Mach Grundschullehramt zu einem dualen Studium!

Mach Grundschullehramt zu einem dualen Studium!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Juliana Schmidt und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Lehrermangel bekämpfen: Grundschullehramt als duales Studium reformieren

 


Als Lehramtsstudentin in Deutschland bin ich täglich mit den Herausforderungen konfrontiert, die der Lehrermangel mit sich bringt. Ich studiere selbst Lehramt für das Gymnasium, absolviere jedoch derzeit mein erstes Orientierungspraktikum an einer Grundschule. Dort erlebe ich aus nächster Nähe, wie groß der Bedarf an qualifizierten Lehrkräften bereits in den ersten Schuljahren ist.

 


Unsere Bildungseinrichtungen stehen vor einer ernsten Krise, da qualifizierte Lehrkräfte fehlen, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Doch eine kluge Reform könnte hier Abhilfe schaffen und die Ausbildung von Grundschullehrkräften entscheidend verbessern.

 


Ein einfacher, aber effektiver Ansatz wäre es, das Grundschullehramt zu einem dualen Studium umzugestalten. Dieses Programm könnte beispielsweise acht Semester dauern und Theorie an der Hochschule eng mit praktischer Erfahrung in der Schule verbinden. Studienanfänger würden von Beginn an gemeinsam mit einer erfahrenen Lehrkraft – einem Mentor – im Unterricht arbeiten und schrittweise Verantwortung übernehmen.

 


Idealerweise würden die Studierenden bereits mit einer ersten Klasse starten und diese gemeinsam mit ihrer Mentorin oder ihrem Mentor bis zur vierten Klasse begleiten. Dadurch könnten sie einen vollständigen Durchlauf der Grundschule miterleben und wertvolle Erfahrungen in allen Entwicklungsstufen der Kinder sammeln.

 


Gleichzeitig könnten sogenannte Tauschwochen organisiert werden, in denen Studierende zeitweise in andere Klassen oder Jahrgänge wechseln. So sammeln sie zusätzliche Eindrücke aus unterschiedlichen Unterrichtssituationen und lernen verschiedene pädagogische Ansätze kennen.

 


Ein weiterer wichtiger Vorteil eines dualen Studiums ist die größere Zugänglichkeit des Berufs. Da duale Studiengänge häufig auch mit Fachabitur begonnen werden können, würden mehr Menschen die Möglichkeit erhalten, den Beruf der Grundschullehrkraft zu ergreifen. Gerade in Zeiten des Lehrermangels ist es entscheidend, motivierten jungen Menschen den Zugang zum Lehramt zu erleichtern.

 


Darüber hinaus sollte die Ausbildung stärker auf Praxisnähe ausgerichtet werden. Viele Lehramtsstudierende erleben im Studium Inhalte, die nur begrenzt Bezug zur späteren Unterrichtspraxis haben. Hochabstrakte universitäre Inhalte – etwa komplexe mathematische Themen wie Matrizenrechnung – spielen für die konkrete Fachdidaktik in der Grundschule kaum eine Rolle. Auch rein theoretische pädagogische Ansätze helfen nur begrenzt, wenn sie nicht direkt mit praktischer Unterrichtserfahrung verbunden werden. Eine stärkere Verzahnung von Theorie und Praxis würde angehende Lehrkräfte besser auf den Schulalltag vorbereiten.

 


Ein duales System bietet somit eine echte Win-win-Situation:

Erfahrene Lehrkräfte werden im Unterricht entlastet und können ihr Wissen direkt weitergeben, während Schülerinnen und Schüler von zusätzlicher Unterstützung profitieren. Gleichzeitig erhalten angehende Lehrkräfte eine praxisnahe Ausbildung, die sie optimal auf ihren späteren Beruf vorbereitet.

 


Die Einführung eines dualen Grundschullehramts würde nicht nur die Anzahl qualifizierter Lehrkräfte erhöhen, sondern auch die Qualität ihrer Ausbildung nachhaltig verbessern.

 


Wir müssen jetzt handeln, um die Zukunft unserer Bildung zu sichern und unsere Schulen zu stärken.

 


Bitte unterstützen Sie diese wichtige Reform und unterschreiben Sie die Petition. Gemeinsam können wir etwas bewegen.

