Обновление к петицииALTERSARMUT 43%Rente ist zu wenig !Änderung des GG 12a-wie es die AEMR in Art. 23 besagenBonus für Verleger auf Kosten der Zusteller?
Marko KielingAL, Германия
22 Mar 2018
Die Große Koalition will bei Zeitungszustellern die Rentenbeiträge für Arbeitgeber massiv kürzen. Kritiker befürchten eine Aushöhlung des Mindestlohns - und niemand will dafür verantwortlich sein. Von Hendrik Maaßen, NDR Ingo Janßens Arbeitstag beginnt morgens um halb vier, irgendwo zwischen Carolinensiel und Aurich in Ostfriesland. Mit dem Auto fährt der 43-Jährige jeden Morgen 120 Zeitungen durch die versprengten Dörfer aus. Viel Geld verdient er damit nicht, doch trotz des frühen Aufstehens macht ihm die Arbeit Spaß. "Es gibt noch viele ältere Leute, die Zeitung lesen und für die gehört es dazu, dass der Zeitungsbote morgens kommt. Einige warten auch schon, sind früh auf, damit sie ihre Zeitung lesen können." Zusteller wie Janßen sichern für viele Menschen im ländlichen Raum den Zugang zur Tagespresse. Doch für die Verlage sind sie auch ein Kostenfaktor, gerade in Zeiten, in denen Werbeerlöse und Abonnentenzahlen schrumpfen. Seit Januar gilt der Mindestlohn flächendeckend, bis dahin hatte es für die Verlage noch Ausnahmeregelungen gegeben. Setzen sich die Lobbyisten durch? BDZV-Präsident Döpfner konnte sich mit seinen Forderungen offenbar durchsetzen. Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE und Präsident des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), forderte zuletzt in seinem Neujahrsgruß, die Zeitungszustellung müsse "durch geeignete Maßnahmen für die Verlage finanzierbar bleiben. Die neue Bundesregierung muss zügig über entsprechende Sicherungsmaßnahmen entscheiden." Eine dieser "Sicherungsmaßnahmen" ist offenbar die Kürzung der Sozialabgaben. Im sonst eher allgemein gehaltenen Koalitionsvertrag heißt es erstaunlich präzise: "Zur Sicherung der bundesweiten Versorgung mit Presseerzeugnissen für alle Haushalte - in Stadt und Land gleichermaßen - wird bei Minijobs von Zeitungszustellerinnen und Zeitungszustellern der Beitrag zur Rentenversicherung, den die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber zu tragen haben, befristet für die Dauer von fünf Jahren bis zum 31. Dezember 2022, von 15 auf fünf Prozent abgesenkt." weiter lesen unter Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/renten-zeitungszusteller-101.html Stand: 21.03.2018
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