Gerechter Rundfunkbeitrag für alle: Mtl. Beitrag auf 5,99 Euro begrenzen!

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Hallo liebe Leute!

Möchte Euch gerne ins Boot holen, um gegen den mtl. viel zu überhöhten Rundfunkbeitrag zu kämpfen. Der Rundfunkbeitrag von 17,50 Euro im Monat steht in gar keinem Verhältnis zu dem, was wir als "Kunden" tatsächlich an Leistung zurückbekommen.

Natürlich schaue ich auch mal Tagesschau, finde einige Sendeformate wirklich gut; darunter Monitor, Report Mainz oder Frontal21. Hin und wieder mal was auf ARTE und/oder 3Sat, aber eher selten. Auch mal ZDFneo, wenn nichts anderes läuft mal ZDFinfo. ONE von ARD ganz selten. Hört sich jetzt viel an, macht aber in meinem Fall höchstens 20 Prozent von den Inhalten aus, die insgesamt gesendet werden.

  • Deswegen möchte ich, WILL ICH NICHT mehr als 5,99 Euro im Monat dafür zahlen!!!

Unglaublich ist auch der Verdienst von den Mitarbeitern der ÖR! Tom Buhrow verdient mehr als Kanzlerin Merkel.

Eine Übersicht findet Ihr unter: Das verdienen die Mitarbeiter der Öffentlich-Rechtlichen!

Im Grunde sollte die Möglichkeit gegeben sein, dann auch nur 20 Prozent zu zahlen. Eben für das was ich schaue. Ganz ehrlich: Das wäre dann doch ein zu komplexes Vorhaben, alle on demand zahlen zu lassen. Aber schauen wir uns doch mal die in den letzten Jahren entstandenen Angebote an, die den tradierten Medienhäuser Konkurrenz machen.

  1. Netflix: Hier kostet das Standard-Abo seit April 2019 11,99 Euro. Unterschied zu den Öffentlich-Rechtlichen: Der Nutzer, der über den Streaming-Dienst on demand schaut, bekommt eine Vielzahl an Inhalten, die so gut wie alle durch die Bank top sind. So kann ständig auf hochwertige Serien und Filme zugegriffen werden. Da schauen die Rundfunkbeitragssender im Vergleich wirklich alt aus.
  2. Amazon Prime Video: Als Amazon Prime-Kunde zahlen Kunden 69 Euro pauschal im Jahr. Darin enthalten gratis Amazon Prime Video. Hier gibt es zwar viele Filme, die ausgeliehen oder online gekauft werden müssen. Aber auch viele Inhalte, die in der Prime-Mitgliedschaft inkludiert sind. Darunter Top-Serien und ein Haufen Filme. Auf den Monat umgeschlagen, sind das monatlich Kosten in Höhe von 5,75 Euro. Zu berücksichtigen: Viele Produkte sind in der Lieferung kostenlos! Also ein wirklich günstiges Angebot.
  3. Waipu.tv, Zattoo, Joyn.de, usw.: Hier kommen die Kosten zu dem Rundfunkbeitrag hinzu, obwohl bereits der Rundfunkbeitrag geleistet wurde. Nutzer dieser Dienste zahlen also für die Öffentlich-Rechtlichen doppelt! Nicht gerade fair. ^^ Wobei, wenn der User beim kostenlosen Tarif eines Dienstes verbleibt, zahlt er nichts für den Empfang der Öffentlich-Rechtlichen sogar in HD. Doch was bringt dieses dezimierte Angebot?

Zu berücksichtigen und auch den Öffentlich-Rechtlichen zu gute zu halten ist die Tatsache, dass diese Sender eine Informationspflicht haben, einen Bildungsauftrag und natürlich zur öffentlichen Meinungsbildung beitragen sollen. So heißt es beim NDR: "Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat den verfassungsrechtlich vorgegebenen Auftrag, einen Beitrag zur individuellen und öffentlichen Meinungsbildung zu leisten und so zu einem funktionierenden demokratischen Gemeinwesen beizutragen."

