Gegen Sportunterricht in Corona-Zeiten

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Die momentane Corona-Pandemie belastet die Gesellschaft noch immer und zwingt uns alle, unser alltägliches Leben drastisch einzuschränken. Daher ist es nicht nachvollziehbar, dass nach wie vor Schulsport in Sporthallen stattfindet, wohingegen jegliche andere Sportvereine den Betrieb einstellen mussten. Als Grund dieser berechtigten Einschränkung galt einerseits, dass zu viele Menschen mehrerer Haushalte in Kontakt wären und dass andererseits die erforderliche Frischluftzufuhr nicht gewährleistet werden könnten. 

Momentan unterliegt der allgemeine Schulsport keinem einheitlichen Konzept bezüglich der Corona-Schutzmaßnahmen, weshalb der Unterricht in manchen Schulen mit und in anderen wiederum ohne Mund-Nasen-Schutz vollzogen wird. Fest steht jedoch, dass sich beides negativ auf die Schüler*innen auswirkt: Demnach erhöht der Verzicht auf einen Mund-Nasen-Schutz während sportlicher Aktivitäten das Ansteckungsrisiko, hingegen ist das Tragen jener Masken unzumutbar und gewährleistet noch lange nicht den gesundheitlichen Schutz aller Schüler*innen.

Aufgrund dessen fordern wir das temporäre Aussetzen des Sportunterrichtes in Schulen und setzen anstelle dessen auf Distanzlernen, das beispielsweise durch Home-Workouts, Videokonferenzen oder Joggingeinheiten erfolgen könnte. Ein genaueres Konzept sollte jedoch durch das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen und durch die verantwortlichen Sportlehrer*innen erstellt werden.

Um die Gesundheit aller Schüler*innen zu schützen, bitten wir um eure aktive Unterstützung und fordern ein nachvollziehbares und den Umständen entsprechendes Konzept für den Sportunterricht in Zeiten einer globalen Pandemie. Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen, weshalb es jetzt daran liegt dem Ansteckungsrisiko entgegenzutreten, gemäß der  steigenden Infektionszahlen zu handeln und gleichzeitig ein pandemietaugliches Sportkonzept für alle Schüler*innen zu entwerfen.  

Eure Ansprechpartner*innen des Gymnasium Broichs Mülheim Ruhr:

Amelie Rust, Elisa Philipp und David Petrovic