Moabit hilft e​.​V. muss bleiben! Nehmt die Kündigung zurück!

Das Problem

Petition gegen die Kündigung des Mietverhältnisses von „Moabit hilft!"

Der Verein „Moabit hilft!“ leistet seit Jahren unverzichtbare Arbeit für Geflüchtete, sozial Benachteiligte und Menschen in akuter Not. Mit ehrenamtlichem Engagement füllt der Verein Lücken, die staatliche Strukturen nicht schließen – sei es durch Beratung, Unterstützung bei Behördengängen, Sprachkurse oder die Verteilung von Sachspenden.

Doch nun droht die Kündigung des Mietverhältnisses, womit eine der wichtigsten Anlaufstellen für geflüchtete Menschen in Berlin ihre Arbeit erheblich einschränken oder gar einstellen müsste.

Dies geschieht ausgerechnet in einer Zeit, in der die öffentliche Debatte über Migration hitzig geführt wird und in der praktische Lösungen dringend gebraucht werden.

Migration als Herausforderung – und als Verantwortung.

Die Debatte über Migration ist europaweit von politischen Spannungen geprägt. Während einige nach härteren Abschottungsmaßnahmen rufen, bleibt die Realität bestehen:

Menschen fliehen vor Krieg, Verfolgung und Armut – und viele kommen nach Deutschland. Städte wie Berlin stehen vor der Aufgabe, diese Menschen aufzunehmen, ihnen Schutz zu bieten und sie in die Gesellschaft zu integrieren.

Doch die bestehenden staatlichen Strukturen sind unzureichend:

• Behörden sind überlastet, Asylverfahren dauern zu lange, und viele Menschen bleiben monatelang ohne klare Perspektive.

• Es fehlt an Wohnraum und sozialer Betreuung, was Geflüchtete besonders trifft.

• Die öffentliche Diskussion über Migration wird zunehmend von Abschreckung dominiert, anstatt Lösungen für ein faires und menschliches System zu finden.

Gerade in diesem Klima ist es umso wichtiger, Organisationen wie „Moabit hilft!“ zu stärken – nicht zu schwächen.

Anstatt Migration als Problem darzustellen, zeigt „Moabit hilft!“, wie pragmatische Hilfe tatsächlich aussehen kann:

✅ Direkte Hilfe für Geflüchtete:

Der Verein unterstützt mit sozial- und Asylberatung, dem Erlernen der deutschen Sprache, bei der Kontaktaufnahme zu Behörden und anderen Institutionen zur Klärung von Sachverhalten, mit Anhörungsvorbereitung, Sprachmittlung, Begleitung bei z.B. Amtsgängen, Arztbesuchen und hat eine Ausgabe von Sach-, Kleidungsspenden. 

✅ Entlastung staatlicher Stellen:

Durch ehrenamtliches Engagement übernimmt „Moabit hilft!“ Aufgaben, die sonst Behörden bewältigen müssten – ohne bürokratische Hürden.

✅ Förderung von Integration:

Durch Beratung, soziale Angebote und Vernetzung hilft der Verein Geflüchteten, sich in Berlin einzuleben und selbstständig zu werden.

✅ Internationale Vorbildfunktion:

Seit 2015 hat der Verein weltweite Aufmerksamkeit für seine professionelle und effiziente Arbeit erlangt.

 

Berlin verlangt hohe Mieten, obwohl „Moabit hilft!“ keine staatlichen Gelder erhält

Besonders skandalös ist: „Moabit hilft!“ finanziert sich ausschließlich durch Spenden und Fördermitglieder. Der Verein erhält keinerlei staatliche Förderung, sondern trägt sich nur durch das Engagement der Zivilgesellschaft.

Dennoch verlangt das Land Berlin hohe Mieten für die Räumlichkeiten, in denen der Verein arbeitet – und droht jetzt mit der Kündigung.

Das ist nicht nur eine existenzielle Bedrohung für den Verein, sondern auch ein fatales politisches Signal: Während „Moabit hilft!“ dort einspringt, wo der Staat versagt, wird der Verein von eben diesem Staat finanziell unter Druck gesetzt.


Die Kündigung des Mietverhältnisses bedeutet nicht nur das Ende einer wichtigen sozialen Einrichtung, sondern auch ein fatales politisches Signal: Dass humanitäre Hilfe in Berlin nicht mehr gewollt ist.

Deshalb fordern wir:

1. Setzen Sie die Kündigung des Mietverhältnisses aus!

2. Sichern Sie langfristig die Arbeit von „Moabit hilft!“ durch geeignete Räumlichkeiten und Unterstützung!

3. Stellen Sie sicher, dass gemeinnützige Organisationen wie „Moabit hilft!“ nicht durch hohe Mieten in ihrer Arbeit behindert werden – gerade wenn sie keine staatlichen Gelder erhalten!

Statt Organisationen, die aktiv zur Lösung beitragen, zu schwächen, muss Berlin sie stärken. Wir dürfen nicht zulassen, dass eine der letzten verlässlichen Anlaufstellen für Geflüchtete geschlossen wird!

#MoabitHilftBleibt #SolidaritätStattKündigung #MenschlichkeitStattAbschottung

avatar of the starter
Fabian JainPetitionsstarter*inVater von 2 Kindern, politisch interessiert, UrBerliner

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Das Problem

Petition gegen die Kündigung des Mietverhältnisses von „Moabit hilft!"

