

Manifest für eine Reform mit Inhalten
Das Problem
für eine KirchGemeindePlus Reform mit Inhalten
Das Manifest fordert:
- Die Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich braucht für die laufende Reform unter der Leitung des Kirchenrates einen klaren inhaltlichen Strategieprozess. Kirchenrat, Synode und Kirchgemeinden entwickeln diese Strategie und die Zielsetzungen gemeinsam und sorgen dafür, dass verschiedene Lebenswelten einbezogen sind. Die Umsetzung der Strategie soll – dem Grundsatz der Subsidiarität verpflichtet – möglichst basisnah in den Kirchgemeinden wahrgenommen werden. (weiter Erläuterungen zu Forderung 1 finden Sie hier)
- Die Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich soll sich als Teil der Zivilgesellschaft verstärkt am gesellschaftspolitischen Diskurs beteiligen und sich in Offenheit gegenüber der ganzen Gesellschaft aktiv in die Wertediskussion einbringen.
Die Kirche steht ein für:
- die Würde des Menschen
- eine offene Gesellschaft des Respekts und der Solidarität
- den Widerstand gegen Ungerechtigkeit und Unrecht jeglicher Art
- die Versöhnung und Vergebung
- die Bewahrung der Schöpfung
- die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts
(weiter Erläuterungen zu Forderung 2 finden Sie hier)
Dieses Manifest wurde von Mitgliedern der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich auf eigene Initiative verfasst. Sie sind überzeugt, dass die mit der Reform KGPlus begonnene Anpassung der aktuellen kirchlichen Strukturen aufgrund von gesellschaftlichen und demografischen Veränderungen nötig ist.
Mit diesem Manifest wollen sie eine weiterführende Diskussion über die Ziele und Aufgaben der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich anstossen - aus der Überzeugung, dass sich die Reform darauf ausrichten muss und nicht auf die strukturelle Ebene beschränkt bleiben darf.
Unterzeichnerinnen und Unterzeichner dieses Manifests fordern, dass der Kirchenrat als zentralen Teil des Reformprozesses eine breite inhaltliche und theologische Diskussion führt und diese mit den gesellschafts- und sozialpolitischen Herausforderungen in Gegenwart und Zukunft in Beziehung setzt. Mit dem initiierten Reformprozess soll zusammen mit den Kirchgemeinden auf der Grundlage des christlichen Auftrags eine klare inhaltliche Strategie mit entsprechenden Zielsetzungen für die Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kanton Zürich erarbeitet werden.
Das Manifest (PDF)
Erläuterungen zum Manifest (PDF)
Presse:
NZZ - 13. Jan 2017 (Thomas Ribi)
Ref.ch - Portal der Reformierten - 18. Jan 2017 (Susanne Leuenberger)
Zürichsee Zeitung - 14. Feb. 2017 (Andrea Baumann)
Informative Links zum Thema:
10 Thesen zu Pfarramt und Kirche
Im November 2015 ist der Pfarrverein an die Mitglieder der Synode gelangt mit der Bitte um einen Zwischenhalt im Prozess Kirchgemeindeplus. Unter anderem wurde das Fehlen einer theologischen Debatte konstatiert.
zur Webseite
Reformierte Kirche Kanton Zürich: KirchGemeindePlus - Die Zukunft jetzt an die Hand nehmen
zur Webseite
Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen:
″Nahe bei Gott - nahe bei den Menschen″ - Der Prozess St.Galler Kirche 2010. In den Jahren 2000 und 2001 leitete der St. Galler Kirchenrat einen partizipativen Prozess bis auf die Ebene der Kirchenvorsteherschaften
zur Webseite
Kommentare zur Petition:
Dorothea Meili-Lehner, Niederweningen
Die Strukturen sollen den Inhalten folgen - nicht umgekehrt!
Christoph Sigrist, Zürich
Ich unterschreibe, weil dieses Manifest den laufenden Reformprozess konstruktiv unterstützt in zwei grundlegenden Punkten: Die inhaltliche Ausrichtung wird von unterschiedlichen Berufsgruppen und Kirchenpflegen immer wieder eingefordert, doch diese Inhalte zu bestimmen ist eine Herausforderung, die aufgrund der zürcherischen Reformation in einem partizipativen Prozess gemeistert wird. Und zum Zweiten hat die Reform in der Kirche eine Transformation der Gesellschaft zur Folge, die in der Öffentlichkeit des Evangeliums begründet ist. Sich in diesen Diskurs immer wieder neu einzuüben gehört zum Auftrag der Kirche.