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Juliana Schmidt und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Lehrermangel bekämpfen: Grundschullehramt als duales Studium reformieren

 


Als Lehramtsstudentin in Deutschland bin ich täglich mit den Herausforderungen konfrontiert, die der Lehrermangel mit sich bringt. Ich studiere selbst Lehramt für das Gymnasium, absolviere jedoch derzeit mein erstes Orientierungspraktikum an einer Grundschule. Dort erlebe ich aus nächster Nähe, wie groß der Bedarf an qualifizierten Lehrkräften bereits in den ersten Schuljahren ist.

 


Unsere Bildungseinrichtungen stehen vor einer ernsten Krise, da qualifizierte Lehrkräfte fehlen, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Doch eine kluge Reform könnte hier Abhilfe schaffen und die Ausbildung von Grundschullehrkräften entscheidend verbessern.

 


Ein einfacher, aber effektiver Ansatz wäre es, das Grundschullehramt zu einem dualen Studium umzugestalten. Dieses Programm könnte beispielsweise acht Semester dauern und Theorie an der Hochschule eng mit praktischer Erfahrung in der Schule verbinden. Studienanfänger würden von Beginn an gemeinsam mit einer erfahrenen Lehrkraft – einem Mentor – im Unterricht arbeiten und schrittweise Verantwortung übernehmen.

 


Idealerweise würden die Studierenden bereits mit einer ersten Klasse starten und diese gemeinsam mit ihrer Mentorin oder ihrem Mentor bis zur vierten Klasse begleiten. Dadurch könnten sie einen vollständigen Durchlauf der Grundschule miterleben und wertvolle Erfahrungen in allen Entwicklungsstufen der Kinder sammeln.

 


Gleichzeitig könnten sogenannte Tauschwochen organisiert werden, in denen Studierende zeitweise in andere Klassen oder Jahrgänge wechseln. So sammeln sie zusätzliche Eindrücke aus unterschiedlichen Unterrichtssituationen und lernen verschiedene pädagogische Ansätze kennen.

 


Ein weiterer wichtiger Vorteil eines dualen Studiums ist die größere Zugänglichkeit des Berufs. Da duale Studiengänge häufig auch mit Fachabitur begonnen werden können, würden mehr Menschen die Möglichkeit erhalten, den Beruf der Grundschullehrkraft zu ergreifen. Gerade in Zeiten des Lehrermangels ist es entscheidend, motivierten jungen Menschen den Zugang zum Lehramt zu erleichtern.

 


Darüber hinaus sollte die Ausbildung stärker auf Praxisnähe ausgerichtet werden. Viele Lehramtsstudierende erleben im Studium Inhalte, die nur begrenzt Bezug zur späteren Unterrichtspraxis haben. Hochabstrakte universitäre Inhalte – etwa komplexe mathematische Themen wie Matrizenrechnung – spielen für die konkrete Fachdidaktik in der Grundschule kaum eine Rolle. Auch rein theoretische pädagogische Ansätze helfen nur begrenzt, wenn sie nicht direkt mit praktischer Unterrichtserfahrung verbunden werden. Eine stärkere Verzahnung von Theorie und Praxis würde angehende Lehrkräfte besser auf den Schulalltag vorbereiten.

 


Ein duales System bietet somit eine echte Win-win-Situation:

Erfahrene Lehrkräfte werden im Unterricht entlastet und können ihr Wissen direkt weitergeben, während Schülerinnen und Schüler von zusätzlicher Unterstützung profitieren. Gleichzeitig erhalten angehende Lehrkräfte eine praxisnahe Ausbildung, die sie optimal auf ihren späteren Beruf vorbereitet.

 


Die Einführung eines dualen Grundschullehramts würde nicht nur die Anzahl qualifizierter Lehrkräfte erhöhen, sondern auch die Qualität ihrer Ausbildung nachhaltig verbessern.

 


Wir müssen jetzt handeln, um die Zukunft unserer Bildung zu sichern und unsere Schulen zu stärken.

 


Bitte unterstützen Sie diese wichtige Reform und unterschreiben Sie die Petition. Gemeinsam können wir etwas bewegen.

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Petition am 11. März 2026 erstellt