Der Verein „Moabit hilft!“ leistet seit Jahren unverzichtbare Arbeit für Geflüchtete, sozial Benachteiligte und Menschen in akuter Not. Mit ehrenamtlichem Engagement füllt der Verein Lücken, die staatliche Strukturen nicht schließen – sei es durch Beratung, Unterstützung bei Behördengängen, Sprachkurse oder die Verteilung von Sachspenden.

Doch nun droht die Kündigung des Mietverhältnisses, womit eine der wichtigsten Anlaufstellen für geflüchtete Menschen in Berlin ihre Arbeit erheblich einschränken oder gar einstellen müsste.

Dies geschieht ausgerechnet in einer Zeit, in der die öffentliche Debatte über Migration hitzig geführt wird und in der praktische Lösungen dringend gebraucht werden.

Migration als Herausforderung – und als Verantwortung.

Die Debatte über Migration ist europaweit von politischen Spannungen geprägt. Während einige nach härteren Abschottungsmaßnahmen rufen, bleibt die Realität bestehen:

Menschen fliehen vor Krieg, Verfolgung und Armut – und viele kommen nach Deutschland. Städte wie Berlin stehen vor der Aufgabe, diese Menschen aufzunehmen, ihnen Schutz zu bieten und sie in die Gesellschaft zu integrieren.

Doch die bestehenden staatlichen Strukturen sind unzureichend:

• Behörden sind überlastet, Asylverfahren dauern zu lange, und viele Menschen bleiben monatelang ohne klare Perspektive.

• Es fehlt an Wohnraum und sozialer Betreuung, was Geflüchtete besonders trifft.

• Die öffentliche Diskussion über Migration wird zunehmend von Abschreckung dominiert, anstatt Lösungen für ein faires und menschliches System zu finden.

Gerade in diesem Klima ist es umso wichtiger, Organisationen wie „Moabit hilft!“ zu stärken – nicht zu schwächen.

Anstatt Migration als Problem darzustellen, zeigt „Moabit hilft!“, wie pragmatische Hilfe tatsächlich aussehen kann:

✅ Direkte Hilfe für Geflüchtete:

Der Verein unterstützt mit sozial- und Asylberatung, dem Erlernen der deutschen Sprache, bei der Kontaktaufnahme zu Behörden und anderen Institutionen zur Klärung von Sachverhalten, mit Anhörungsvorbereitung, Sprachmittlung, Begleitung bei z.B. Amtsgängen, Arztbesuchen und hat eine Ausgabe von Sach-, Kleidungsspenden. 

✅ Entlastung staatlicher Stellen:

Durch ehrenamtliches Engagement übernimmt „Moabit hilft!“ Aufgaben, die sonst Behörden bewältigen müssten – ohne bürokratische Hürden.

✅ Förderung von Integration:

Durch Beratung, soziale Angebote und Vernetzung hilft der Verein Geflüchteten, sich in Berlin einzuleben und selbstständig zu werden.

✅ Internationale Vorbildfunktion:

Seit 2015 hat der Verein weltweite Aufmerksamkeit für seine professionelle und effiziente Arbeit erlangt.

 

Berlin verlangt hohe Mieten, obwohl „Moabit hilft!“ keine staatlichen Gelder erhält

Besonders skandalös ist: „Moabit hilft!“ finanziert sich ausschließlich durch Spenden und Fördermitglieder. Der Verein erhält keinerlei staatliche Förderung, sondern trägt sich nur durch das Engagement der Zivilgesellschaft.

Dennoch verlangt das Land Berlin hohe Mieten für die Räumlichkeiten, in denen der Verein arbeitet – und droht jetzt mit der Kündigung.

Das ist nicht nur eine existenzielle Bedrohung für den Verein, sondern auch ein fatales politisches Signal: Während „Moabit hilft!“ dort einspringt, wo der Staat versagt, wird der Verein von eben diesem Staat finanziell unter Druck gesetzt.


Die Kündigung des Mietverhältnisses bedeutet nicht nur das Ende einer wichtigen sozialen Einrichtung, sondern auch ein fatales politisches Signal: Dass humanitäre Hilfe in Berlin nicht mehr gewollt ist.

Deshalb fordern wir:

1. Setzen Sie die Kündigung des Mietverhältnisses aus!

2. Sichern Sie langfristig die Arbeit von „Moabit hilft!“ durch geeignete Räumlichkeiten und Unterstützung!

3. Stellen Sie sicher, dass gemeinnützige Organisationen wie „Moabit hilft!“ nicht durch hohe Mieten in ihrer Arbeit behindert werden – gerade wenn sie keine staatlichen Gelder erhalten!

Statt Organisationen, die aktiv zur Lösung beitragen, zu schwächen, muss Berlin sie stärken. Wir dürfen nicht zulassen, dass eine der letzten verlässlichen Anlaufstellen für Geflüchtete geschlossen wird!

#MoabitHilftBleibt #SolidaritätStattKündigung #MenschlichkeitStattAbschottung

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Fabian JainPetitionsstarter*inVater von 2 Kindern, politisch interessiert, UrBerliner

Die Entscheidungsträger*innen

Philip Kruening
Philip Kruening
BIM
Patrick Muelle
Patrick Muelle
BIM
Stefanie Remlinger
Stefanie Remlinger
Bezurksbürgermeisterin Berlin Mitte
Kai Wegener
Kai Wegener
Regierender Bürgermeister

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