

Minijobs erhalten – Flexibilität, Teilhabe und finanzielle Sicherheit schützen
Das Problem
Minijobs sind ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Arbeitswelt. Sie schaffen flexible Erwerbsmöglichkeiten für Studierende, Rentnerinnen und Rentner, Eltern, Menschen in Weiterbildung sowie für Personen, die aus gesundheitlichen, familiären oder persönlichen Gründen nur begrenzt arbeiten können.
Für viele Menschen sind Minijobs der Einstieg oder Wiedereinstieg in Beschäftigung. Sie bauen Brücken: zu Qualifizierung, zu sozialer Teilhabe, zu beruflicher Orientierung und nicht selten auch zu sozialversicherungspflichtiger Arbeit.
Doch Minijobs sind für viele längst nicht nur ein „Nebenverdienst“. Immer mehr Menschen gehen bereits einer Vollzeitbeschäftigung nach und sind trotzdem auf einen zusätzlichen Minijob angewiesen, weil das Einkommen aus dem Hauptjob nicht ausreicht, um Miete, Energie, Lebensmittel, Mobilität und andere Lebenshaltungskosten zu bezahlen. Für diese Menschen ist der Minijob kein Luxus, sondern eine notwendige finanzielle Stütze.
Gleichzeitig ist es vielen Arbeitgebern im Hauptjob wirtschaftlich nicht möglich, dauerhaft Überstunden, Stundenaufstockungen oder höhere Löhne anzubieten. Gerade kleine und mittlere Betriebe stehen selbst unter erheblichem Kostendruck. Ein zusätzlicher Minijob bei einem anderen Arbeitgeber kann deshalb für Beschäftigte eine flexible Möglichkeit sein, die eigene Existenz zu sichern, ohne den Hauptarbeitgeber zusätzlich zu belasten.
Auch für kleine und mittlere Unternehmen, Vereine, Kultur- und Sozialbetriebe sind Minijobs essenziell. Sie ermöglichen bedarfsgerechte Einsatzpläne, sichern Öffnungszeiten, Veranstaltungen, Pflege- und Betreuungsangebote und helfen dabei, Auftragsspitzen abzufedern. Ohne diese flexible Beschäftigungsform drohen Angebotseinschränkungen, höhere Preise, längere Wartezeiten und das Wegbrechen lokaler Strukturen – besonders dort, wo Personal ohnehin knapp ist.
Minijobs stabilisieren viele Bereiche unseres Alltags:
- Gastronomie, Handel, Tourismus und Kultur sind auf flexible Aushilfen angewiesen, damit Betriebe zuverlässig öffnen und Veranstaltungen stattfinden können.
- Bildungs-, Pflege- und Sozialangebote profitieren von kurzfristigen Vertretungen, die Versorgungslücken schließen.
- Familienhaushalte, Nachbarschaftshilfen und ehrenamtsnahe Tätigkeiten erhalten wichtige Unterstützung.
- Beschäftigte mit Vollzeitjob erhalten eine zusätzliche Möglichkeit, ihr Einkommen eigenverantwortlich aufzubessern, wenn der Hauptlohn nicht zum Leben reicht.
Eine Abschaffung oder massive Einschränkung von Minijobs würde:
- Menschen mit geringer verfügbarer Arbeitszeit vom Arbeitsmarkt ausschließen.
- Den finanziellen Spielraum vieler Beschäftigter drastisch einschränken.
- Menschen treffen, die trotz Vollzeitjob auf einen Nebenverdienst angewiesen sind.
- Einstiegschancen und berufliche Orientierung erschweren, insbesondere für Jugendliche, Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger sowie Rückkehrende nach Elternzeit.
- Kleine Betriebe, Vereine und soziale Einrichtungen überlasten, die keine starre Personaldecke finanzieren können.