Und das dies auch notwendig ist, sehe ich völlig ein. Vor allem vor folgendem Hintergrund: "Entstanden ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg als Gegenentwurf zu dem zentralistisch organisierten Staatsfunk der NS-Diktatur." Vollkommen nachvollziehbar! Allerdings nicht die Kosten! Beim besten Willen sind 17,50 Euro monatlich viel zu hoch. Rechne ich mal zusammen, was wir als Familie für den Medienkonsum ausgeben:

  1. Frau hat Netflix für 11,90 Euro/Monat,
  2. Ich habe Amazon Prime für 69 Euro/Jahr, macht monatlich 5,75 Euro,
  3. Rundfunkbeitrag zwangsläufig 17,50 Euro/Monat.

Das sind dann insgesamt 35,15 Euro/Monat. Wow! Macht im Jahr satte 421,80 Euro. Noch einmal WOW! Und weitere Plattformen sind gar nicht berücksichtigt! Wer Sportprogramm, Champions League, Bundesliga usw. schauen möchte, muss ein Sky-Abo abschließen oder DAZN streamen. Aber hier enden die Kosten ja nicht. Früher war frei empfangbares Fernsehen umsonst. Das einzige was Geld kostete, waren die fairen Rundfunkgebühren und der Fernseher.

Unglaublich ist auch der Verdienst von den Mitarbeitern der ÖR! Tom Buhrow verdient mehr als Kanzlerin Merkel.

Eine Übersicht findet Ihr unter: Das verdienen die Mitarbeiter der Öffentlich-Rechtlichen!

Heute schauen viele mittlerweile online über DSL oder LTE. Sprich die Kosten für die DSL-Flatrate oder den LTE-Empfang kommen hinzu. Ich berücksichtige hier mal eine mittlere Bandbreite: 50 MBit/s im Downstream (-load). Telekom-Kunden zahlen dafür satte 49,95 Euro im Monat. Ich richte mich einfach mal nach dem aktuell günstigsten Tarif. Den gibt es bei O2 für 29,99 Euro im Monat. Und die Kosten für die Hardware habe ich nicht berücksichtigt. ^^

Rechnen wir nun auf die monatlichen Kosten für das Rezipieren diverser Inhalte über zwei Plattform und den Öffentlich-Rechtlichen die DSL-Flatrate hinzu, zahlen Familien 65,14 Euro im Monat - im Jahr 781,68 Euro. In meinem Fall ist es eine 100 MBit/s-Leitung, die 39,99 Euro im Monat kostet. Das rechnen ich aber nicht nochmal aus. ;) Den frei empfangbaren Müll sowohl von privaten als auch von Öffentlich-Rechtlichen versuchen natürlich Menschen mit gewissem Anspruch zu vermeiden. So ist die Nutzung von Steaming-Diensten zu einer echten Alternative geworden, da im TV nur noch Wiederholungen laufen und wirklich selten etwas brauchbares dabei ist.

  • Deswegen möchte ich, WILL ICH NICHT mehr als 5,99 Euro im Monat dafür zahlen!!!

Ich bezahle gerne einen Beitrag für den Content der Öffentlich-Rechtlichen! Der Beitrag muss aber im Verhältnis dazu stehen, was ich als Konsument für das Geld erhaltet. Und beim besten Willen: Nie im Leben sind die gebotenen Inhalte 17,50 Euro im Monat wert!

Aber was kommt so rum durch die Rundfunkgebühren. Hier ein paar Hard Facts für das Jahr 2016:

  • 44.871.868 Beitragskonten haben 2016 7.978.041.425,77 Euro (knapp 7,8 Milliarden!!!) an Rundfunkgebühren gezahlt!
  • 90 Prozent der Zahler sind Privathaushalte, der Rest entfällt auf gewerbliche Gebührenzahler.

Und so verteilen sich die monatlichen 17,50 Euro:

  • 0,33 Euro erhalten die Landesmedienanstalt. Diese sind Aufsichtsbehörden für private Radio- und Fernsehprogramme und Internetangebote und werden von den jeweiligen Bundesländern unterhalten.
  • 0,48 Euro gibt es für das Deutschlandradio.
  • 4,32 Euro erhält das ZDF. Für alle Angebote - auch online.
  • 12,37 Euro bekommt die ARD - inklusive Erstes Deutsches Fernsehen, tagesschau24, One, ARD-Alpha, anteilig Phoenix, Kika, Arte und 3sat sowie Videotext- und Onlineangebote.

