Macht eure Yogaausbildungen diskriminierungskritisch!

Das Problem

Diskriminierungen und kulturelle Aneignung müssen verpflichtend Teil von Yogaausbildungen sein!


Wir fordern hiermit die größten Yogaausbildungen (hinsichtlich Teilnehmer*innen und Umsatzstärke) in Deutschland auf, endlich kulturelle Aneignung und Sensibilität für Diskriminierungen auf die Agenda ihrer Kurse für zukünftige Yogalehrende zu setzen! Dieser Schritt ist längst überfällig.

Yogastudios sind kein luftleerer Raum. Sondern auch hier wirken strukturelle Diskriminierungen. Sexismus, Rassismus, Klassismus, Queerfeindlichkeit, Behindertenfeindlichkeit und andere Diskriminierungsformen. Sie machen nicht vor der Yogamatte halt. Diese Tatsache darf nicht länger ignoriert werden! Stattdessen müssen Ausbildende sich kritisch mit sich selbst und mit ihrem Curriculum für Yogaausbildungen auseinandersetzen, und diese anpassen. Nur so kann Yoga für alle Menschen eine bereichernde Praxis und Lebensphilosophie sein und in der Ausübung im Westen seinem kulturellen Erbe gerecht werden.


Ausbildungen für Lehrer*innen kommen im westlichen Yoga eine Schlüsselposition zu, denn die Ausgebildeten gestalten potentiell die Yogaräume von morgen. Da Yogalehrende die Fähigkeit haben, in ihren Stunden auf das Denken und Verhalten ihrer Schüler*innen einzuwirken ( https://kulturshaker.de/paedagogik-der-begegnung/machtkritische-ansaetze/ also in einer Machtposition sind, ist es unabdinglich sich 1. dieser Macht bewusst zu sein und 2. kritisch und sorgsam damit umgehen zu können. Yogalehrende können viel Geld mit einer Praxis marginalisierter Menschen verdienen. Deshalb müssen sie in ihren Ausbildungen lernen, dass Selbstreflexion, Diskriminierungssensiblität und Machtkritik notwendige Bestandteile von Yoga als Gesamtkonzept sind. Wir fordern außerdem mehr Platz für BIPOC, LGBTQIA+ Ausbilder*innen. Doch um das möglich zu machen, müssen die Angebote für Yogaausbildungen für die Gruppen ansprechend sein und BIPOC, LGBTQIA+ müssen sich sicher sein können, dass sie in der Ausbildung einen Schutzraum haben. Welche Yogaausbildung kann das von sich behaupten? 


Unsere Haltung leitet sich ab vom achtgliedrigen Pfad des Yoga. Darin sind die Yamas und Niyamas für uns eine sehr zeitgemäße politische Agenda: vom Grundsatz der Gewaltlosigkeit, über Nachhaltigkeit bis hin zur Selbstreflexion als Kern.


Unterschreibe jetzt, um deine Stimme für eine Veränderung in Yogaausbildungen zu erheben! Die gesammelten Unterschriften wollen wir an die größten Yogausbildungsstätten im deutschsprachigen Raum schicken.

 

Diese Petition hat 997 Unterschriften erreicht

Das Problem

Diskriminierungen und kulturelle Aneignung müssen verpflichtend Teil von Yogaausbildungen sein!


Wir fordern hiermit die größten Yogaausbildungen (hinsichtlich Teilnehmer*innen und Umsatzstärke) in Deutschland auf, endlich kulturelle Aneignung und Sensibilität für Diskriminierungen auf die Agenda ihrer Kurse für zukünftige Yogalehrende zu setzen! Dieser Schritt ist längst überfällig.

Yogastudios sind kein luftleerer Raum. Sondern auch hier wirken strukturelle Diskriminierungen. Sexismus, Rassismus, Klassismus, Queerfeindlichkeit, Behindertenfeindlichkeit und andere Diskriminierungsformen. Sie machen nicht vor der Yogamatte halt. Diese Tatsache darf nicht länger ignoriert werden! Stattdessen müssen Ausbildende sich kritisch mit sich selbst und mit ihrem Curriculum für Yogaausbildungen auseinandersetzen, und diese anpassen. Nur so kann Yoga für alle Menschen eine bereichernde Praxis und Lebensphilosophie sein und in der Ausübung im Westen seinem kulturellen Erbe gerecht werden.


Ausbildungen für Lehrer*innen kommen im westlichen Yoga eine Schlüsselposition zu, denn die Ausgebildeten gestalten potentiell die Yogaräume von morgen. Da Yogalehrende die Fähigkeit haben, in ihren Stunden auf das Denken und Verhalten ihrer Schüler*innen einzuwirken ( https://kulturshaker.de/paedagogik-der-begegnung/machtkritische-ansaetze/ also in einer Machtposition sind, ist es unabdinglich sich 1. dieser Macht bewusst zu sein und 2. kritisch und sorgsam damit umgehen zu können. Yogalehrende können viel Geld mit einer Praxis marginalisierter Menschen verdienen. Deshalb müssen sie in ihren Ausbildungen lernen, dass Selbstreflexion, Diskriminierungssensiblität und Machtkritik notwendige Bestandteile von Yoga als Gesamtkonzept sind. Wir fordern außerdem mehr Platz für BIPOC, LGBTQIA+ Ausbilder*innen. Doch um das möglich zu machen, müssen die Angebote für Yogaausbildungen für die Gruppen ansprechend sein und BIPOC, LGBTQIA+ müssen sich sicher sein können, dass sie in der Ausbildung einen Schutzraum haben. Welche Yogaausbildung kann das von sich behaupten? 


Unsere Haltung leitet sich ab vom achtgliedrigen Pfad des Yoga. Darin sind die Yamas und Niyamas für uns eine sehr zeitgemäße politische Agenda: vom Grundsatz der Gewaltlosigkeit, über Nachhaltigkeit bis hin zur Selbstreflexion als Kern.


Unterschreibe jetzt, um deine Stimme für eine Veränderung in Yogaausbildungen zu erheben! Die gesammelten Unterschriften wollen wir an die größten Yogausbildungsstätten im deutschsprachigen Raum schicken.

 

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Petition am 22. Juni 2023 erstellt