Thomas Nowotny83071 Stephanskirchen, Germany
16 Apr 2019

Kaum zu glauben: Seit dem Start dieser Petition vor über zweieinhalb Jahren hat es Familie T. bis heute geschafft, im Ankerzentrum - ehemals ARE, "Aufnahme- und Rückführungseinrichtung" - in Ingolstadt zu überleben. Ohne abschließbare Zimmer oder Waschräume, ohne Kochmöglichkeit, ohne Kinderbetreuung. Trotz schwerster psychischer Beeinträchtigung der Mutter.

Zahlreiche Fachärztinnen und -ärzte hatten sie untersucht,, verschiedene gravierende Diagnosen gestellt, und auch ein ehemaliger Chefarzt der Psychiatrie, der von der Regierung von Oberbayern mit einem Gutachten beauftragt war, stellte fest, dass die Frau nicht reisefähig ist.

Kein Problem für die Regierung von Oberbayern - sie beauftragen einfach einen neuen Mediziner, und sie fanden einen willfährigen Gehilfen ihres Abschiebewahns. Er begutachtete die Frau so intensiv, dass sie sich anschließend in stationäre psychiatrische Behandlung begeben musste, und stellte im Gutachten ihre Reisefähigkeit fest.

Deshalb wäre Familie T.  vorletzte Woche um ein Haar abgeschoben worden - nur ein technischer Defekt am Sammelcharter verhinderte das.

Sie brauchen unsere Hilfe - Geld für Anwältin und Gegengutachten, öffentlichen Druck, Solidarität. Bitte spenden Sie für Familie T. und für andere  Menschen in Ankerzentren!  

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