署名活動についてのお知らせALTERSARMUT 43%Rente ist zu wenig !Änderung des GG 12a-wie es die AEMR in Art. 23 besagenWohnungsnot befeuert die Altersarmut
Marko KielingAL, ドイツ
2018/04/22
Vielen Menschen mittleren Alters, die kein Eigenheim finanzieren können, droht die Armut im Alter. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie. Die Autoren halten mehr staatliche Anstrengungen zur Förderung von Wohneigentum für nötig. Das geplante Baukindergeld sei nicht ausreichend. Wer heute über 50 Jahre alt ist, nicht zu den Spitzenverdienern gehört, womöglich lange studiert hat und keine Eigentumswohnung besitzt, dem droht Armut im Alter - zumindest, wenn er in einer Großstadt wie Berlin oder München leben will. Das ist ein Ergebnis einer Studie des Pestel-Instituts in Hannover, die am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde. "Sind die über 55-Jährigen eigentlich noch zu retten?", fragte bei der Präsentation der Leiter des Instituts, Matthias Günther. Das klang provokativ, war aber durchaus ernst gemeint. Gerade Alleinstehenden oder Menschen mit unterbrochener Berufsbiografie drohe ohne Wohneigentum im Rentenalter Armut. Schon eine kleine Eigentumswohnung könne das verhindern, sagte Günther. "Es geht nicht darum, Wohneigentum aufzubauen, um es großartig weiterzuvererben. Es geht darum, den Rentenschock zu vermeiden." Realistisch sei das für viele aber nur mit staatlicher Hilfe und jenseits begehrter Metropolen. Auch Paare mit mittlerem Einkommen müssen Altersarmut fürchten Nach den Berechnungen des Pestel-Instituts werden 40 Prozent der heute 45- bis 55-Jährigen weniger als 800 Euro Rente pro Monat zur Verfügung haben. "Mit der Rente sackt für diese Menschen das Geld, das sie monatlich zur Verfügung haben, rapide nach unten. Gleichzeitig sind Miete, Heiz- und Nebenkosten weiter fix", sagt Günther. Für sie bestehe die konkrete Gefahr, "sich arm zu wohnen". Haben sie keine Zusatzeinkünfte, bleibe ihnen nach Abzug der Miete beim Renteneintritt so wenig zum Leben, dass sie auf die staatliche Grundsicherung angewiesen sein werden. Ein solches Szenario droht nach der Untersuchung keineswegs nur Menschen, die im untersten Lohnsegment beschäftigt sind. Auch Paare mit mittlererem Einkommen oder Akademiker mit langen Studienzeiten, die spät mit Rentenzahlungen begonnen haben oder ein paar unbezahlte Praktika im Ausland absolviert haben, müssen demnach ohne Wohneigentum Altersarmut befürchten. Quelle: Süddeutsche Zeitung http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/immobilien-wohnungsnot-befeuert-die-altersarmut-1.3949751 18. April 2018
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