Der Bürger finanziert vor allem die Landesrundfunkanstalt, der er geografisch zugeordnet wird. Derart kassiert der Westdeutsche Rundfunk denn auch mit fast 1,2 Milliarden Euro am meisten. Und wie viel Geld fließt in die einzelnen Produktionen? Eine der jährlich 34 bis 39 neuen "Tatort"-Folgen kostet beispielsweise zwischen 1,3 bis 1,5 Millionen Euro - 14 Cent vom Gebührenanteil werden pro Monat für den "Tatort" und den "Polizeiruf 110" verwendet.

Wem Mord und Totschlag, gepaart mit solchen Zahlen, die sonntagabendliche Depression zu sehr anheizen und wer deshalb den "FilmMittwoch im Ersten" vorzieht, interessiert dann vielleicht, dass für die 90-minütigen Fernsehfilme der Minutenpreis für die Produktion im Schnitt bei 15.500 Euro brutto liegt. Somit ist auch der Mittwochabend nichts für schwache Tage. Das ZDF hat für die Übertragung einiger Champions-League-Spiele die vergangenen Jahre etwa 54 Millionen Euro hingeblättert. Nun ja, ich bin kein Tatort-Fan, den FilmMittwoch schaue ich nie und Polizeiruf 110 schon gar nicht! ^^

Eine Befreiung ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich, was auch verständlich ist. Was aber nicht verständlich ist, ist die Beitragspflicht bspw. wenn ein Bundesbürger erkrankt ist, und deswegen für mehrere Monate nicht zu Hause ist. Hier ist eine zeitweise Aussetzung der Beitragspflicht nicht möglich und nicht bedacht worden. Also ist jemand 6 Monate in Kur (medizinische Reha) zahlt er die Rundfunkgebühren schön weiter. Was nicht bedacht wird: Die Reha-Einrichtungen zahlen ebenfalls ihre Rundfunkbeiträge. Katching: Doppelt abkassiert. Oder jemand ist an Krebs erkrankt und ist für längere Zeit im Krankenhaus: Katching!

Unglaublich ist auch der Verdienst von den Mitarbeitern der ÖR! Tom Buhrow verdient mehr als Kanzlerin Merkel.

Eine Übersicht findet Ihr unter: Das verdienen die Mitarbeiter der Öffentlich-Rechtlichen!

Hiermit lade ich Euch alle herzlich dazu ein, diese Petition zu unterzeichnen, damit wieder ein FAIRER RUNDFUNKBEITRAG erhoben wird. Fair für das was geboten wird, sind 5,99 Euro im Monat!

Ich werde noch eine Facebook-Seite dazu erstellen, und ggf. eine Facebook-Gruppe. Ich werde versuchen die jüngere Generation auf Instagram abzuholen, und auf Twitter werde ich versuchen die Intellektuellen von einem niedrigeren Rundfunkbeitrag zu überzeugen.

Bis hierhin erst einmal vielen lieben Dank dafür, dass Ihr das alles gelesen habt. Kontaktdaten findet Ihr dann auf der Facebook-Seite. Schreiben könnt Ihr mir gerne an rundfunkbeitrag.begrenzen@gmail.com

Viele Grüße

Euer Rundfunkbeitrag-Begrenzen-Team

Was Intendanten, Direktoren und alle weiteren Mitarbeiter der Öffentlich-Rechtlichen verdienen!

Füge mal ein Übersicht an, in der Ihr sehen könnt, wie viel alle Mitarbeiter der ÖR verdienen. Der Intendant des WDR Tom Buhrow hat 2016 399.000 Euro brutto im Jahr verdient. ^^ Zum Vergleich: Unsere Bundeskanzlerin hat ein Jahresgehalt von 351.552 Euro (Stand: Sommer 2019). ^^

Das verdienen die Mitarbeiter der Öffentlich-Rechtlichen!

Das erklärt natürlich den hohen Rundfunkbeitrag. :/

Euer Rundfunkbeitrag-begrenzen-Team