
Seehunde und Kegelrobben stellen mit den Schweinswalen gemeinsam die wichtigsten Prädatoren unserer Meere und sie sind Seismographen für deren Zustand.
Dieser wird immer belasteter durch die unterschiedlichsten Arten eingetragener Schadstoffe und das Eindringen in ihren Lebensraum und Stören durch Menschen direkt.
Mütter werden von Heulern getrennt, die zum Großteil erschossen werden.
Nur ein kleiner Teil der Tiere landet in den touristisch motivierten Auffangstationen.
Auch wird dort an ihnen geforscht.
Wenn Robben mit aufgeschlitzten Bäuchen zu finden sind, spricht das vermutlich von einem auch deutlich ausgesprochenen öffentlichen Hass der menschlichen Nahrungskonkurrenten, die um ihren Fisch bangen...
Wenn aber angesichts des schweren Standes dieser wichtigen Tiere in dem sensiblen Ökosystem Meer noch immer mehr Seehunde in Schleswig-Holstein offiziell erschossen als in Not geratene in einer von den Fundstellen weit entfernt gelegenen Seehundstation (Friedrichskoog) aufgepäppelt werden, wenn die Verantwortung für diese Tiere komplett in die Hände der Landesjägerschaft gegeben wird, weil diese sowohl die Seehundstation als auch die Seehundjäger stellt, die ohne Hinzuziehung eines Tierarztes einfach erschießen können, dann ist das eine schockierende Situation, gegen die wir uns erheben müssen.
Wir tun das seit mehreren Jahren und inzwischen mit uns über 82.000 Menschen in unserer Petition.
Bitte unterstützt auch Ihr sie:
www. change.org/seehunde
Danke!