- Alltagsnahe Dienstleistungen, Öffnungszeiten und lokale Angebote gefährden
Natürlich müssen Missbrauch, Scheinselbstständigkeit, unfreiwillige Dauer-Minijobs und fehlende Perspektiven kritisch betrachtet werden. Aber die Lösung kann nicht darin bestehen, eine Beschäftigungsform abzuschaffen, auf die Millionen Menschen und viele Betriebe angewiesen sind.
Statt Abschaffung braucht es eine moderne Weiterentwicklung:
- Bürokratieabbau und digitale Verfahren, damit Beschäftigung fair, transparent und einfach bleibt.
- Klare Leitplanken gegen Missbrauch und unfreiwillige Dauer-Minijobs.
- Bessere Übergänge in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, wo dies möglich und gewünscht ist.
- Verständliche Informations- und Beratungsangebote zu Rechten, Mindestlohn, Rentenoptionen und sozialer Absicherung.
- Einen realistischen Blick auf die Lebenswirklichkeit von Menschen, deren Haupteinkommen trotz Arbeit nicht ausreicht.
Wir fordern den Erhalt der Minijobs als flexible und rechtssichere Beschäftigungsform – mit intelligenten Reformen statt radikalem Kahlschlag.
Minijobs bedeuten Chancen, Teilhabe, Versorgungssicherheit und für viele Menschen ganz konkret finanzielle Stabilität. Wer Minijobs pauschal abschafft, löst nicht das Problem zu niedriger Einkommen oder steigender Lebenshaltungskosten. Er nimmt vielen Menschen lediglich eine wichtige Möglichkeit, selbstbestimmt für ihre Existenz zu sorgen.
Wir appellieren an Gesetzgeber und Verantwortliche, Minijobs zu erhalten und praxisnah zu verbessern – für einen Arbeitsmarkt, der Leistung, Fairness, wirtschaftliche Realität und die Lebenswirklichkeit der Menschen gleichermaßen respektiert.
Unterzeichne diese Petition, um flexible Arbeit, die Handlungsfähigkeit kleiner Betriebe und die finanzielle Teilhabe vieler Menschen zu bewahren.

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Das Problem
Minijobs sind ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Arbeitswelt. Sie schaffen flexible Erwerbsmöglichkeiten für Studierende, Rentnerinnen und Rentner, Eltern, Menschen in Weiterbildung sowie für Personen, die aus gesundheitlichen, familiären oder persönlichen Gründen nur begrenzt arbeiten können.
Für viele Menschen sind Minijobs der Einstieg oder Wiedereinstieg in Beschäftigung. Sie bauen Brücken: zu Qualifizierung, zu sozialer Teilhabe, zu beruflicher Orientierung und nicht selten auch zu sozialversicherungspflichtiger Arbeit.
Doch Minijobs sind für viele längst nicht nur ein „Nebenverdienst“. Immer mehr Menschen gehen bereits einer Vollzeitbeschäftigung nach und sind trotzdem auf einen zusätzlichen Minijob angewiesen, weil das Einkommen aus dem Hauptjob nicht ausreicht, um Miete, Energie, Lebensmittel, Mobilität und andere Lebenshaltungskosten zu bezahlen. Für diese Menschen ist der Minijob kein Luxus, sondern eine notwendige finanzielle Stütze.
Gleichzeitig ist es vielen Arbeitgebern im Hauptjob wirtschaftlich nicht möglich, dauerhaft Überstunden, Stundenaufstockungen oder höhere Löhne anzubieten. Gerade kleine und mittlere Betriebe stehen selbst unter erheblichem Kostendruck. Ein zusätzlicher Minijob bei einem anderen Arbeitgeber kann deshalb für Beschäftigte eine flexible Möglichkeit sein, die eigene Existenz zu sichern, ohne den Hauptarbeitgeber zusätzlich zu belasten.
