Mehr Therapieplätze – damit niemand in der Krise alleine bleibt!

Das Problem

Ich bin Sargträgerin und heute habe ich eine 17-Jährige zu Grabe getragen. Sie hat sich das Leben genommen, weil sie drei Jahre lang vergeblich versucht hat, einen Therapieplatz zu finden. Sie ist Opfer eines Systems, das psychische Gesundheit nicht ernst genug nimmt – und sie steht stellvertretend für viele andere.

Das Problem liegt nicht an der mangelnden Bereitschaft, Hilfe zu suchen, sondern daran, dass diese Hilfe nicht verfügbar ist:

Es gibt zu wenige ausgebildete Therapeut:innen, weil die Ausbildung teuer, langwierig und stark reglementiert ist.
Die Nachfrage nach Therapieplätzen steigt seit Jahren, besonders durch die wachsenden Belastungen der Pandemie.
Bürokratische Hürden und eine veraltete Bedarfsplanung verhindern, dass mehr Therapeut:innen mit Krankenkassen abrechnen dürfen.
Die Vergütung von Psychotherapeut:innen ist oft so niedrig, dass viele nicht genug Kapazitäten für Kassenpatient:innen anbieten können.
Das muss sich ändern:
Wir brauchen mehr Ausbildungsplätze, eine modernisierte Bedarfsplanung, faire Vergütungen und einen stärkeren Fokus auf Prävention. Menschen, die Hilfe suchen, dürfen nicht jahrelang warten müssen – denn oft ist es dann zu spät.

Dieser Tod hätte verhindert werden können. Es liegt in unserer Verantwortung, dafür zu sorgen, dass so etwas nicht immer wieder passiert. Lasst uns dieses Thema sichtbar machen. Für sie. Für alle, die kämpfen. Für eine bessere Zukunft

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Alev SchmidtPetitionsstarter*in

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Das Problem

Ich bin Sargträgerin und heute habe ich eine 17-Jährige zu Grabe getragen. Sie hat sich das Leben genommen, weil sie drei Jahre lang vergeblich versucht hat, einen Therapieplatz zu finden. Sie ist Opfer eines Systems, das psychische Gesundheit nicht ernst genug nimmt – und sie steht stellvertretend für viele andere.

Das Problem liegt nicht an der mangelnden Bereitschaft, Hilfe zu suchen, sondern daran, dass diese Hilfe nicht verfügbar ist:

Es gibt zu wenige ausgebildete Therapeut:innen, weil die Ausbildung teuer, langwierig und stark reglementiert ist.
Die Nachfrage nach Therapieplätzen steigt seit Jahren, besonders durch die wachsenden Belastungen der Pandemie.
Bürokratische Hürden und eine veraltete Bedarfsplanung verhindern, dass mehr Therapeut:innen mit Krankenkassen abrechnen dürfen.
Die Vergütung von Psychotherapeut:innen ist oft so niedrig, dass viele nicht genug Kapazitäten für Kassenpatient:innen anbieten können.
Das muss sich ändern:
Wir brauchen mehr Ausbildungsplätze, eine modernisierte Bedarfsplanung, faire Vergütungen und einen stärkeren Fokus auf Prävention. Menschen, die Hilfe suchen, dürfen nicht jahrelang warten müssen – denn oft ist es dann zu spät.

Dieser Tod hätte verhindert werden können. Es liegt in unserer Verantwortung, dafür zu sorgen, dass so etwas nicht immer wieder passiert. Lasst uns dieses Thema sichtbar machen. Für sie. Für alle, die kämpfen. Für eine bessere Zukunft

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