Esther Feller, Hinteregg
Ich finde es wichtig, dass sich der Fokus nicht nur auf die Reform auf struktureller Ebene richtet, und dass sich die Landeskirche als (wichtiger) Teil der Zivilgesellschaft verstärkt am gesellschaftspolitischen Diskurs beteiligt und sich in Offenheit gegenüber der ganzen Gesellschaft aktiv in die Wertediskussion einbringt sowie vor allem in der Öffentlichkeit vermehrt präsent ist.
Mathias Rissi, Niederweningen
weil die 1868 eingeführte Bekenntnisfreiheit der Zürcher Kirche einer beängstigenden Bekenntnislosigkeit gewichen ist. Eine evangelisch-reformierte Kirche muss auch in ihren Worten eine allgemein verständliche Leitlinie und ihre Vision erkennen lassen. Ein Grund für die Belanglosigkeit der Kirche ist m.E. die mangelnde Fokussierung auf den Kernauftrag der Kirche: Proklamation des Evangeliums von Jesus Christus und Communio sanctorum.Die reformierte Kirche "tanzt auf zuvielen Hochzeiten" (bis hin zu Schamanismus und Esoterik), pflegt Sondergrüppchen und hat sich als eine "Elite" - ich brauche nolens volens diesen "postfaktischen" Begriff - in vielen Gemeinden von den Menschen abgehoben. Die reformierte Kirche mit ihren so wertvollen Erkenntnissen, mit ihrem kritischen Geist und ihren volksnahen, transparenten Formen und Traditionen muss wieder ein Inbegriff für Glaubenskompetenz werden. Dies lässt Sich nur mit einer intensiven Auseinandersetzng über die "Inhalte" erreichen.
Josef Junz, Hombrechtikon
Es ist unabdingbar, dass für eine solch grosse Reform der interessierte Souverän stark mit einbezogen werden muss: Nur mit Teilhabe von konstruktiven KritikerInnen am Prozess der laufenden Reform können gute Lösungen entstehen.

Das Problem
für eine KirchGemeindePlus Reform mit Inhalten
Das Manifest fordert:
- Die Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich braucht für die laufende Reform unter der Leitung des Kirchenrates einen klaren inhaltlichen Strategieprozess. Kirchenrat, Synode und Kirchgemeinden entwickeln diese Strategie und die Zielsetzungen gemeinsam und sorgen dafür, dass verschiedene Lebenswelten einbezogen sind. Die Umsetzung der Strategie soll – dem Grundsatz der Subsidiarität verpflichtet – möglichst basisnah in den Kirchgemeinden wahrgenommen werden. (weiter Erläuterungen zu Forderung 1 finden Sie hier)
- Die Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich soll sich als Teil der Zivilgesellschaft verstärkt am gesellschaftspolitischen Diskurs beteiligen und sich in Offenheit gegenüber der ganzen Gesellschaft aktiv in die Wertediskussion einbringen.
Die Kirche steht ein für:
- die Würde des Menschen
- eine offene Gesellschaft des Respekts und der Solidarität
- den Widerstand gegen Ungerechtigkeit und Unrecht jeglicher Art
- die Versöhnung und Vergebung
- die Bewahrung der Schöpfung
- die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts
(weiter Erläuterungen zu Forderung 2 finden Sie hier)
Dieses Manifest wurde von Mitgliedern der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich auf eigene Initiative verfasst. Sie sind überzeugt, dass die mit der Reform KGPlus begonnene Anpassung der aktuellen kirchlichen Strukturen aufgrund von gesellschaftlichen und demografischen Veränderungen nötig ist.
Mit diesem Manifest wollen sie eine weiterführende Diskussion über die Ziele und Aufgaben der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich anstossen - aus der Überzeugung, dass sich die Reform darauf ausrichten muss und nicht auf die strukturelle Ebene beschränkt bleiben darf.
Unterzeichnerinnen und Unterzeichner dieses Manifests fordern, dass der Kirchenrat als zentralen Teil des Reformprozesses eine breite inhaltliche und theologische Diskussion führt und diese mit den gesellschafts- und sozialpolitischen Herausforderungen in Gegenwart und Zukunft in Beziehung setzt. Mit dem initiierten Reformprozess soll zusammen mit den Kirchgemeinden auf der Grundlage des christlichen Auftrags eine klare inhaltliche Strategie mit entsprechenden Zielsetzungen für die Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kanton Zürich erarbeitet werden.
