Rettet den Wolf im Kreis Pinneberg - Er will nicht sterben!

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In ihrem Bericht vom 31.01.2019 (http://t1p.de/v63k) rechtfertigen sie den Abschuss eines angeblich verhaltensauffälligen Wolf im südlichen Schleswig-Holstein (Kreis Pinneberg).

Der Wolf ist in Deutschland streng geschützt. Tiere dürfen nur dann getötet werden, wenn von ihnen eine Gefahr für den Menschen ausgeht oder ein großer wirtschaftlicher Schaden durch sie zu erwarten ist. Den wirtschaftlichen Schaden, den Sie hier wahrscheinlich meinen, ist die Tatsache, dass mehrere Schafe gerissen wurden. Natürlich ist das tragisch. Aber man müsste direkt hier ansetzen, um über den "angemessenen Herdenschutz" nachzudenken. Anscheinend war der Herdenschutz nicht angemessen und es müssen weitere Vorkehrungen und Diskussionen entstehen, um so was in Zukunft zu vermeiden.

Ebenso betonen Sie, dass in diesem speziellen Fall der Abschuss des Tieres trotz des strengen Artenschutzes nötig sei. Das Töten sollte nie die erste Option sein. Es gibt immer einen Plan B. 

Das Leben sollte zählen! Das Tier geht nur seinem genetischen Instinkt nach. Die Tiere deswegen zu töten ist nicht nur verwerflich, sondern grenzt schon an Speziesismus.

Erklären Sie mir Jan Philipp Albrecht (Bündnis 90/Die Grünen), was der Wolf dafür kann? Er ist, wie er ist. Ich denke, es sollten andere Möglichkeiten in Betracht gezogen werden, um Schafe und Wölfe zu schützen!

Dass Sie sich zum Ziel gesetzt haben, die Koexistenz von Wolf und Mensch in der Kulturlandschaft zu ermöglichen ist ein guter Ansatz. Aber bitte denken Sie daran, das Töten sollte dort nicht vorkommen. Warten Sie nicht länger damit, sondern verändern sie etwas zum Guten.


Ich fordere Sie auf, den Beschluss für den Abschuss zurückzuziehen und einen andere Weg einzuschlagen!

 

Petition von Wolfsschutz Deutschland e.V.: 

https://www.change.org/p/bundesministerium-für-umwelt-naturschutz-und-nukleare-sicherheit-bundesministerin-svenja-schulze-der-wolf-gehört-zu-deutschland