherapeutische Versorgung entscheidend für die Stabilität unseres Gesundheitssystems und unserer Gesellschaft.

Umso unverständlicher ist die Entscheidung des Bewertungsausschusses, die Vergütung der ambulanten psychotherapeutischen Gesprächsleistungen zum 1. April 2026 um 4,5 % zu senken (Quelle: aerzteblatt.de).

Diese Entscheidung sendet ein widersprüchliches Signal: Während politisch gefordert wird, Krankheitszeiten zu reduzieren und die Erwerbsfähigkeit zu stärken, wird gleichzeitig genau die Versorgung geschwächt, die Menschen dabei hilft, psychische Krisen zu bewältigen, gesund zu werden und wieder am Arbeitsleben teilzunehmen.

Schon heute warten viele Patientinnen und Patienten mehrere Monate auf einen Therapieplatz. Psychotherapeutische Praxen arbeiten in vielen Regionen seit Jahren an der Grenze ihrer Kapazitäten.

Eine Abwertung der zentralen Behandlungsleistung der ambulanten Psychotherapie verschärft diese Situation weiter und gefährdet langfristig die Versorgung psychisch erkrankter Menschen.

Psychotherapie verhindert Chronifizierung, reduziert Arbeitsunfähigkeit und entlastet langfristig das Gesundheitssystem. Eine Gesundheitspolitik, die psychische Erkrankungen ernst nimmt, darf diese Versorgung nicht schwächen.

Wir fordern daher:

  • die Rücknahme der Abwertung der psychotherapeutischen Gesprächsleistungen im EBM
  • eine politische Strategie zur nachhaltigen Stärkung der ambulanten psychotherapeutischen Versorgung
  • eine Vergütungsstruktur, die der gesellschaftlichen Bedeutung psychischer Gesundheit gerecht wird

Wer fordert, dass Menschen länger gesund arbeiten sollen, darf die Behandlung psychischer Erkrankungen nicht schwächen.

Psychische Gesundheit ist keine Sparmaßnahme – sie ist eine zentrale Voraussetzung für gesellschaftliche Stabilität, Teilhabe, Wohlbefinden und Arbeitsfähigkeit.

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KI-Bildinfo

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Auswahl der Berichterstattung zur Petition (nach Datum, und dann von A-Z):

13. März 2026

15. März 2026

16. März 2026

17. März 2026

18. März 2026

19. März 2026

20. März 2026

21. März 2026

22. März 2026

  • WELT AM SONNTAG (Hauptausgabe), „Wir steuern auf eine gefährliche Unterversorgung zu“: Print, Seite 5

23. März 2026

24. März 2026

avatar of the starter
Johanna Alisa JungPetitionsstarter*inPsychologische Psychotherapeutin | Verhaltenstherapeutin | Dozentin | Doktorandin

477.262

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Lukas Böttinger und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

#PsychotherapieRetten

#JetztWirdEsLaut

Ich bin Johanna, Psychotherapeutin und fassungslos: Wir alle sollen länger arbeiten, doch ausgerechnet bei der Psychotherapie wird gespart. Dabei sind gerade psychische Erkrankungen häufig Ursache für Ausfälle im Job. Es reicht: Stoppt die Honorarkürzungen in der Psychotherapie!

Die Bundesregierung betont immer wieder, dass in Deutschland zu viele Menschen krankheitsbedingt fehlen und dass die Arbeitsfähigkeit der Bevölkerung gestärkt werden müsse.

Psychische Erkrankungen gehören bereits heute zu den häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit und Frühberentung. Gerade deshalb ist eine starke ambulante psychotherapeutische Versorgung entscheidend für die Stabilität unseres Gesundheitssystems und unserer Gesellschaft.

Umso unverständlicher ist die Entscheidung des Bewertungsausschusses, die Vergütung der ambulanten psychotherapeutischen Gesprächsleistungen zum 1. April 2026 um 4,5 % zu senken (Quelle: aerzteblatt.de).

Diese Entscheidung sendet ein widersprüchliches Signal: Während politisch gefordert wird, Krankheitszeiten zu reduzieren und die Erwerbsfähigkeit zu stärken, wird gleichzeitig genau die Versorgung geschwächt, die Menschen dabei hilft, psychische Krisen zu bewältigen, gesund zu werden und wieder am Arbeitsleben teilzunehmen.

Schon heute warten viele Patientinnen und Patienten mehrere Monate auf einen Therapieplatz. Psychotherapeutische Praxen arbeiten in vielen Regionen seit Jahren an der Grenze ihrer Kapazitäten.

Eine Abwertung der zentralen Behandlungsleistung der ambulanten Psychotherapie verschärft diese Situation weiter und gefährdet langfristig die Versorgung psychisch erkrankter Menschen.

Psychotherapie verhindert Chronifizierung, reduziert Arbeitsunfähigkeit und entlastet langfristig das Gesundheitssystem. Eine Gesundheitspolitik, die psychische Erkrankungen ernst nimmt, darf diese Versorgung nicht schwächen.

Wir fordern daher:

  • die Rücknahme der Abwertung der psychotherapeutischen Gesprächsleistungen im EBM
  • eine politische Strategie zur nachhaltigen Stärkung der ambulanten psychotherapeutischen Versorgung
  • eine Vergütungsstruktur, die der gesellschaftlichen Bedeutung psychischer Gesundheit gerecht wird

Wer fordert, dass Menschen länger gesund arbeiten sollen, darf die Behandlung psychischer Erkrankungen nicht schwächen.

Psychische Gesundheit ist keine Sparmaßnahme – sie ist eine zentrale Voraussetzung für gesellschaftliche Stabilität, Teilhabe, Wohlbefinden und Arbeitsfähigkeit.

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Auswahl der Berichterstattung zur Petition (nach Datum, und dann von A-Z):

13. März 2026

15. März 2026

16. März 2026

17. März 2026

18. März 2026

19. März 2026

20. März 2026

21. März 2026

22. März 2026

  • WELT AM SONNTAG (Hauptausgabe), „Wir steuern auf eine gefährliche Unterversorgung zu“: Print, Seite 5

23. März 2026

24. März 2026

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Johanna Alisa JungPetitionsstarter*inPsychologische Psychotherapeutin | Verhaltenstherapeutin | Dozentin | Doktorandin
7.766 Personen haben heute unterzeichnet

477.262


Die Entscheidungsträger*innen

GKV-Spitzenverband
GKV-Spitzenverband
Kassenärztliche Bundesvereinigung
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