Seit dem Start dieser Petition habe ich versucht, weiterhin innerhalb der geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen zu arbeiten.
Ich war bereits längere Zeit in meinem Job tätig und habe dort auch über mehrere Monate hinweg eine Maske getragen. In meiner Tätigkeit handelte es sich um eine Bürotätigkeit mit Telefon- und E-Mail-Kontakt; meine Arbeit wurde ohne Beanstandungen ausgeführt.
Erst nachdem ich von einer Person aus der Geschäftsführung persönlich gesehen wurde, verlor ich meinen Arbeitsplatz – trotz ärztlichen Attests aus psychischen Gründen und obwohl meine berufliche Tätigkeit zuvor kein Problem dargestellt hatte.
Parallel dazu stehe ich seit Monaten in schriftlichem Austausch mit dem zuständigen Bundesministerium, um eine klare und verbindliche Auskunft zur Anwendung des Anti-Gesichtsverhüllungsgesetzes zu erhalten. Insbesondere geht es um die Frage, wie gesundheitliche Gründe – auch psychische – bewertet werden und wie willkürliche Einzelfallentscheidungen verhindert werden sollen.
Bis heute fehlt eine eindeutige Klärung. Diese Rechtsunsicherheit hat reale Konsequenzen: Für Betroffene bedeutet sie nicht nur ständige Rechtfertigung, sondern auch den Verlust der beruflichen Existenz.
Ich teile dieses Update, um sichtbar zu machen, dass dieses Gesetz keine theoretische Debatte ist, sondern konkrete Auswirkungen auf das Leben realer Menschen hat.
Ich möchte Betroffene ausdrücklich dazu ermutigen, auch weiterhin Diskriminierungserfahrungen zu dokumentieren und Berichte zu verfassen – selbst dann, wenn ähnliche Situationen erneut auftreten. Jede dokumentierte Erfahrung ist wichtig und trägt zur Sichtbarkeit dieser Problematik bei. https://rodger39506.softr.app/
Falls jemand über diese Themen sprechen möchte oder Unterstützung anbieten kann, bin ich unter folgender E-Mail-Adresse erreichbar:
📧 sevalsert123@gmail.com