Auch für kleine und mittlere Unternehmen, Vereine, Kultur- und Sozialbetriebe sind Minijobs essenziell. Sie ermöglichen bedarfsgerechte Einsatzpläne, sichern Öffnungszeiten, Veranstaltungen, Pflege- und Betreuungsangebote und helfen dabei, Auftragsspitzen abzufedern. Ohne diese flexible Beschäftigungsform drohen Angebotseinschränkungen, höhere Preise, längere Wartezeiten und das Wegbrechen lokaler Strukturen – besonders dort, wo Personal ohnehin knapp ist.
Minijobs stabilisieren viele Bereiche unseres Alltags:
- Gastronomie, Handel, Tourismus und Kultur sind auf flexible Aushilfen angewiesen, damit Betriebe zuverlässig öffnen und Veranstaltungen stattfinden können.
- Bildungs-, Pflege- und Sozialangebote profitieren von kurzfristigen Vertretungen, die Versorgungslücken schließen.
- Familienhaushalte, Nachbarschaftshilfen und ehrenamtsnahe Tätigkeiten erhalten wichtige Unterstützung.
- Beschäftigte mit Vollzeitjob erhalten eine zusätzliche Möglichkeit, ihr Einkommen eigenverantwortlich aufzubessern, wenn der Hauptlohn nicht zum Leben reicht.
Eine Abschaffung oder massive Einschränkung von Minijobs würde:
- Menschen mit geringer verfügbarer Arbeitszeit vom Arbeitsmarkt ausschließen.
- Den finanziellen Spielraum vieler Beschäftigter drastisch einschränken.
- Menschen treffen, die trotz Vollzeitjob auf einen Nebenverdienst angewiesen sind.
- Einstiegschancen und berufliche Orientierung erschweren, insbesondere für Jugendliche, Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger sowie Rückkehrende nach Elternzeit.
- Kleine Betriebe, Vereine und soziale Einrichtungen überlasten, die keine starre Personaldecke finanzieren können.
- Alltagsnahe Dienstleistungen, Öffnungszeiten und lokale Angebote gefährden
Natürlich müssen Missbrauch, Scheinselbstständigkeit, unfreiwillige Dauer-Minijobs und fehlende Perspektiven kritisch betrachtet werden. Aber die Lösung kann nicht darin bestehen, eine Beschäftigungsform abzuschaffen, auf die Millionen Menschen und viele Betriebe angewiesen sind.
Statt Abschaffung braucht es eine moderne Weiterentwicklung:
- Bürokratieabbau und digitale Verfahren, damit Beschäftigung fair, transparent und einfach bleibt.
- Klare Leitplanken gegen Missbrauch und unfreiwillige Dauer-Minijobs.
- Bessere Übergänge in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, wo dies möglich und gewünscht ist.
- Verständliche Informations- und Beratungsangebote zu Rechten, Mindestlohn, Rentenoptionen und sozialer Absicherung.
- Einen realistischen Blick auf die Lebenswirklichkeit von Menschen, deren Haupteinkommen trotz Arbeit nicht ausreicht.
Wir fordern den Erhalt der Minijobs als flexible und rechtssichere Beschäftigungsform – mit intelligenten Reformen statt radikalem Kahlschlag.
Minijobs bedeuten Chancen, Teilhabe, Versorgungssicherheit und für viele Menschen ganz konkret finanzielle Stabilität. Wer Minijobs pauschal abschafft, löst nicht das Problem zu niedriger Einkommen oder steigender Lebenshaltungskosten. Er nimmt vielen Menschen lediglich eine wichtige Möglichkeit, selbstbestimmt für ihre Existenz zu sorgen.
Wir appellieren an Gesetzgeber und Verantwortliche, Minijobs zu erhalten und praxisnah zu verbessern – für einen Arbeitsmarkt, der Leistung, Fairness, wirtschaftliche Realität und die Lebenswirklichkeit der Menschen gleichermaßen respektiert.
Unterzeichne diese Petition, um flexible Arbeit, die Handlungsfähigkeit kleiner Betriebe und die finanzielle Teilhabe vieler Menschen zu bewahren.

Die Entscheidungsträger*innen

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Petition am 24. Juni 2026 erstellt