Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt
Jul 22, 2020

Wir protestieren gegen Subway, weil die Restaurants der Kette täglich Fleisch von Hühnern verkaufen, die unter qualvollen Bedingungen leben und sterben mussten. Die EU-Tierschutzgesetze schützen die Hühner nicht ausreichend und sie leiden vor allem unter massiven gesundheitliche Problemen durch Überzüchtung, drangvolle Enge, Trostlosigkeit in den Ställen sowie unter der mangelhaften Betäubung vor der Schlachtung. 

Zudem wird derzeit wieder besonders deutlich, dass die billige, tierquälerische Fleischproduktion auch unserer Gesundheit, dem Klima und unsere Umwelt am Ende einen hohen Preis abverlangt. Umso wichtiger ist es, dass so große Unternehmen wie Subway nun Verantwortung zeigen und das Thema Tierschutz ganz weit oben auf die Agenda setzen.

Die Europäische Masthuhn-Initiative ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ihr Ziel ist es, die oben genannten Probleme möglichst zu lindern. Gleichzeitig müssen die Preisaufschläge, die die höheren Tierschutzstandards mit sich bringen, für die Unternehmen machbar sein. Insgesamt haben sich bereits mehr als 300 Unternehmen weltweit dazu verpflichtet, ihre Standards entsprechend der Kriterien der Masthuhn-Initiative anzuheben. Auch Subway ist in den USA und Kanada bereits seit 2017 dabei. 

Daher appellieren wir an Subway, sich nicht weiterhin gegen machbare Veränderungen zu sträuben und sich auch in Europa zu verpflichten, höhere Tierschutzstandards in der Hühnermast zu etablieren!

Machen Sie mit uns auf das tägliche Leid der Hühner aufmerksam: bei Facebook, Twitter, Instagram oder LinkedIn. Nehmen Sie dazu einfach an der Facebook-Veranstaltung zur Aktionswoche vom 22. bis zum 29. Juli teil und erfahren Sie dort, wie es weitergeht: https://www.facebook.com/events/318560932642893

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