Das Manifest (PDF)
Erläuterungen zum Manifest (PDF)
Presse:
NZZ - 13. Jan 2017 (Thomas Ribi)
Ref.ch - Portal der Reformierten - 18. Jan 2017 (Susanne Leuenberger)
Zürichsee Zeitung - 14. Feb. 2017 (Andrea Baumann)
Informative Links zum Thema:
10 Thesen zu Pfarramt und Kirche
Im November 2015 ist der Pfarrverein an die Mitglieder der Synode gelangt mit der Bitte um einen Zwischenhalt im Prozess Kirchgemeindeplus. Unter anderem wurde das Fehlen einer theologischen Debatte konstatiert.
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Reformierte Kirche Kanton Zürich: KirchGemeindePlus - Die Zukunft jetzt an die Hand nehmen
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Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen:
″Nahe bei Gott - nahe bei den Menschen″ - Der Prozess St.Galler Kirche 2010. In den Jahren 2000 und 2001 leitete der St. Galler Kirchenrat einen partizipativen Prozess bis auf die Ebene der Kirchenvorsteherschaften
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Kommentare zur Petition:
Dorothea Meili-Lehner, Niederweningen
Die Strukturen sollen den Inhalten folgen - nicht umgekehrt!
Christoph Sigrist, Zürich
Ich unterschreibe, weil dieses Manifest den laufenden Reformprozess konstruktiv unterstützt in zwei grundlegenden Punkten: Die inhaltliche Ausrichtung wird von unterschiedlichen Berufsgruppen und Kirchenpflegen immer wieder eingefordert, doch diese Inhalte zu bestimmen ist eine Herausforderung, die aufgrund der zürcherischen Reformation in einem partizipativen Prozess gemeistert wird. Und zum Zweiten hat die Reform in der Kirche eine Transformation der Gesellschaft zur Folge, die in der Öffentlichkeit des Evangeliums begründet ist. Sich in diesen Diskurs immer wieder neu einzuüben gehört zum Auftrag der Kirche.
Esther Feller, Hinteregg
Ich finde es wichtig, dass sich der Fokus nicht nur auf die Reform auf struktureller Ebene richtet, und dass sich die Landeskirche als (wichtiger) Teil der Zivilgesellschaft verstärkt am gesellschaftspolitischen Diskurs beteiligt und sich in Offenheit gegenüber der ganzen Gesellschaft aktiv in die Wertediskussion einbringt sowie vor allem in der Öffentlichkeit vermehrt präsent ist.
Mathias Rissi, Niederweningen
weil die 1868 eingeführte Bekenntnisfreiheit der Zürcher Kirche einer beängstigenden Bekenntnislosigkeit gewichen ist. Eine evangelisch-reformierte Kirche muss auch in ihren Worten eine allgemein verständliche Leitlinie und ihre Vision erkennen lassen. Ein Grund für die Belanglosigkeit der Kirche ist m.E. die mangelnde Fokussierung auf den Kernauftrag der Kirche: Proklamation des Evangeliums von Jesus Christus und Communio sanctorum.Die reformierte Kirche "tanzt auf zuvielen Hochzeiten" (bis hin zu Schamanismus und Esoterik), pflegt Sondergrüppchen und hat sich als eine "Elite" - ich brauche nolens volens diesen "postfaktischen" Begriff - in vielen Gemeinden von den Menschen abgehoben. Die reformierte Kirche mit ihren so wertvollen Erkenntnissen, mit ihrem kritischen Geist und ihren volksnahen, transparenten Formen und Traditionen muss wieder ein Inbegriff für Glaubenskompetenz werden. Dies lässt Sich nur mit einer intensiven Auseinandersetzng über die "Inhalte" erreichen.
Josef Junz, Hombrechtikon
Es ist unabdingbar, dass für eine solch grosse Reform der interessierte Souverän stark mit einbezogen werden muss: Nur mit Teilhabe von konstruktiven KritikerInnen am Prozess der laufenden Reform können gute Lösungen entstehen.

Die Entscheidungsträger*innen
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Petition am 23. November 2016 erstellt