Minijobs erhalten - Pflege stärken!

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Das Problem

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

jeden Tag leisten Millionen Menschen in Deutschland ihren Beitrag – im Beruf, in der Familie und in der Pflege. Viele von ihnen sind auf Minijobs und Unterstützungsleistungen der Pflegeversicherung angewiesen, um ihren Alltag finanziell bewältigen zu können.

Minijobs sind für viele Rentnerinnen und Rentner eine unverzichtbare Möglichkeit, ihre oft geringe Rente aufzubessern. Studierende finanzieren damit ihr Studium, Alleinerziehende sichern den Lebensunterhalt ihrer Familien, Menschen mit Behinderungen und pflegende Angehörige schaffen sich ein dringend benötigtes zusätzliches Einkommen.

Auch zahlreiche Betriebe – etwa in der Gastronomie, im Einzelhandel, im Handwerk, in privaten Haushalten oder in der Gebäudereinigung – sind auf Minijobber angewiesen. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zum Funktionieren unseres Arbeitsmarktes.

Ebenso unverzichtbar sind die Unterstützungsleistungen der Pflegeversicherung. Der Entlastungsbetrag ermöglicht vielen pflegebedürftigen Menschen, Haushaltshilfen oder Betreuungsangebote in Anspruch zu nehmen. Dadurch können sie länger selbstbestimmt in ihrer vertrauten Umgebung leben. Gleichzeitig werden Angehörige entlastet, die häufig täglich große Verantwortung übernehmen.

Im Zuge der aktuellen Reformdiskussionen stehen sowohl die Zukunft der Minijobs als auch Leistungen der Pflegeversicherung zur Debatte. Sollten Minijobs erheblich eingeschränkt oder Unterstützungsleistungen für Pflegebedürftige gekürzt werden, hätte dies weitreichende Folgen. Viele Menschen würden eine wichtige Einkommensquelle oder notwendige Hilfen verlieren. Zudem besteht die Gefahr, dass legale Beschäftigung zurückgeht und einzelne Tätigkeiten in die Schwarzarbeit abwandern könnten. Dieses Risiko sollte bei politischen Entscheidungen sorgfältig berücksichtigt werden.

Wir brauchen eine Sozialpolitik, die Menschen stärkt, Eigenverantwortung unterstützt und gesellschaftliches Engagement anerkennt – nicht eine Politik, die bewährte Strukturen ohne tragfähige Alternativen infrage stellt.

Wir fordern deshalb:

den Erhalt der Minijobs als flexible und wichtige Beschäftigungsform,

den vollständigen Erhalt der Unterstützungsleistungen für Pflegebedürftige, insbesondere des Entlastungsbetrages,

eine bessere Unterstützung pflegender Angehöriger,

Reformen, die sich an der Lebenswirklichkeit der Menschen orientieren und soziale Sicherheit stärken.

Arbeit muss sich lohnen. Pflege muss unterstützt werden. Soziale Sicherheit darf nicht dem Rotstift zum Opfer fallen.

Bitte unterstützen Sie diese Petition mit Ihrer Unterschrift und teilen Sie sie mit Familie, Freunden und Bekannten. Jede Stimme setzt ein Zeichen für soziale Verantwortung, faire Arbeitsmöglichkeiten und die Unterstützung pflegebedürftiger Menschen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Herzliche Grüße

Christina Zgoll

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